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Gesellschaft Vormarsch der Populisten

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Moderator der Debatte Max Tholl Redakteur

Expertise:

Max Tholl betreut als Redakteur das Tagesspiegel Debattenportal Causa. Zuvor arbeitete er als Redakteur beim Debattenmagazin The European.

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Stand der Debatte

Die Präsidentschaftswahl in Österreich hat verdeutlicht, dass Europas Populismus-Krise längst nicht gelöst ist. Gerade in Zeiten von Massenmigration und Europaverdrossenheit, haben Rechtspopulisten Hochkonjunktur. Wir haben Experten aus verschiedenen Ländern eingeladen, das Phänomen Populismus zu erklären und Parallelen zwischen den verschiedenen Ländern zu ziehen.

  • 9 Autoren
  • 37 Argumente
  • 80 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Frankreich hat sich nie so stark gegen die eigene faschistische Vergangenheit gewehrt. 

Joël Gombin, Politologe

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1 von 37
Rechtsradikale Parteien geben sich moderat, um eine breitere Wählerschaft zu erreichen.

Péter Krekó, Politologe

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2 von 37
Populisten nutzen die Kluft zwischen Establishment und anti-Establishment

René Cuperus, Politologe

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3 von 37
Die Entradikalisierung der Parteien verhalf Ihnen zum Erfolg

Anders Widfeldt, Politologe

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4 von 37
Die Linke war nach 1989 komplett diskreditiert

Piotr Buras, Büroleiter, European Council on Foreign Relations

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5 von 37
Die Rechtspopulisten verfolgen auf europäischer Ebene eine gemeinsame Taktik.  

Johannes Hillje, Politik- und Kommunikationsberater

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6 von 37
Auch in Deutschlands politischem Mainstream ist Populismus seit langem salonfähig 

Ragnar Weilandt, Politologe

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7 von 37
9 von 37
Jobbik folgt dem Beispiel Orbán

Péter Krekó, Politologe

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10 von 37
Referenden sind Instrumente des Protests in den Niederlanden

René Cuperus, Politologe

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11 von 37
Auch in Schweden, werden sich Rechtspopulisten an der Regierung beteiligen

Anders Widfeldt, Politologe

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12 von 37
Wir können von den Populisten lernen

Hanno Burmester, Policy Fellow Progressives Zentrum

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13 von 37
Populismus heißt eben nicht, vermeintlich das zu tun, was das Volk will. 

Michael Roth, Staatsminister für Europa, Auswärtiges Amt

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15 von 37
Das politische System Frankreichs verhindert eine Machtausübung des FN

Joël Gombin, Politologe

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16 von 37
Orbán hat die Flüchtlingskrise für sich genutzt

Péter Krekó, Politologe

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17 von 37
Populisten müssen sich von Rassisten distanzieren

René Cuperus, Politologe

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18 von 37
Populismus ist kein Unterscheidungsmerkmal zwischen Ost und West

Piotr Buras, Büroleiter, European Council on Foreign Relations

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19 von 37
Der Vorkriegs-Nationalismus ist im Osten nicht so stark diskreditiert, wie im Westen

Piotr Buras, Büroleiter, European Council on Foreign Relations

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20 von 37
Im Bundestagswahlkampf in Deutschland wird es darum gehen, die Mär von der Lügenpresse zu entkräften. 

Johannes Hillje, Politik- und Kommunikationsberater

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21 von 37
Die etablierten Parteien müssen auch die unangenehmen Debatten führen

Hanno Burmester, Policy Fellow Progressives Zentrum

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22 von 37
Viele der Missstände in der EU werden auf der nationalen Ebene verursacht

Ragnar Weilandt, Politologe

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23 von 37
Die Brüssler Bürokratie und Mehrebenenpolitik birgt die Gefahr vom Verlust politischer Zurechenbarkeit. 

Michael Roth, Staatsminister für Europa, Auswärtiges Amt

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24 von 37
Beim Populismus geht es um Kultur- und Identitätsfragen

René Cuperus, Politologe

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25 von 37
Mit den Schwedendemokraten etablierte sich der Rechtspopulismus in Schweden

Anders Widfeldt, Politologe

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26 von 37
Die Transformation nach 1989 führte zu Fragmentierung und Individualisierung

Piotr Buras, Büroleiter, European Council on Foreign Relations

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27 von 37
1989 war nicht nur eine demokratische, sondern auch eine nationale Revolution

Piotr Buras, Büroleiter, European Council on Foreign Relations

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28 von 37
Das Erfolgsgeheimnis der FPÖ lautet "owned media" - sie streuen ihre Inhalte über eigene Kanäle.

Johannes Hillje, Politik- und Kommunikationsberater

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30 von 37
Hätte die AfD-Parteielite den Charme von Farage oder Le Pen, wäre sie noch viel erfolgreicher

Ragnar Weilandt, Politologe

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31 von 37
Nur mit einem starken Europa können die Nationalstaaten wieder zu alter Gestaltungsmacht finden. 

