Gesellschaft Müssen wir mit Terror/Terrorismus einfach leben lernen?

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Moderatorin der Debatte Ariane Bemmer Redakteurin

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Ariane Bemmer ist Redakteurin des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Würzburg, München, Reutlingen, Ansbach - eine Serie von Gewalttaten erschüttert Deutschland. Ihnen folgen wieder viele Forderungen: mehr Polizisten, mehr Überwachung, mehr Sozialarbeit. Gibt es also Wege, Terror und Terrorismus im Vorfeld zu bekämpfen - oder müssen wir auch in Deutschland künftig einfach lernen, damit zu leben? Eine Debatte.

  • 5 Autoren
  • 31 Argumente
  • 139 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Viele Reaktionen auf Terror erschöpfen sich in Posen, die dann verteidigt werden.

Stephan Humer, Soziologe und Gründer des NTF - Netzwerk Terrorismusforschung

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Es bedarf der Überwachung der Kommunikation zwischen radikalisierten Menschen.

Stefan Hansen, Stellvertretender Direktor und Geschäftsführer des ISPK - Institut für Sicherheitspolitik gGmbH an der Christian-Albrechts-Universität Kiel

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Je lückenloser die Überwachung im Internet, desto unfreier sind wir alle.

Stephan Humer, Soziologe und Gründer des NTF - Netzwerk Terrorismusforschung

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Hysterische Berichterstattung statt rationaler Diskurs - das muss sich ändern.

Stephan Humer, Soziologe und Gründer des NTF - Netzwerk Terrorismusforschung

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Die Medienpropaganda der Islamisten will Muslime in aller Welt agitieren.

Stefan Hansen, Stellvertretender Direktor und Geschäftsführer des ISPK - Institut für Sicherheitspolitik gGmbH an der Christian-Albrechts-Universität Kiel

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Statt Auseinandersetzung auf Faktenbasis wird Furor geschürt.

Stephan Humer, Soziologe und Gründer des NTF - Netzwerk Terrorismusforschung

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6 von 31
Der westliche Kulturkreis, also auch Deutschland, ist seit Langem das Feindbild der Islamisten.

Stefan Hansen, Stellvertretender Direktor und Geschäftsführer des ISPK - Institut für Sicherheitspolitik gGmbH an der Christian-Albrechts-Universität Kiel

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7 von 31
Mit einer Zunahme von islamistisch motivierten Einzeltaten müssen wir rechnen.

Stefan Hansen, Stellvertretender Direktor und Geschäftsführer des ISPK - Institut für Sicherheitspolitik gGmbH an der Christian-Albrechts-Universität Kiel

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Dass Dissidenten im Darknet Schutz finden, ist kein hinreichendes Gegenargument.

Hans-Peter Uhl, Justiziar der Unionsfraktion im Bundestag, CSU

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Bisher ängstigte man weniger vor Terror, als vor den Kompetenzen der Sicherheitsbehörden.

Stefan Hansen, Stellvertretender Direktor und Geschäftsführer des ISPK - Institut für Sicherheitspolitik gGmbH an der Christian-Albrechts-Universität Kiel

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10 von 31
Oft ist Deutschland auf Hinweise von ausländischen Diensten mit mehr Kompetenzen angewiesen.

Stefan Hansen, Stellvertretender Direktor und Geschäftsführer des ISPK - Institut für Sicherheitspolitik gGmbH an der Christian-Albrechts-Universität Kiel

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11 von 31
Wenn die Bevölkerung sich schutzlos fühlt, wird sie den rechten und linken Extremisten zulaufen.

Stefan Hansen, Stellvertretender Direktor und Geschäftsführer des ISPK - Institut für Sicherheitspolitik gGmbH an der Christian-Albrechts-Universität Kiel

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12 von 31
Taten von Einzeltätern sind schwer zu verhindern.

Stefan Hansen, Stellvertretender Direktor und Geschäftsführer des ISPK - Institut für Sicherheitspolitik gGmbH an der Christian-Albrechts-Universität Kiel

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Die Terroristen sagen nichts über den Islam aus

Andreas Bock, Politikwissenschaftler

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14 von 31
Durchschnittsbürger erreicht der Terror meist  zufällig - und den Zufall kann man nicht ausschließen.

Stephan Humer, Soziologe und Gründer des NTF - Netzwerk Terrorismusforschung

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Integration ist der beste Schutz gegen Terrorismus

Andreas Bock, Politikwissenschaftler

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Schnellere Abschiebungen verhindern den Terror nicht 

Andreas Bock, Politikwissenschaftler

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Terrorismus ist nicht muslimisch

Andreas Bock, Politikwissenschaftler

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Nach 1990 wurde die "Friedensdividende" eingestrichen - trotz sich andeutender hybrider Gefahren.

Stefan Hansen, Stellvertretender Direktor und Geschäftsführer des ISPK - Institut für Sicherheitspolitik gGmbH an der Christian-Albrechts-Universität Kiel

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Es braucht mehr Personal für Überwachung, und zwar bevor es zum großen Anschlag kommt.

