Gesellschaft Was Frauen fordern: Unser Deutschland in 10 Jahren

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Moderator der Debatte Stephan-Andreas Casdorff Chefredakteur

Expertise:

Seine journalistische Laufbahn begann Stephan-Andreas Casdorff beim Kölner-Stadtanzeiger und setzte sie bei der Kölnischen Rundschau, der Süddeutschen Zeitung und der Stuttgarter Zeitung fort. Seit 1999 schreibt er für den Tagesspiegel und leitet seit 2004 gemeinsam mit Lorenz Maroldt als Chefredakteur die Redaktion.

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Stand der Debatte

Seit Anfang 2016 gilt in Deutschland eine gesetzliche Frauenquote in den Aufsichtsräten von börsennotierten und voll mitbestimmungspflichtigen Unternehmen. Etwa 3500 weitere Unternehmen in Deutschland müssen nach dem Gesetz von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) Zielgrößen für den Frauenanteil in den Managementetagen festlegen und öffentlich über das Erreichen oder Nicht-Erreichen ihrer Ziele berichten. Zum 30. September 2015 mussten sie sich dazu selbst Fristen setzen. Ein Jahr danach hat sich einiges getan: Mitte des Jahres erfüllte etwa die Hälfte der DAX-Unternehmen die gesetzliche Vorgabe. Aber vieles bewegt sich eben auch nicht. Der Tagesspiegel hat auf Initiative von Katrin Spies, Verkaufsleitung Rubriken, und Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff Spitzenfrauen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zur Debatte in die Tagesspiegel-Redaktionsräume eingeladen. Was muss passieren, damit mehr Frauen in Führungspositionen kommen? Wie kann Chancengleichheit im Beruf, aber auch darüber hinaus erreicht werden? Was fordern Spitzenfrauen für Deutschland in 10 Jahren? Wir dokumentieren an dieser Stelle die Debatte. Alle Beiträge erscheinen auch in einer Tagesspiegel-Sonderbeilage am 3. Oktober.

  • 21 Autoren
  • 74 Argumente
  • 260 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Die traditionelle Geschlechterordnung ist immer noch zu präsent. 

Elke Holst, Forschungsdirektorin Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

zustimmen
ablehnen
1 von 74
Die richtigen Strukturen in Arbeitsmarkt und Gesellschaft fehlen noch. 

Elke Holst, Forschungsdirektorin Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

zustimmen
ablehnen
2 von 74
Frauen sind heute gut ausgebildet und hoch qualifiziert. Sie sollten mehr Selbstvertrauen in sich haben.

Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende Berliner Stadtreinigungsbetriebe

zustimmen
ablehnen
3 von 74
Für einen nachhaltigen Wandel in der Unternehmenskultur braucht es Vorbilder auf allen Management-Ebenen.

Aygül Özkan, Geschäftsführerin Deutsche Bank Kredit Service GmbH

zustimmen
ablehnen
4 von 74
Wir alle haben unbewusste Vorannahmen. Bestimmte Trainings können das Bewusstsein für kognitive Verzerrungen fördern.

Aletta Gräfin von Hardenberg, Geschäftsführerin Charta der Vielfalt e.V.

zustimmen
ablehnen
5 von 74
Es ist essentiell den Technologie-Pessimismus zu überwinden und neue Möglichkeiten zu nutzen. 

Nicola Beer, Generalsekretärin, Landtagsabgeordnete FDP

zustimmen
ablehnen
6 von 74
Wer die Verantwortung nur auf Arbeitgeber, Unternehmensstrukturen oder schlechte Kinderbetreuung schiebt, denkt zu kurz.

Jutta Falke-Ischinger, Senior Advisor Burson-Marsteller GmbH

zustimmen
ablehnen
7 von 74
Führung in Teilzeit ist bisher nicht möglich. 

Kristina Jahn, Geschäftsführerin, Conwert Immobilienverwaltung GmbH

zustimmen
ablehnen
8 von 74
2026 soll es genauso viele Gründerinnen von Start-ups geben wie Gründer. 

Angelika Huber-Straßer, Bereichsvorstand KPMG Deutschland

zustimmen
ablehnen
9 von 74
Das Arbeiten in Führungspositionen und in Teilzeit ist in der heutigen Arbeitskultur schwer miteinander zu vereinbaren.

