Gesellschaft Lebenszeiten - wie prägen die Jahrzehnte unsere Identität?

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Moderatorin der Debatte Theresa Rohrhirsch

Expertise:

Theresa Rohrhirsch ist Mitarbeiterin des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Unser Leben wird von Zielen, Vorstellungen und Hoffnungen geprägt. Lebensziele sind jedoch nicht nur Klischees. Sie bestimmen das Selbst und die Identität eines jeden Einzelnen. Doch jedes Lebensjahrzehnt hat seine eigenen Herausforderungen und Erwartungen. In der Causa-Sommerserie "Lebenszeiten" schildern Autoren in subjektiven Essays, wie sie das Lebensjahrzehnt, in dem sie sich grade befinden - seien es die wilden 20er oder die späten 60er - prägt und verändert.

  • 7 Autoren
  • 44 Argumente
  • 97 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Man muss sich überlegen, was man will, oder zumindest, wie man das herausfindet. 

Ann-Kathrin Hipp, Journalistin

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1 von 44
Nun gehört man zu den Alten und wird aus der Gruppe der Jungen ausgeschlossen. 

Sebastian Leber, Journalist

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2 von 44
Die Dreißiger sind die Jahre der zurechtgestutzten Ambitionen.

Sebastian Leber, Journalist

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3 von 44
Man muss sich mit Gedanken vertraut machen, dass einem nur noch ein Drittel des Lebens bleibt.

Werner van Bebber, Reporter

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4 von 44
Man ist weniger zu Kompromissen geneigt, wenn man weiß, dass man nicht mehr viel Zeit hat.

Harald Martenstein, Journalist

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6 von 44
Die Voraussetzungen für das Glück sind brüchig geworden.

Harald Martenstein, Journalist

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7 von 44
Bei Älteren wird nur geschaut, was sie nicht mehr können, weit weniger auf ihr Potential.

Rita Süssmuth, Präsidentin a.D. Bundestag

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8 von 44
Mit über dreißig entsteht eine neue Gelassenheit. 

Sebastian Leber, Journalist

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9 von 44
Mit 50 blickt man der eigenen Sterblichkeit ins Auge.

Fatina Keilani, Redakteurin

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10 von 44
Die meisten Leute fühlen sich nicht so alt, wie sie laut Geburtsdatum sind.

Werner van Bebber, Reporter

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11 von 44
Krisen bringen einen immer wieder neu zum nachdenken.

Werner van Bebber, Reporter

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12 von 44
Kein Leben erfüllt alle Träume.

Harald Martenstein, Journalist

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13 von 44
14 von 44
Unsere kostbarste Mitgift sind Menschen und Menschlichkeit.

Rita Süssmuth, Präsidentin a.D. Bundestag

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15 von 44
Es scheint gesellschaftlicher Konsens, dass man bis 30 was erreicht haben und wer sein sollte. 

Ann-Kathrin Hipp, Journalistin

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16 von 44
Das Leben gleicht inzwischen eher einem Korridor, den es abzuschreiten gilt. 

Sebastian Leber, Journalist

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17 von 44
Erinnerungsflashs sollten eine Warnung sein, dass man genau so wird wie alte Menschen.

Sebastian Leber, Journalist

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18 von 44
Die Gegenwart ist keine schlechte Zeit um alt zu werden.

Werner van Bebber, Reporter

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19 von 44
Mit 60 denkt der Mensch eher in Generationen.

Harald Martenstein, Journalist

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20 von 44
Wir werden älter und sind gesünder, als es Menschen jemals waren.

Harald Martenstein, Journalist

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21 von 44
Jede und jeder hat besondere Stärken, auch eine Leuchtkraft, die wir nicht unter den Scheffel stellen sollten.

Rita Süssmuth, Präsidentin a.D. Bundestag

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22 von 44
Man verspürt eine Wut auf Versäumnisse, die der nächsten Generation hinterlassen werden.

Sebastian Leber, Journalist

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23 von 44
Es werden immer die Jüngeren beneidet, egal welches Alter man erreicht.

Sebastian Leber, Journalist

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24 von 44
Beziehungen profitieren davon, wenn man mit sich selbst im Reinen ist.

Fatina Keilani, Redakteurin

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25 von 44
26 von 44
Einige Dinge fallen einem mit dem Alter leichter.

Werner van Bebber, Reporter

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27 von 44
Man kann sich wieder Verrücktheiten leisten, wie damals, als Jugendlicher.