Wolfgang Wieland, Jurist, Ex-Justizsenator Berlin Bündnis 90/Die Grünen

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Merkels Flüchtlingspolitik und die aktuellen Gewalttaten verbindet: nichts.

Wolfgang Wieland, Jurist, Ex-Justizsenator Berlin Bündnis 90/Die Grünen

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Man muss lernen, mit dem Bösen zu leben - und es zugleich zurückdrängen.

Hans-Peter Uhl, Justiziar der Unionsfraktion im Bundestag, CSU

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Show of Force? Frankreich geht den Weg seit langem - ohne jeden Erfolg.

Wolfgang Wieland, Jurist, Ex-Justizsenator Berlin Bündnis 90/Die Grünen

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Ob Jugendliche sich radikalisieren, muss ihr Umfeld erkennen - nicht die Sicherheitsbehörden.

Wolfgang Wieland, Jurist, Ex-Justizsenator Berlin Bündnis 90/Die Grünen

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Die Waffengesetze sind noch nicht ausreichend verschärft worden.

Wolfgang Wieland, Jurist, Ex-Justizsenator Berlin Bündnis 90/Die Grünen

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Das Darknet muss kontrollierbar werden.

Hans-Peter Uhl, Justiziar der Unionsfraktion im Bundestag, CSU

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26 von 31
Die Debatte um drohende Massenüberwachung im Sommer 2015 war falsch.

Wolfgang Wieland, Jurist, Ex-Justizsenator Berlin Bündnis 90/Die Grünen

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27 von 31
Das deutsche Waffengesetz ist streng und effektiv. Es bedarf keiner Änderung.

Stephan Humer, Soziologe und Gründer des NTF - Netzwerk Terrorismusforschung

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Merkels Flüchtlingspolitik hat zu schwerwiegendsten Sicherheitsproblemen geführt.

Hans-Peter Uhl, Justiziar der Unionsfraktion im Bundestag, CSU

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29 von 31
Offensichtliche Gefahren wurden zu lange relativiert.

Hans-Peter Uhl, Justiziar der Unionsfraktion im Bundestag, CSU

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Die Vorratsdatenspeicherung muss her, denn es gibt keine Freiheit ohne Sicherheit.

Hans-Peter Uhl, Justiziar der Unionsfraktion im Bundestag, CSU

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5 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Andreas  Bock}

    Terrorismus und Integration  Der Terror ist nicht muslimisch 

    von Andreas Bock - Politikwissenschaftler

    Mit schnelleren Abschiebungen und Panikmache kann man den Terror nicht stoppen. Die Ausgrenzung von Muslimen spielt den Terroristen nur in die Karten.  mehr lesen

  2. Bild von Hans-Peter Uhl}
    Foto: dpa

    Müssen wir mit Terror/Terrorismus einfach leben lernen? Es gilt, unverzüglich gegen den Terror vorzugehen

    von Hans-Peter Uhl - Justiziar der Unionsfraktion im Bundestag, CSU

    Konkrete Gefahren verpflichten zum Handeln. Nach dem Motto "Ohne Sicherheit keine Freiheit" brauchen wir ein transparenteres Darknet - und die Vorratsdatenspeicherung. mehr lesen

  3. Bild von Wolfgang Wieland}
    Foto: Doris Spiekermann-Klaas

    Müssen wir mit Terror/Terrorismus einfach leben lernen? Terror ist kein allgemeines Lebensrisiko

    von Wolfgang Wieland - Jurist, Ex-Justizsenator Berlin Bündnis 90/Die Grünen

    Wider die Panik: Mit strengeren Waffengesetzen und mehr Kompetenz für mehr Sicherheitspersonal kann man sich der Bedrohung erwehren. mehr lesen

  4. Bild von Stephan Humer}

    Müssen wir mit Terrorismus leben lernen? Terrorismus als eine Art Naturkatastrophe

    von Stephan Humer - Soziologe und Gründer des NTF - Netzwerk Terrorismusforschung

    Der Einzelne wird, wenn überhaupt, eher zufällig Opfer von Terroristen. Dagegen kann man sich kaum wehren. Gefragt ist ein Risikomanagement, ds selbstkritisch, rational und besonnen vorgeht. Beobachten lässt sich aber eher das Gegenteil. mehr lesen

  5. Bild von Stefan Hansen}

    Müssen wir mit Terrorismus leben lernen? Die Gewalttaten einzelner Islamisten werden zunehmen

    von Stefan Hansen - Stellvertretender Direktor und Geschäftsführer des ISPK - Institut für Sicherheitspolitik gGmbH an der Christian-Albrechts-Universität Kiel

    Das heutige Bedrohungspotenzial in Europa hat sich bereits über die vergangenen zwei Dekaden hinweg kontinuierlich aufgebaut und wurde allzu lange von der deutschen Gesellschaft ignoriert. mehr lesen