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Gesellschaft Was tun gegen die wachsende Obdachlosigkeit in Berlin?

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Moderator der Debatte Paul Schwenn Mitarbeiter

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Paul Schwenn ist Mitarbeiter des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Ob in der Bahnhofshalle oder am Bankautomat - die Zahl der Obdachlosen in der Hauptstadt nimmt sichtlich zu. Viele, die auf den Straßen der Hauptstadt leben, kommen aus Osteuropa. Ist also die europäische Freizügigkeit für die Missstände in Berlin verantwortlich oder ist es Aufgabe der Politik, Menschen egal welcher Herkunft in ihrer Notlage zu unterstützen?

  • 4 Autoren
  • 12 Argumente
  • 69 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Wirtschaftlich schwächere EU-Länder müssen gestärkt werden, damit Menschen überall in Europa gleiche Perspektiven haben.

Stefan Evers, Stellvertretender Fraktionschef CDU

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Wir brauchen mehr Anlaufpunkte für Obdachlose, am Alexanderplatz und in Neukölln.

Ephraim Gothe, Stadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Gesundheit SPD

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Berlin muss seinen Immobilienbestand ausweiten, damit Wohnungslose vermittelt werden können.

Ephraim Gothe, Stadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Gesundheit SPD

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Mehr Geld für Kältehilfe und Bahnhofsmissionen: Die rot-rot-grüne Koalition geht das Problem an.

Hakan Taş, Sprecher für Inneres und Integration der Fraktion Die Linke

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4 von 12
Um die Ursachen von Obdachlosigkeit zu bekämpfen, braucht es mehr Wohnraum für Menschen in Not. 

Hakan Taş, Sprecher für Inneres und Integration der Fraktion Die Linke

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Berlins spürt die Auswirkungen wirtschaftlicher Ungleichheiten in der EU

Stefan Evers, Stellvertretender Fraktionschef CDU

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6 von 12
Wir sollten über eine europäische Arbeitslosenversicherung nachdenken.

Stefan Ziller, Sprecher für Armutsbekämpfung der Fraktion Die Grünen Bündnis 90/Die Grünen

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7 von 12
Die erste große Aufgabe heißt: Statistisches Wissen über die Berliner Obdachlosigkeit sammeln.

Ephraim Gothe, Stadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Gesundheit SPD

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Die Dauer des Aufenthaltes ausländischer Obdachloser muss beschränkt werden

Stefan Evers, Stellvertretender Fraktionschef CDU

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Die "Rückfahrkarte nach Polen" ist keine nachhaltige Lösung.

Hakan Taş, Sprecher für Inneres und Integration der Fraktion Die Linke

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10 von 12
Der Großteil der wohnungslosen Menschen kommt immer noch aus Deutschland.

Stefan Ziller, Sprecher für Armutsbekämpfung der Fraktion Die Grünen Bündnis 90/Die Grünen

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Wir übernehmen zu wenig soziale Verantwortung für Europa.

Stefan Ziller, Sprecher für Armutsbekämpfung der Fraktion Die Grünen Bündnis 90/Die Grünen

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4 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Ephraim Gothe}
    Thilo Rückeis

    Obdachlosigkeit in Berlin Das Momentum nicht verpassen

    von Ephraim Gothe - Stadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Gesundheit SPD

    Nicht nur die Frage, wie die richtige Obdachlosenhilfe aussieht, gibt Rätsel auf. Schon über Herkunft und Gesundheitszustand der obdachlosen Berliner wissen wir nichts. Dabei wäre das die Voraussetzung, um den unterschiedlichen Problemen der Betroffenen gerecht zu werden.  mehr lesen

  2. Bild von Stefan Ziller}
    promo

    Obdachlosigkeit in Berlin  Armut bekämpfen statt verdrängen

    von Stefan Ziller - Sprecher für Armutsbekämpfung der Fraktion Die Grünen Bündnis 90/Die Grünen

    Es ist an der Zeit, mehr Mut für europäischer Armutsbekämpfung zu finden. Berlin als Hauptstadt Deutschlands und europäischer Schmelztiegel der Kulturen kann hierbei eine zentrale Rolle spielen. mehr lesen

  3. Bild von Hakan Taş}
    promo

    Armut in Berlin  Obdachlosigkeit bei der Wurzel packen

    von Hakan Taş - Sprecher für Inneres und Integration der Fraktion Die Linke

    Für die Bekämpfung der Berliner Obdachlosigkeit gibt es keine ordnungsrechtlichen Lösungen. Deshalb ist es richtig, dass der rot-rot-grüne Senat das Problem sozialpolitisch lösen will. mehr lesen

  4. Bild von Stefan Evers}

    Obdachlosigkeit in Berlin Es braucht mehr Mut zur Wahrheit

    von Stefan Evers - Stellvertretender Fraktionschef CDU

    Berlin wird die Herausforderungen der wachsenden Obdachlosigkeit allein nicht bewältigen können – dafür braucht es eine gesamteuropäische Lösung. Die europäische Freizügigkeit hat ihre Grenzen. mehr lesen