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Gesellschaft Wachstumsschmerz: Wie groß darf Berlin werden?

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Moderator der Debatte Max Tholl Redakteur

Expertise:

Max Tholl betreut als Redakteur das Tagesspiegel Debattenportal Causa. Zuvor arbeitete er als Redakteur beim Debattenmagazin The European.

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Stand der Debatte

Steigende Mieten, Gentrifizierung, Verkehrsstaus: Das Wachstum Berlins führt oft zu Unmut bei den Bürgern. Dass sich aus diesem Unmut schnell gewaltsamer Protest werden kann, kennt man aus Städten wie London oder Paris, deren Vorstädte mit allerlei Problemen zu kämfpen haben. Wir wollen diskutieren, wie groß die Stadt eigentlich werden darf, wie das Wachstum gemanaged werden muss und wie der soziale Frieden gewahrt werden kann?

  • 3 Autoren
  • 15 Argumente
  • 155 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Der Berliner Immobilienmarkt wird von der Anbieterseite dominiert.

Oliver Ibert, Wirtschaftsgeograph

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1 von 15
Die Berliner Behörden brauchen einen Mentalitätswechsel und eine neue Verwaltungskultur.

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Die Linke

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Rad- und Fußgängerkonzepte sollten Priorität vor dem Straßenbau haben.

Oliver Ibert, Wirtschaftsgeograph

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Qualitatives Wachstum darf nicht dem Tempo der Entwicklung untergeordnet werden. 

Oliver Ibert, Wirtschaftsgeograph

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Andere Städte beneiden Berlin wegen seinem Radverkehrsanteil. 

Ulrike Heringer, Herausgeberin Urbanist Magazin

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6 von 15
Oftmals zielen die Bauaktivitäten am lokalen Bedarf vorbei.

Oliver Ibert, Wirtschaftsgeograph

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7 von 15
Bauliche Neuentwicklungen an den Stadtränder sollten vorerst vermieden werden.

Oliver Ibert, Wirtschaftsgeograph

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8 von 15
Berlin wird zur typischen Großstadt und muss sich typischen Großstadtproblemen stellen.

Ulrike Heringer, Herausgeberin Urbanist Magazin

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9 von 15
Für die wachsende Großstadt Berlin ist Radverkehr ein Glücksfall.

Ulrike Heringer, Herausgeberin Urbanist Magazin

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Berlin hat strukturell beste Ausgangsbedingungen für einen neuen Aufschwung.

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Die Linke

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Für die Anziehungskraft gibt es viele gute Gründe: Die hohe Lebensqualität, die Kulturlandschaft und die Zentralität.

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Die Linke

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Zu wenig Platz haben, ist praktisch die Definition von Stadt.

Ulrike Heringer, Herausgeberin Urbanist Magazin

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Was man heute als Wachstumsprobleme diskutiert, sind häufig Probleme des mangelnden Wachstums.

Ulrike Heringer, Herausgeberin Urbanist Magazin

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Wohnungsneubau  alleine stoppt den Mietpreisauftrieb nicht. Zusätzlich braucht es Änderungen im Bundesmietrecht.

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Die Linke

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3 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Katrin Lompscher}
    Marco Urban

    Berliner Stadtentwicklung Berlin ist bereit für einen neuen Aufschwung

    von Katrin Lompscher - Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Die Linke

    Berlin hat aufgrund vieler Faktoren eine große Anziehungskraft. Um das Wachstum zu bewältigen, brauchen die Berliner Behörden eine neue Verwaltungskultur. Wohnungsneubau und ein neues Mietrecht sind notwendig. Dann ist die Stadt bereit für einen neuen Aufschwung. mehr lesen

  2. Bild von Oliver Ibert}

    Wachstum in Berlin Berlin hat die Wachstumsphase verschlafen

    von Oliver Ibert - Wirtschaftsgeograph

    Die Berliner Stadtverwaltung wurde vom Wachstum der Stadt überrascht und konnte das Wachstum nicht adäquat lenken. Jetzt steckt Berlin in der Zwickmühle: es muss zwischen schneller oder qualitativer Stadtplanung entschieden werden.  mehr lesen

  3. Bild von Ulrike Heringer}

    Wachstum in Berlin Niemand bei Verstand kann sich das alte Berlin zurückwünschen

    von Ulrike Heringer - Herausgeberin Urbanist Magazin

    Berlin wächst und wird zur typischen Großstadt mit allen Vor- und Nachteilen. Das vorherige ausbleibende Wachstum hat die Stadt an den Rande des Zusammenbruchs gebracht. Statt zu romantisieren, gilt es, die konkreten Gelegenheiten in Berlin zu ergreifen. mehr lesen