Gesellschaft Lebenszeiten - wie prägen die Jahrzehnte unsere Identität?

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Moderatorin der Debatte Theresa Rohrhirsch

Expertise:

Theresa Rohrhirsch ist Mitarbeiterin des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Unser Leben wird von Zielen, Vorstellungen und Hoffnungen geprägt. Lebensziele sind jedoch nicht nur Klischees. Sie bestimmen das Selbst und die Identität eines jeden Einzelnen. Doch jedes Lebensjahrzehnt hat seine eigenen Herausforderungen und Erwartungen. In der Causa-Sommerserie "Lebenszeiten" schildern Autoren in subjektiven Essays, wie sie das Lebensjahrzehnt, in dem sie sich grade befinden - seien es die wilden 20er oder die späten 60er - prägt und verändert.

  • 4 Autoren
  • 25 Argumente
  • 65 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Man verspürt eine Wut auf Versäumnisse, die der nächsten Generation hinterlassen werden.

Sebastian Leber, Journalist

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1 von 25
Es werden immer die Jüngeren beneidet, egal welches Alter man erreicht.

Sebastian Leber, Journalist

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2 von 25
Beziehungen profitieren davon, wenn man mit sich selbst im Reinen ist.

Fatina Keilani, Redakteurin

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3 von 25
Man muss sich überlegen, was man will, oder zumindest, wie man das herausfindet. 

Ann-Kathrin Hipp, Journalistin

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4 von 25
Nun gehört man zu den Alten und wird aus der Gruppe der Jungen ausgeschlossen. 

Sebastian Leber, Journalist

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5 von 25
Die Dreißiger sind die Jahre der zurechtgestutzten Ambitionen.

Sebastian Leber, Journalist

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6 von 25
Mit über dreißig entsteht eine neue Gelassenheit. 

Sebastian Leber, Journalist

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7 von 25
Mit 50 blickt man der eigenen Sterblichkeit ins Auge.

Fatina Keilani, Redakteurin

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8 von 25
Es scheint gesellschaftlicher Konsens, dass man bis 30 was erreicht haben und wer sein sollte. 

Ann-Kathrin Hipp, Journalistin

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9 von 25
Das Leben gleicht inzwischen eher einem Korridor, den es abzuschreiten gilt. 

Sebastian Leber, Journalist

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10 von 25
Erinnerungsflashs sollten eine Warnung sein, dass man genau so wird wie alte Menschen.

Sebastian Leber, Journalist

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11 von 25
12 von 25
Viele wichtige Lebensereignisse fallen inzwischen auf die Dreißiger. 

Ann-Kathrin Hipp, Journalistin

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16 von 25
17 von 25
Die äußeren Zeichen zeigen, dass ein grundsätzlicher Umbruch stattfindet.

Fatina Keilani, Redakteurin

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18 von 25
Frauen fällt es leichter sich den Problemen zu stellen.

Fatina Keilani, Redakteurin

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19 von 25
20 von 25
Mit 25 ist die soziale Reifung weitestgehend abgeschlossen. 

Ann-Kathrin Hipp, Journalistin

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21 von 25
Mit 50 fragt sich jeder, ob das eigene Leben das ist, was man führen möchte.

Fatina Keilani, Redakteurin

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23 von 25
Zwischen 40 und 50 ist die Lebensunzufriedenheit am größten. 

Fatina Keilani, Redakteurin

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24 von 25
Junge Erwachsene sind primär gewinn- und wachstumsorientiert. 

Alexandra M. Freund,

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4 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Fatina Keilani}

    Der Meilenstein der 50er Umwertung aller Werte 

    von Fatina Keilani - Redakteurin

    Ende 40, Anfang 50, das ist die Zeit der Befreiung. Die Kinder sind groß oder groß genug, das leere Nest wird von manchen als Verheißung empfunden, von anderen als Bedrohung. Man zieht eine Zwischenbilanz, setzt neue Ziele. mehr lesen

  2. Bild von Sebastian Leber}

    Die gelassenen 30er  Warum siezt ihr mich jetzt?

    von Sebastian Leber - Journalist

    Wer die 30 überschritten hat, begreift das Leben nicht mehr als offenes Feld. Eher als enger werdenden Korridor. Die großen Ambitionen von gerade eben werden zurechtgestutzt. Was man dafür bekommt? Gelassenheit und Selbstbewusstsein. Und Abende mit Freunden, die nur um gemeinsam Erlebtes kreisen. mehr lesen

  3. Bild von Ann-Kathrin Hipp}

    Die wilden 20er  Mein Leben als Fragezeichen

    von Ann-Kathrin Hipp - Journalistin

    Die Jahre zwischen 20 und 30 sind die schwierigsten, sagen Studien. Es müssen wichtige Entscheidungen getroffen und die Fragen nach der Zukunft gestellt werden.  mehr lesen

  4. Bild von Alexandra M. Freund}

    Die Entwicklung der Identität  Wer ich bin, und wenn ja, wann 

    von Alexandra M. Freund -

    Ausbildung, Beruf, Familie, Karriere: Was man in welchem Alter erreicht haben sollte, ist nicht nur Klischee. Es ist eine machtvolle soziale Erwartung - und beeinflusst die Identitätsbestimmung. Wenn sich aber mit jedem Lebensalter die Selbstdefinition ändert, was taugt sie dann?  mehr lesen