Sirkka Jendis, Geschäftsführerin Deutscher Evangelischer Kirchentag

zustimmen
ablehnen
10 von 74
Die Macht in den Konzernspitzen muss geteilt werden. 

Monika Schulz-Strelow, Präsidentin FidAR - Frauen in die Aufsichtsräte e.V.

zustimmen
ablehnen
11 von 74
Wir brauchen mehr Mut in den Unternehmen, Entscheidungen zu treffen und die Verantwortung für Veränderungen anzunehmen.

Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende Berliner Stadtreinigungsbetriebe

zustimmen
ablehnen
12 von 74
Das von Schwesig geplante Transparenzgebot wird vielen Frauen nicht viel helfen.

Cornelia Möhring, Mitglied des Deutschen Bundestags, frauenpolitische Sprecherin Die Linke

zustimmen
ablehnen
13 von 74
Es ist ein grundlegender Mangel an Selbstvertrauen, der Frauen zögern lässt. 

Dagmar Reim, Leiterin, Rundfunk Berlin-Brandenburg

zustimmen
ablehnen
14 von 74
Frauen sollten Vorreiter des Mentalitätswechsels sein, sie können am meisten von Digitalisierung profitieren. 

Nicola Beer, Generalsekretärin, Landtagsabgeordnete FDP

zustimmen
ablehnen
15 von 74
Für Frauen soll es kein Nachteil mehr sein, Kinder zu haben - dafür müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend SPD

zustimmen
ablehnen
16 von 74
Kindertagesstätten sollten in Deutschland kostenfrei sein, weil sie für die Gleichberechtigung essentiell sind.

Jule Specht, Persönlichkeitspsychologin Freie Universität Berlin

zustimmen
ablehnen
17 von 74
Frauen müssen Verantwortung übernehmen wollen. 

Sabine Kunst, Präsidentin Humboldt-Universität zu Berlin

zustimmen
ablehnen
18 von 74
Frauen (in Europa) haben rechtlich und politisch viele Möglichkeiten ihre Stimme und Macht einzubringen. 

Rita Süssmuth, Präsidentin a.D. Bundestag

zustimmen
ablehnen
19 von 74
Frauen müssen umdenken: Es gilt selbstsicher Beruf und Familie zu vereinen. 

Stefanie Salata, Chefin Berliner Bank

zustimmen
ablehnen
20 von 74
Es liegt auch an den Frauen selbst - sie müssen sich mehr trauen. 

Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende, GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft

zustimmen
ablehnen
21 von 74
Frauen sollten mehr Selbstbewusstsein in allen Lebenslagen entwickeln: ob beim Partner oder im Job.

Jutta Falke-Ischinger, Senior Advisor Burson-Marsteller GmbH

zustimmen
ablehnen
22 von 74
Frauen müssen aktiv bei der Ausgestaltung der digitalen Welt mitwirken. 

Angelika Huber-Straßer, Bereichsvorstand KPMG Deutschland

zustimmen
ablehnen
23 von 74
Wenn Frauen weiter aufsteigen wollen, müssen sie anderen auffallen und sich als Netzwerker aktiv einbringen.

Aygül Özkan, Geschäftsführerin Deutsche Bank Kredit Service GmbH

zustimmen
ablehnen
24 von 74
Im zukünftigen Deutschland soll es ein positives, weniger dogmatisches Mutterbild geben.

Sirkka Jendis, Geschäftsführerin Deutscher Evangelischer Kirchentag

zustimmen
ablehnen
25 von 74
Frauen sollten verstärkt digitale Zukunftsberufe anstreben, anstatt Jobs in der öffentlichen Verwaltung.

Jutta Falke-Ischinger, Senior Advisor Burson-Marsteller GmbH

zustimmen
ablehnen
26 von 74
Vorurteile müssen in Gründerszene, Medien, Naturwissenschaften, Kunst und Kultur überwunden werden.

Angelika Huber-Straßer, Bereichsvorstand KPMG Deutschland

zustimmen
ablehnen
27 von 74
Protest von oben ist unverzichtbar, genauso wie Initiativen von unten. 

Rita Süssmuth, Präsidentin a.D. Bundestag

zustimmen
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28 von 74
Ein traditionelles Familienmodell ist noch immer allgegenwärtig. Selten arbeiten beide Elternteile gleichberechtigt.

Sirkka Jendis, Geschäftsführerin Deutscher Evangelischer Kirchentag

zustimmen
ablehnen
29 von 74
Frauen sollten den geschlechterspezifischen Klischees mit Lockerheit begegnen. 

