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Gesellschaft Kommt der olympische Gedanke an sein Ende?

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Moderatorin der Debatte Ariane Bemmer Redakteurin

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Ariane Bemmer ist Redakteurin des Tagesspiegels.

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Stand der Debatte

Vom Nein der Hamburger zu einer Olympia-Bewerbung über fragwürdige Austragungsorte bis zum letzten Doping-Skandal rund um Russland - die Nachrichten, die sich mit Olympischen Spielen verbinden, sind zunehmend schlecht. Kommt die Idee an ihr Ende? Wurde sie abgewirtschaftet? Lesen Sie hier, was die Sportphilosophie dazu sagt.

  • 2 Autoren
  • 13 Argumente
  • 13 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Wesentliche Bedingung der sportlichen Sonderwelt ist: Regeln müssen beachtet werden.

Elk Franke, em. Professor für Sportphilosophie

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1 von 13
Der Olympische Gedanke dient bereits zu oft als Alibi machtpolitischer oder ökonomischer Interessen.

Elk Franke, em. Professor für Sportphilosophie

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2 von 13
Nicht erst Doping schafft eine reale Ungleichheit.

Thomas Alkemeyer, Professor für Soziologie und Sportsoziologie Universität Oldenburg

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3 von 13
In Rio zeigt sich deutlich der ökonomische und politische Einfluss auf den Sport.

Elk Franke, em. Professor für Sportphilosophie

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4 von 13
Es ging in der olympischen Idee von Beginn auch um Rekorde - nicht nur um Fairness.

Thomas Alkemeyer, Professor für Soziologie und Sportsoziologie Universität Oldenburg

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5 von 13
Äußere Einflüsse - Wirtschaft, Politik, Zuschauer - steigern den Optimierungszwang noch.

Thomas Alkemeyer, Professor für Soziologie und Sportsoziologie Universität Oldenburg

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6 von 13
Olympia kann an fragwürdigen Orten stattfinden, ohne an Aussagekraft zu verlieren.

Elk Franke, em. Professor für Sportphilosophie

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7 von 13
Die halbherzige Bekämpfung von Doping führt zu einem Olympia-Zirkus, in dem Ärzte das Sagen haben.

Elk Franke, em. Professor für Sportphilosophie

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8 von 13
Der olympische Sport verkörpert die Grundprinzipien des Optimierungsdenkens.

Thomas Alkemeyer, Professor für Soziologie und Sportsoziologie Universität Oldenburg

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9 von 13
Die Doping-Enthüllungen als Chance - nicht für den Sport, sondern für alle, die in der Steigerungslogik festsitzen.

Thomas Alkemeyer, Professor für Soziologie und Sportsoziologie Universität Oldenburg

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10 von 13
Konkurrenz und Chancengleichheit - Olympia löst dieses scheinbare Paradox auf.

Elk Franke, em. Professor für Sportphilosophie

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11 von 13
Eine Idee verliert nicht gleich die Anerkennung, nur weil die Umsetzung der Praxis hapert.

Elk Franke, em. Professor für Sportphilosophie

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12 von 13
Der Sport ist nicht nur von außen korrumpiert worden, er korrumpiert sich auch selbst.

Thomas Alkemeyer, Professor für Soziologie und Sportsoziologie Universität Oldenburg

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2 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Thomas Alkemeyer}
    Foto: Universität Oldenburg

    Kommt der olympische Gedanke an sein Ende? Olympia als Opfer des Optimierungszwangs

    von Thomas Alkemeyer - Professor für Soziologie und Sportsoziologie Universität Oldenburg

    Die Behauptung, ein einstmals reiner olympischer Sport sei ausschließlich von außen korrumpiert worden, gehört ins Reich der Fiktion. Er scheitert an der ihm eigenen "schneller, höher, weiter"-Logik. mehr lesen

  2. Bild von Elk Franke}
    Foto: privat

    Kommt der Olympische Gedanke an sein Ende? Olympia auf dem Weg zur Zirkusshow

    von Elk Franke - em. Professor für Sportphilosophie

    In Rio kippt die labile Balance zwischen ökonomischen Interessen und der Sicherstellung der Ereigniswelt des sportlichen Wettkampfs. Die Spiele werden zu irgendeinem Produkt, das der Zuschauer lediglich konsumiert, statt sich - wie früher - mit der olympischen Sinndimension zu identifizieren. mehr lesen