Hinrich Bäsemann/dpa

Gesellschaft Klimawandel

Bild von Leonie Langer
Moderatorin der Debatte Leonie Langer Redaktion

Expertise:

Leonie Langer ist Journalistin. Für den Tagesspiegel recherchiert sie Hintergründe für den Newsletter "Checkpoint" und sie ist Teil des "Tagesspiegel Causa"-Teams.

Mehr
Stand der Debatte

Vom 30. November bis 11. Dezember 2015 findet in Paris die UN-Klimakonferenz statt. Wir haben Klima-Experten nach ihrer Meinung gefragt: Wie steht es um die Minderung der Treibhausgasemissionen und die Klimaschutz-Zusagen der Länder? Welche Instrumente funktionieren am besten, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren? Wie bewerten sie die Umsetzung des Klimaaktionsprogramms in Deutschland? Auch Themen wie Anpassung an die globale Erwärmung, Finanzierung sowie die Schäden und Verluste durch den Klimawandel werden in dieser Debatte diskutiert.

  • 17 Autoren
  • 54 Argumente
  • 455 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Der Komplettumbau der globalen Energieversorgung bis 2050 ist technisch möglich - und würde sich rechnen

Martin Kaiser, Koordinator Internationale Klimapolitik Greenpeace

zustimmen
ablehnen
1 von 54
Durch den neuen internationalen Rahmen werden Klimaschutzmaßnahmen beschleunigt

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in Berlin

zustimmen
ablehnen
2 von 54
Paris kann ein guter Anfang sein - wenn die Staaten danach ihre klimapolitischen Hausaufgaben machen

Martin Kaiser, Koordinator Internationale Klimapolitik Greenpeace

zustimmen
ablehnen
3 von 54
Klimaschutz muss auch als Chance für neue Geschäftsmodelle und regionale Wertschöpfung gedacht werden

Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)

zustimmen
ablehnen
4 von 54
Es braucht einen Mechanismus, der die Selbstverpflichtungen schrittweise verschärft und deren Einhaltung überprüft.

Georg Zachmann Simone Tagliapietra, Fellow Bruegel

zustimmen
ablehnen
5 von 54
Auch mit den INDCs wird der Anstieg der globalen Emissionen bis 2030 zu wenig abgebremst 

Brigitte Knopf, Generalsekretärin des MCC Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC)

zustimmen
ablehnen
6 von 54
Heutige Technologien ermöglichen auch den Schwellenländern einen ökonomischen Ausweg aus der CO2-Falle

Christian von Hirschhausen, Forschungsdirektor Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

zustimmen
ablehnen
7 von 54
Heutige Technologien ermöglichen auch den Schwellenländern einen ökonomischen Ausweg aus der CO-2-Falle

Niklas Höhne, Gründer NewClimate Insitute NewClimate Institute

zustimmen
ablehnen
8 von 54
Intelligente Lösungen für den Klimaschutz können auch ein Erfolgs- und Exportmodell für die deutsche Wirtschaft sein

Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)

zustimmen
ablehnen
9 von 54
Nach Paris müssen alle Staaten regelmäßig INDCs vorlegen, die die Welt auf Erwärmungspfad unter 2 Grad Celsius bringen

Eva Bulling-Schröter, Sprecherin für Energie und Klima Die Linke

zustimmen
ablehnen
10 von 54
Zu viele Menschen werden heimatlos oder sterben aufgrund von klimabedingten Katastrophen

Sabine Minninger, Sophia Wirsching, Referentin für Klimapolitik Brot für die Welt

zustimmen
ablehnen
11 von 54
Das Paris-Abkommen sollte alle Staaten verpflichten, regelmäßig neue Vorschläge auszuarbeiten und alte zu überprüfen

Niklas Höhne, Gründer NewClimate Insitute NewClimate Institute

zustimmen
ablehnen
12 von 54
Das Paris-Abkommen wird nicht die umfassende Lösung für den Klimawandel durch "die" eine Konferenz bringen