Michael Roth, Staatsminister für Europa, Auswärtiges Amt

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32 von 37
Nicht Populismus, sondern Extremismus ist das wahre Problem.

Hanno Burmester, Policy Fellow Progressives Zentrum

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33 von 37
Wenn die liberalen Parteien scheitern, gibt es keine demokratische Alternative mehr

Piotr Buras, Büroleiter, European Council on Foreign Relations

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34 von 37
Die Populisten von FPÖ und AfD verkaufen ihre Parolen geschickt als pseudo-journalistische Beiträge. 

Johannes Hillje, Politik- und Kommunikationsberater

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35 von 37
Der FN ist nur ein Störfaktor

Joël Gombin, Politologe

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9 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Michael Roth}

    Wie können wir die Populisten besiegen? Mehr Integration ist die beste Strategie gegen Populisten

    von Michael Roth - Staatsminister für Europa, Auswärtiges Amt

    Populisten geben sich gerne als Sprachrohr eines geeinten Volkes und tun so, als wüssten sie ganz genau, was die Bürger wollen. Dabei gibt es in einer pluralistischen Gesellschaft keine homogene Meinungsmasse. Monokausale Lösungen verbieten sich.  mehr lesen

  2. Bild von Ragnar Weilandt}

    Wie Populisten über Europa schimpfen und lügen  Populismus ist vor allem dann erfolgreich, wenn man ihn gewähren lässt

    von Ragnar Weilandt - Politologe

    Die britischen Eliten haben in den vergangenen Jahrzehnten eine völlig realitätsferne Debatte zur Europäischen Union zugelassen. Dafür kassieren sie nun die Quittung. Aber auch in der politischen Mitte in Deutschland gehört euroskeptischer Populismus mittlerweile zum guten Ton. mehr lesen

  3. Bild von Hanno Burmester}

    Wie wir mit den Populisten umgehen müssen Wir können von den Populisten lernen

    von Hanno Burmester - Policy Fellow Progressives Zentrum

    Der Populismus hat derzeit Hochkonjunktur in Europa. Doch anstatt die Populisten zu verteufeln, sollten die etablierten Parteien aus ihrem Erfolg lernen. Nur so, können sie die Gunst der Wähler zurückgewinnen.  mehr lesen

  4. Bild von Johannes Hillje }

    Taktik der Rechten Wie die Populisten die Wahrheit verdrehen

    von Johannes Hillje - Politik- und Kommunikationsberater

    Wenn die Bürger nicht mehr wissen, wem sie trauen können, droht der demokratischen Gesellschaft der Kollaps. Der Politikberater Johannes Hillje erklärt, wie die Populisten Europas ihre perfide Medienstrategie dafür nutzen.  mehr lesen

  5. Bild von Piotr Buras}

    Wieso hat Osteuropa ein Populismus-Problem? "Populismus ist keine ost- oder mitteleuropäische Spezialität"

    von Piotr Buras - Büroleiter, European Council on Foreign Relations

    In Mittel-und Osteuropa feiern Rechtspopulisten Wahlerfolg nach Wahlerfolg. Doch Populismus ist kein wesentlicher Bestandteil der Region, sondern nur die Konsequenz ihrer Historie.  mehr lesen

  6. Bild von Anders Widfeldt}

    Rechtspopulismus in Skandinavien Skandinavien ist längst nicht so tolerant, wie man denkt

    von Anders Widfeldt - Politologe

    In fast allen skandinavischen Ländern haben sich rechtspopulistische Parteien etabliert. Der Schlüssel zum Erfolg lag meist in der Entradikalisierung, doch gezähmt sind die Populisten noch lange nicht.  mehr lesen

  7. Bild von René Cuperus }

    Populismus in den Niederlande Populismus muss nicht zwingend schlecht sein

    von René Cuperus - Politologe

    Die niederländische Gesellschaft ist tief gespalten und damit fruchtbarer Boden für Populisten. Das muss nicht schlecht sein, ist es aber.  mehr lesen

  8. Bild von Péter Krekó }

    Jobbik und Ungarns Populismus-Problem Orbán ist das Erfolgsrezept, an dem sich Rechtsradikale orientieren

    von Péter Krekó - Politologe

    Dass Ungarn ein Problem mit Rechtsextremismus hat, ist weitläufig bekannt. Dass sich die Rechtspopulisten nun aber der politischen Mitte annähern, weil am rechten Rand kein Platz mehr ist, zeigt wie schwerwiegend das Problem wirklich ist.  mehr lesen

  9. Bild von Joël Gombin}

    Der Erfolg des Front National in Frankreich Der Front National ist nur ein Störfaktor

    von Joël Gombin - Politologe

    Das politische System Frankreichs begünstigt das Erstarken von populistischen Parteien. An die Macht wird Marine Le Pen jedoch glücklicherweise nicht kommen.  mehr lesen