Stefanie Salata, Chefin Berliner Bank

zustimmen
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30 von 74
Internationale Investoren und interner Druck fordern Diversity. 

Monika Schulz-Strelow, Präsidentin FidAR - Frauen in die Aufsichtsräte e.V.

zustimmen
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31 von 74
Die Quote erhöht die Chance, dass gute Frauen gesucht und gefunden werden. 

Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende, GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft

zustimmen
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32 von 74
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf braucht innovative Arbeitsmodelle. Darauf müssen Unternehmen reagieren.

Aygül Özkan, Geschäftsführerin Deutsche Bank Kredit Service GmbH

zustimmen
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33 von 74
Gleichberechtigung passiert nicht automatisch - sie muss aktiv in der gesamten Gesellschaft gefördert werden. 

Ritva Koukku-Ronde, Leiterin der finnischen Botschaft in Berlin

zustimmen
ablehnen
34 von 74
Freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen hat nichts gebracht, deshalb ist die Quote nötig. 

Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende, GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft

zustimmen
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35 von 74
Anerzogene Geschlechterstereotype haben Folgen auf die spätere Berufswahl. Diese müssen frühzeitig aufgebrochen werden.

Cornelia Möhring, Mitglied des Deutschen Bundestags, frauenpolitische Sprecherin Die Linke

zustimmen
ablehnen
36 von 74
Geschlechtergleichstellung ist volkswirtschaftlich vernünftig. 

Ritva Koukku-Ronde, Leiterin der finnischen Botschaft in Berlin

zustimmen
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37 von 74
In der globalisierten Wirtschaft muss Deutschland im Bereich Gleichstellung bis 2026 eine Spitzenposition einnehmen. 

Monika Schulz-Strelow, Präsidentin FidAR - Frauen in die Aufsichtsräte e.V.

zustimmen
ablehnen
38 von 74
Ein Bruch der klassischen Aufteilung in Arbeit und Hausarbeit: Frauen und Männer sollten gleiche Arbeitszeiten haben. 

Jutta Allmendinger und Ellen von Den Driesch, Wissenschaftszentrum Berlin

zustimmen
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39 von 74
Es braucht den Mut aller, unbewusste traditionelle Rollenbilder, Verhaltensmuster und Erwartungen aufzubrechen.

Aygül Özkan, Geschäftsführerin Deutsche Bank Kredit Service GmbH

zustimmen
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40 von 74
Die meisten Unternehmen verstehen Chancengleichheit als Frauenförderung. An und mit Männern zu arbeiten, wird versäumt.

Aletta Gräfin von Hardenberg, Geschäftsführerin Charta der Vielfalt e.V.

zustimmen
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41 von 74
Chancengleichheit bringt auch für Männer mehr Arbeitsflexibilität und erweiterte Karrieremöglichkeiten trotz Auszeiten.

Aletta Gräfin von Hardenberg, Geschäftsführerin Charta der Vielfalt e.V.

zustimmen
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42 von 74
Auch Männer müssen sich für die Gleichstellung einsetzen, damit alle profitieren können - Männer, Frauen, Unternehmen. 

Wiebke Ankersen, Geschäftsführerin der AllBright Stiftung

zustimmen
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43 von 74
Es gibt zu wenig Vorbilder in den Führungspositionen der Wirtschaft. 

Wiebke Ankersen, Geschäftsführerin der AllBright Stiftung

zustimmen
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44 von 74
Bei Frauen rangiert die Sicherheit im Leben noch zu weit vorn. Viel zu häufig scheuen sie das Risiko.

Jutta Falke-Ischinger, Senior Advisor Burson-Marsteller GmbH

zustimmen
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45 von 74
Die ökonomische Notwendigkeit muss anerkannt und Stereotype müssen aufgebrochen werden.

Kristina Jahn, Geschäftsführerin, Conwert Immobilienverwaltung GmbH

zustimmen
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46 von 74
In jungen Mädchen soll die Begeisterung für Technik geweckt werden. 

Angelika Huber-Straßer, Bereichsvorstand KPMG Deutschland

zustimmen
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47 von 74
In Finnland gibt es eine Frauen- und Männerquote in staatlichen Gremien - mit positiven Folgen. 