Frank Schwabe, Klimaschutzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion SPD

zustimmen
ablehnen
13 von 54
Wegen Klimaveränderungen sind weltweit Millionen von Menschen auf der Flucht

Andreas Jung, Bundestagsabgeordneter CDU

zustimmen
ablehnen
14 von 54
Wir brauchen ein Solidaritätspaket für diejenigen Länder, die am meisten unter dem Klimawandel leiden

Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer Germanwatch

zustimmen
ablehnen
15 von 54
 Die Folgen des Klimawandels treffen vor allem die ärmsten der armen Länder

Sabine Minninger, Sophia Wirsching, Referentin für Klimapolitik Brot für die Welt

zustimmen
ablehnen
16 von 54
In Deutschland bringt die Energiewende wirtschaftliche Chancen, schafft Innovationen und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit

Claudia Kemfert, Leiterin "Energie, Verkehr und Umwelt" am DIW Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

zustimmen
ablehnen
17 von 54
Die G20-Länder müssten die CO2-Bepreisung durchsetzen

Brigitte Knopf, Generalsekretärin des MCC Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC)

zustimmen
ablehnen
18 von 54
Auch die Unterstützung bei der Bewältigung von klimabedingten Schäden muss im Klimaabkommen verankert werden

Sabine Minninger, Sophia Wirsching, Referentin für Klimapolitik Brot für die Welt

zustimmen
ablehnen
19 von 54
Auch ein solcher Vertrag nach dem Prinzip sich verpflichtender Freiwilligkeit durch INDCs kann zum Erfolg führen

Frank Schwabe, Klimaschutzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion SPD

zustimmen
ablehnen
20 von 54
Die „Divestment“-Bewegung, die den Ausstieg aus fossilen Energieträgern vorantreibt, wird immer bedeutender

Frank Schwabe, Klimaschutzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion SPD

zustimmen
ablehnen
21 von 54
Ein Klimaabkommen braucht ein klares Langzeitziel: Bis 2050 muss die Energieversorgung zu 100 % auf Erneuerbare setzen

Martin Kaiser, Koordinator Internationale Klimapolitik Greenpeace

zustimmen
ablehnen
22 von 54
Das Einknicken der Politik vor der Braunkohlelobby setzt falsche Signale

Cornelia Ziehm, Rechtsanwältin für Umwelt- und Energierecht

zustimmen
ablehnen
23 von 54
Mit dem Klimabeitrag hätte Deutschland auf der Klimakonferenz in Paris Eindruck gemacht

Cornelia Ziehm, Rechtsanwältin für Umwelt- und Energierecht

zustimmen
ablehnen
24 von 54
„Raus aus den Fossilen und rein in die Erneuerbaren“ – das muss das Versprechen an die Weltgemeinschaft sein.

Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

zustimmen
ablehnen
25 von 54
26 von 54
Noch bevor das neue Klimaschutzabkommen unter Dach und Fach ist, hat es die nationale Klimapolitik weltweit verändert

Niklas Höhne, Gründer NewClimate Insitute NewClimate Institute

zustimmen
ablehnen
27 von 54
Mit dem Klimabeitrag wäre erstmals ein Pfad über das Jahr 2020 hinaus aufgezeigt worden

Cornelia Ziehm, Rechtsanwältin für Umwelt- und Energierecht

zustimmen
ablehnen
28 von 54
Die CO2-Bepreisung kann auch zur Finanzierung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) dienen

Brigitte Knopf, Generalsekretärin des MCC Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC)

zustimmen
ablehnen
29 von 54
Der Erfolg des Klimagipfels ist an der Glaubwürdigkeit der Finanzierungsversprechen der Industriestaaten ablesbar

Dorothea Schäfer, Forschungsdirektorin Finanzmärkte Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

zustimmen
ablehnen
30 von 54
Die Finanztransaktionssteuer könnte in der Budgetkonkurrenz für Klimaschutz und Flüchtlinge Abhilfe schaffen