Harald Martenstein, Journalist

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28 von 44
Die Achtundsechziger wurden für mich wegweisend, eine einschneidende Veränderung.

Rita Süssmuth, Präsidentin a.D. Bundestag

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30 von 44
31 von 44
Die äußeren Zeichen zeigen, dass ein grundsätzlicher Umbruch stattfindet.

Fatina Keilani, Redakteurin

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32 von 44
Viele wichtige Lebensereignisse fallen inzwischen auf die Dreißiger. 

Ann-Kathrin Hipp, Journalistin

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35 von 44
Mit 50 fragt sich jeder, ob das eigene Leben das ist, was man führen möchte.

Fatina Keilani, Redakteurin

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38 von 44
39 von 44
Frauen fällt es leichter sich den Problemen zu stellen.

Fatina Keilani, Redakteurin

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40 von 44
Junge Erwachsene sind primär gewinn- und wachstumsorientiert. 

Alexandra M. Freund,

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42 von 44
Mit 25 ist die soziale Reifung weitestgehend abgeschlossen. 

Ann-Kathrin Hipp, Journalistin

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43 von 44
Zwischen 40 und 50 ist die Lebensunzufriedenheit am größten. 

Fatina Keilani, Redakteurin

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7 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Rita Süssmuth}

    Die erfüllten 80er Das kostbarste sind die Menschen

    von Rita Süssmuth - Präsidentin a.D. Bundestag

    Altern begrenzt nicht nur, sondern es öffnet auch den Blick, die Dinge neu zu entdecken.Veränderungen beschleunigen sich. Umso wichtiger sind Offenheit und Lernen. mehr lesen

  2. Bild von Harald  Martenstein}
    Britta Pedersen dpa

    Die zurückschauenden 60er Wer heute über 60 ist, hat Glück gehabt

    von Harald Martenstein - Journalist

    Keinen Krieg erlebt und keine Prügelstrafe, nie Angst gehabt, seine Meinung zu äußern, im Wohlstand aufgewachsen und jede Menge Jobs zur Auswahl. Was für ein Leben! Danke mehr lesen

  3. Bild von Werner van Bebber}

    Die prekären 50 bis 60er  Die Grausamkeit des Wörtchens "noch"

    von Werner van Bebber - Reporter

    Noch im Berufsleben. Noch ganz gut bei Kräften. Noch wohnen die Kinder zu Hause. Noch lebende Elternteile. Das alles wird sich ändern, manches sogar sehr schnell. mehr lesen

  4. Bild von Fatina Keilani}

    Der Meilenstein der 50er Umwertung aller Werte 

    von Fatina Keilani - Redakteurin

    Ende 40, Anfang 50, das ist die Zeit der Befreiung. Die Kinder sind groß oder groß genug, das leere Nest wird von manchen als Verheißung empfunden, von anderen als Bedrohung. Man zieht eine Zwischenbilanz, setzt neue Ziele. mehr lesen

  5. Bild von Sebastian Leber}

    Die gelassenen 30er  Warum siezt ihr mich jetzt?

    von Sebastian Leber - Journalist

    Wer die 30 überschritten hat, begreift das Leben nicht mehr als offenes Feld. Eher als enger werdenden Korridor. Die großen Ambitionen von gerade eben werden zurechtgestutzt. Was man dafür bekommt? Gelassenheit und Selbstbewusstsein. Und Abende mit Freunden, die nur um gemeinsam Erlebtes kreisen. mehr lesen

  6. Bild von Ann-Kathrin Hipp}

    Die wilden 20er  Mein Leben als Fragezeichen

    von Ann-Kathrin Hipp - Journalistin

    Die Jahre zwischen 20 und 30 sind die schwierigsten, sagen Studien. Es müssen wichtige Entscheidungen getroffen und die Fragen nach der Zukunft gestellt werden.  mehr lesen

  7. Bild von Alexandra M. Freund}

    Die Entwicklung der Identität  Wer ich bin, und wenn ja, wann 

    von Alexandra M. Freund -

    Ausbildung, Beruf, Familie, Karriere: Was man in welchem Alter erreicht haben sollte, ist nicht nur Klischee. Es ist eine machtvolle soziale Erwartung - und beeinflusst die Identitätsbestimmung. Wenn sich aber mit jedem Lebensalter die Selbstdefinition ändert, was taugt sie dann?  mehr lesen