Ritva Koukku-Ronde, Leiterin der finnischen Botschaft in Berlin

zustimmen
ablehnen
48 von 74
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht und fällt mit der Gunst des Arbeitgebers und der Unternehmenskultur.

Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende Berliner Stadtreinigungsbetriebe

zustimmen
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49 von 74
Wir brauchen eine andere Verteilung der Lebensarbeitszeit. 

Jutta Allmendinger und Ellen von Den Driesch, Wissenschaftszentrum Berlin

zustimmen
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50 von 74
Zur Chancengleichheit von Mann und Frau gehört auch die Aufwertung von typischen "Frauen-Berufen".

Cornelia Möhring, Mitglied des Deutschen Bundestags, frauenpolitische Sprecherin Die Linke

zustimmen
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51 von 74
Nur ein Bruchteil der Unterschiede zwischen Menschen lässt sich auf das Geschlecht zurückführen.

Jule Specht, Persönlichkeitspsychologin Freie Universität Berlin

zustimmen
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52 von 74
Das Ehegatten-Splitting fördert Paare mit ungleichem Einkommen und soll deshalb abgeschafft werden

Jule Specht, Persönlichkeitspsychologin Freie Universität Berlin

zustimmen
ablehnen
53 von 74
Das Aufbauen von Netzwerken in der Uni ist wichtig für den selbstbewussten Einstieg ins Berufsleben. 

Sabine Kunst, Präsidentin Humboldt-Universität zu Berlin

zustimmen
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54 von 74
Alles geht, wenn man nur will - die Rahmenbedingungen für Chancengleichheit müssen geschaffen werden. 

Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende, GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft

zustimmen
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55 von 74
Frauen und Männer sind nicht so verschieden, wie viele glauben. 

Elke Holst, Forschungsdirektorin Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

zustimmen
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56 von 74
Die Entgeltlücke zwischen Mann und Frau ist kein individuelles Problem, das einzelnen Frauen aufgebürdet werden sollte.

Cornelia Möhring, Mitglied des Deutschen Bundestags, frauenpolitische Sprecherin Die Linke

zustimmen
ablehnen
57 von 74
Je mehr weibliche Führungskräfte auf sich aufmerksam machen und Verantwortung tragen, desto mehr Frauen kommen voran. 

Dagmar Reim, Leiterin, Rundfunk Berlin-Brandenburg

zustimmen
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58 von 74
Der Wandel in der Arbeitskultur bringt viel Potenzial für die Gleichstellung, z.B. in Form der Digitalisierung.

Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend SPD

zustimmen
ablehnen
59 von 74
Geschlechtsspezifische Stereotype können durch eine gendergerechte Sprache überwunden werden.

Jule Specht, Persönlichkeitspsychologin Freie Universität Berlin

zustimmen
ablehnen
60 von 74
Universitäten schaffen eine Kultur der Ermutigung. 

Sabine Kunst, Präsidentin Humboldt-Universität zu Berlin

zustimmen
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61 von 74
Wer Beruf und Familie in Einklang bringen will, sollte anstatt von Doppelbelastung eher von "doppelter Freude" sprechen.

Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende Berliner Stadtreinigungsbetriebe

zustimmen
ablehnen
62 von 74
Es liegt im Zukunftsinteresse der Unternehmen, ihre Führungsteams ausgeglichener aufzustellen.

Wiebke Ankersen, Geschäftsführerin der AllBright Stiftung

zustimmen
ablehnen
63 von 74
Das Entgeltgleichheitsgesetz hilf, aber es reicht nicht. 

Jutta Allmendinger und Ellen von Den Driesch, Wissenschaftszentrum Berlin

zustimmen
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64 von 74
Nicht die Frauen müssen sich ändern, sondern die Unternehmenskultur.

Wiebke Ankersen, Geschäftsführerin der AllBright Stiftung

zustimmen
ablehnen
65 von 74
Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit - die Lohnlücke wird in zehn Jahren Vergangenheit sein.

Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend SPD

zustimmen
ablehnen
66 von 74
Wir sind verpflichtet den Unterdrückten und Verfolgten zu helfen. 

Rita Süssmuth, Präsidentin a.D. Bundestag

zustimmen
ablehnen
67 von 74
Die Medien bewerten Frauen - eine Barriere in der Gleichstellung. 

Dagmar Reim, Leiterin, Rundfunk Berlin-Brandenburg

zustimmen
ablehnen
68 von 74
Digitale Arbeitswelten mit dem richtigen Rahmen schaffen Flexibilität und können Gehaltsunterschiede beseitigen.

Nicola Beer, Generalsekretärin, Landtagsabgeordnete FDP

zustimmen
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69 von 74
Zu lange haben wir uns aus der Verantwortung für die Gleichberechtigung gestohlen.

Rita Süssmuth, Präsidentin a.D. Bundestag

zustimmen
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70 von 74
Die Grundvoraussetzungen für die Gleichberechtigung sind da. 

Stefanie Salata, Chefin Berliner Bank

zustimmen
ablehnen
71 von 74
Eine Quote sollte nicht nur für Frauen in typischen Männer-Berufen gelten, sondern auch für Männer in Frauen-Berufen.

Jule Specht, Persönlichkeitspsychologin Freie Universität Berlin

zustimmen
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72 von 74
Ich fühlte mich chancengleich und auf Grund meiner Leistungen bewertet. 

Kristina Jahn, Geschäftsführerin, Conwert Immobilienverwaltung GmbH

zustimmen
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73 von 74
In zehn Jahren gilt die Quote für alle börsennotierten und mitbestimmten Unternehmen. 

Monika Schulz-Strelow, Präsidentin FidAR - Frauen in die Aufsichtsräte e.V.

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74 von 74
21 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Rita Süssmuth}

    Ein Jahr nach der Frauenquote  Der internationale Kontext der Frauenquote 

    von Rita Süssmuth - Präsidentin a.D. Bundestag

    In Europa sind wir verpflichtet, den Unterdrückten und Verfolgten beizustehen. Wir können uns nicht länger aus der Verantwortung ziehen. Weder in den brutalen Kriegsszenarien anderer Länder, noch darin weiter aktiv für eine weltweite Gleichberechtigung zu kämpfen.  mehr lesen

  2. Bild von Angelika Huber-Straßer}

    Ein Jahr nach der Frauenquote  Techies, Gründerinnen und Unternehmenslenkerinnen 

    von Angelika Huber-Straßer - Bereichsvorstand KPMG Deutschland

    Frauen müssen in Digitalisierung und Technologie mehr mitwirken! Angelika Huber-Straßer wünscht sich für 2026 mehr Gründerinnen von Start-ups. Frauen und Mädchen dürfen es nicht versäumen die digitale Zukunft aktiv mitzugestalten.  mehr lesen

  3. Bild von Kristina Jahn}

    Ein Jahr nach der Frauenquote Aufgrund der Leistung bewertet werden

    von Kristina Jahn - Geschäftsführerin, Conwert Immobilienverwaltung GmbH

    Kristina Jahn hofft, dass man in zehn Jahren die Diskussion um die Frauenquote belächelt. Die Gleichstellung muss als gesamtgesellschaftliche Sache anerkannt und die Notwendigkeit von ausgeglichenen Führungsteams gesehen werden.  mehr lesen

  4. Bild von Sabine Kunst}

    Ein Jahr nach der Frauenquote  Frauenförderung als Kultur der Ermutigung 

    von Sabine Kunst - Präsidentin Humboldt-Universität zu Berlin

    Prof. Dr. Sabine Kunst gibt Einblick in die Frauenförderung an der Humboldt-Universität: Frauen werden darin unterstützt selbstbewusst in neue Berufsfelder einzusteigen, Chancen zu ergreifen, Verantwortung zu übernehmen und sich in Netzwerken auszutauschen.  mehr lesen

  5. Bild von Elke Holst}

    Ein Jahr nach der Frauenquote Geschlechterstereotype aufbrechen

    von Elke Holst - Forschungsdirektorin Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

    Leider herrschen traditionelle Geschlechterrollen immer noch vor: Das muss sich ändern! Dr. Elke Holst fordert gesellschaftliche, staatliche und betriebliche Rahmenbedingungen für das Aufbrechen der Geschlechterordnung.  mehr lesen

  6. Bild von Monika Schulz-Strelow}

    Ein Jahr nach der Frauenquote Die Quote selbst reicht nicht!

    von Monika Schulz-Strelow - Präsidentin FidAR - Frauen in die Aufsichtsräte e.V.

    Die Frauenquote hat sich bisher positiv ausgewirkt und ist notwendig für eine globalisierte Wirtschaft. Allerdings muss sich neben den Zahlen auch die Unternehmenskultur entscheidend ändern, damit die von FidAR erwünschte Gleichstellung erreicht wird. mehr lesen

  7. Bild von Aletta Gräfin von Hardenberg}

    Ein Jahr nach der Frauenquote Chancengleichheit ist kein reines Frauenthema!

    von Aletta Gräfin von Hardenberg - Geschäftsführerin Charta der Vielfalt e.V.

    Chancengleichheit im Beruf ist kein reines Frauenthema, sagt Aletta Gräfin von Hardenberg und nimmt die Wirtschaft in die Pflicht: Angebote zur Work-Life-Balance, wie Mentoring-Programme und Coachings, tragen zu einer neuen Unternehmenskultur bei. Davon profitieren Männer und Frauen gleichermaßen. mehr lesen

  8. Bild von Stefanie Salata}

    Ein Jahr nach der Frauenquote  Mit Selbstsicherheit und Selbstironie

    von Stefanie Salata - Chefin Berliner Bank

    Frauen müssen umdenken: Sie sollten Stereotypen mit Lockerheit, Schlagfertigkeit und Selbstironie begegnen. Stefanie Salata ist optimistisch, dass die Grundvoraussetzungen für die Gleichberechtigung da sind.  mehr lesen

  9. Bild von Ritva Koukku-Ronde}

    Ein Jahr nach der Frauenquote  Gleichstellung aus finnischer Sicht 

    von Ritva Koukku-Ronde - Leiterin der finnischen Botschaft in Berlin

    Die Vorsitzende der finnischen Botschaft gibt Einblick in die Geschlechtergleichberechtigung in Finnland, welches in diesem Aspekt als sehr fortschrittlich gilt. Dort gibt es z.B. seit 1995 eine Frauen- und Männerquote in staatlichen Gremien. Trotzdem muss noch einiges getan werden! mehr lesen

  10. Bild von Jutta Falke-Ischinger}

    Ein Jahr nach der Frauenquote Liebe Frauen, seid selbstbewusster, habt einen Plan und traut euch endlich mehr zu!

    von Jutta Falke-Ischinger - Senior Advisor Burson-Marsteller GmbH

    Selbst, wenn das geltende Scheidungsrecht nicht von den Frauen fordern würde, finanziell auf eigenen Beinen zu stehen, so wird es doch Zeit für die nächsten Schritte auf dem Weg nach oben. Nutzt die Chancen und Fähigkeiten, die ihr habt. "Think big!", ruft daher Jutta Falke-Ischinger den Frauen zu. mehr lesen

  11. Bild von Jule Specht}

    Ein Jahr nach der Frauenquote Für mehr Gleichstellung brauchen wir eine gendergerechte Sprache, kostenfreie Kitas und eine Abschaffung des Ehegattensplittings

    von Jule Specht - Persönlichkeitspsychologin Freie Universität Berlin

    Mit größerer Selbstverständlichkeit für mehr Vielfalt! Das ist der Wunsch von Jun.-Prof. Jule Specht für unsere Gesellschaft in zehn Jahren. Denn Lebenswege sind so vielfältig wie die Menschen, die sie gehen. mehr lesen

  12. Bild von Cornelia Möhring}

    Ein Jahr nach der Frauenquote Armut verhindert die Gleichstellung von Frauen und Männern

    von Cornelia Möhring - Mitglied des Deutschen Bundestags, frauenpolitische Sprecherin Die Linke

    Zur Gleichstellung von Männern und Frauen benötigen wir einen höheren Mindestlohn, eine gute soziale Infrastruktur, eine Aufwertung frauentypischer Berufe und das Durchbrechen der alten Glasdecke durch verbindliche Frauenquoten sowie eine Umverteilung von Arbeit und Zeit zwischen den Geschlechtern. mehr lesen

  13. Bild von Nicola Beer}

    Ein Jahr nach der Frauenquote  Digitalisierung ist weiblich 

    von Nicola Beer - Generalsekretärin, Landtagsabgeordnete FDP

    Nicola Beer beleuchtet die Möglichkeiten, die sich vor allem für Frauen und ihre Gleichstellung mit einer fortschreitenden Digitalisierung eröffnen. Deutschland braucht einen Mentalitätswechsel, in dem Frauen die Vorreiterinnen sein sollten.  mehr lesen

  14. Bild von Dagmar Reim}

    Ein Jahr nach der Frauenquote  Vom Zugreifen und Chancen nutzen

    von Dagmar Reim - Leiterin, Rundfunk Berlin-Brandenburg

    Frauen haben einen elementaren Mangel an Selbstvertrauen und viele Selbstzweifel, wenn es darum geht, Führungspositionen zu besetzen, was die von Medien verbreiteten Stereotypen unterstützen. Es braucht mehr Frauen, die zugreifen und Verantwortung übernehmen.  mehr lesen

  15. Bild von Jutta Allmendinger und Ellen von den Driesch }

    Ein Jahr nach der Frauenquote Zehn-Jahres-Aufgabe: Arbeit über das Leben anders verteilen

    von Jutta Allmendinger und Ellen von Den Driesch - Wissenschaftszentrum Berlin

    Das Problem der Rentenlücke muss gelöst werden: Es ist eine neue Verteilung der Arbeitszeiten während des ganzen Lebens nötig. Dazu muss Hausarbeit und Erwerbsarbeit von Frauen und Männern geteilt werden.  mehr lesen

  16. Bild von Tanja Wielgoß}

    Ein Jahr nach der Frauenquote Über doppelte Freude, Verlässlichkeit und die Lust am Entscheiden

    von Tanja Wielgoß - Vorstandsvorsitzende Berliner Stadtreinigungsbetriebe

    Bis zur vollständigen Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist es noch ein weiter Weg: Denn dabei geht es nicht nur um die Gleichstellung von Frauen gegenüber Männern im Berufsleben, sondern auch um die von Männern gegenüber Frauen im Privatleben und in der Familie, sagt Tanja Wiegoß. mehr lesen

  17. Bild von Aygül Özkan}

    Ein Jahr nach der Frauenquote Wir können auf kein Talent verzichten

    von Aygül Özkan - Geschäftsführerin Deutsche Bank Kredit Service GmbH

    Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf brauchen wir flexible Arbeitsmodelle, leistungsfähige Netzwerke und den Mut, alte Zöpfe abzuschneiden. „Arbeiten 4.0“ könnte zum Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Wirtschaft und den Durchbruch der Frauen werden – in großen Unternehmen wie im Mittelstand mehr lesen

  18. Bild von Wiebke Ankersen}

    Ein Jahr nach der Frauenquote Wir brauchen eine zeitgemäße Unternehmenskultur – und Männer und Frauen, die sie vorleben

    von Wiebke Ankersen - Geschäftsführerin der AllBright Stiftung

    Wie aus der kindlichen Bäckerin eine Managerin eines Keksunternehmens wird: Es fehlen die weiblichen Vorbilder in den Führungspositionen der Wirtschaft. Aber ausgeglichene Führungsteams liegen im Zukunftsinteresse der Unternehmen - am Ende sollen Männer, Frauen und Unternehmen profitieren. mehr lesen

  19. Bild von Vera Gäde-Butzlaff}

    Ein Jahr nach der Frauenquote  Die Frauenquote ist notwendig! 

    von Vera Gäde-Butzlaff - Vorstandsvorsitzende, GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft

    Wichtig für die Gleichstellung sind neben der Frauenquote die richtigen Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie - für Frauen und für Männer. Nur so kann Chancengleichheit und Ausgeglichenheit in den Führungspositionen geschaffen werden.  mehr lesen

  20. Bild von Sirkka Jendis}

    Ein Jahr nach der Frauenquote Die Zukunft gehört dem partnerschaftlichen Familienmodell

    von Sirkka Jendis - Geschäftsführerin Deutscher Evangelischer Kirchentag

    Der Papa arbeitet in Vollzeit, die Mama in Teilzeit - das ist Standard in den meisten deutschen Familien. Doch das partnerschaftliche Familienmodell, in dem Arbeit, Kinder und Haushalt gleichberechtigt geteilt werden, ist das Modell der Zukunft.  mehr lesen

  21. Bild von Manuela Schwesig}

    Ein Jahr nach der Frauenquote Die Wirklichkeit verändert sich schneller als die Vorurteile

    von Manuela Schwesig - Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend SPD

    Manuela Schwesig wünscht sich für die Zukunft weniger Nachteile für Frauen im Berufsleben. Sie ist optimistisch, dass sich traditionelle Geschlechterstereotype in zehn Jahren verändert haben. Es gilt die nötigen Rahmenbedingungen für eine neue, partnerschaftlichere Arbeitswelt zu schaffen.  mehr lesen