Dorothea Schäfer, Forschungsdirektorin Finanzmärkte Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

zustimmen
ablehnen
31 von 54
Angebot und Nachfrage von Erneuerbaren und Kraftwerksstrom müssen in Deutschland besser abgestimmt werden

Andreas Jung, Bundestagsabgeordneter CDU

zustimmen
ablehnen
32 von 54
Die EU muss nach dem Abkommen in Paris ihre Klimaschutzziele anschärfen

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in Berlin

zustimmen
ablehnen
33 von 54
Das Klimaabkommen muss eine gerechte Finanzierung und Entschädigung für arme Länder im globalen Süden liefern

Eva Bulling-Schröter, Sprecherin für Energie und Klima Die Linke

zustimmen
ablehnen
34 von 54
Energiepolitisch ist die "Klimareserve" überflüssig, die Braunkohleindustrie bekommt sie trotzdem teuer bezahlt

Cornelia Ziehm, Rechtsanwältin für Umwelt- und Energierecht

zustimmen
ablehnen
35 von 54
Das neue Abkommen beruht auch auf günstigen Wirtschaftsfaktoren

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in Berlin

zustimmen
ablehnen
36 von 54
Globales Klimaabkommen ist notwendig als echte Handlungsverpflichtung für Erneuerbare und ökologische Friedensdividende

Eva Bulling-Schröter, Sprecherin für Energie und Klima Die Linke

zustimmen
ablehnen
37 von 54
Es fehlt ein verbindlicher klimapolitischer Katalog

Claudia Kemfert, Leiterin "Energie, Verkehr und Umwelt" am DIW Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

zustimmen
ablehnen
38 von 54
Kanzlerin Merkel muss den Kohleausstieg angehen

Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

zustimmen
ablehnen
39 von 54
Der Erfolg von Paris ist nicht nur an einer guten Abschlusserklärung messbar, sondern auch am Ende von Braunkohle-Strom

Christian von Hirschhausen, Forschungsdirektor Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

zustimmen
ablehnen
40 von 54
Wenn jedes Land seine eigenen Ziele definiert, könnte das für den globalen Klimaschutz den größeren Fortschritt bringen

Claudia Kemfert, Leiterin "Energie, Verkehr und Umwelt" am DIW Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

zustimmen
ablehnen
41 von 54
Der in Paris gewählte Ansatz, dass sich die Länder selbst zu einem Emissionspfad verpflichten, ist erfolgversprechender.

Georg Zachmann Simone Tagliapietra, Fellow Bruegel

zustimmen
ablehnen
42 von 54
Die EU sollte sich für ein funktionierendes, marktorientiertes und globales Emissionshandelssystem einsetzen

Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)

zustimmen
ablehnen
43 von 54
Deutschland setzt keinen klaren Impuls, sondern agiert nach dem Motto: „Global lächeln – lokal schwächeln“

Annalena Baerbock, Sprecherin für Klimapolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

zustimmen
ablehnen
44 von 54
Angela Merkel muss ein klares Datum für den Kohleausstieg nennen

Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer Germanwatch

zustimmen
ablehnen
45 von 54
China und die USA überholen die EU in Klimaschutzdynamik

Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer Germanwatch

zustimmen
ablehnen
46 von 54
Nur eine wettbewerbsfähige Industrie kann Technologien entwickeln, die im Kampf gegen den Klimawandel benötigt werden

Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer Verband der Chemischen Industrie e.V.

zustimmen
ablehnen
47 von 54
Das Paris-Abkommen führt nicht zu Emissionsminderung, weil es nicht tiefgreifend und verbindlich genug ist

Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer Verband der Chemischen Industrie e.V.

zustimmen
ablehnen
48 von 54
Ein Protokoll, das bindende Emissionsziele für alle Länder festschreibt, ist politisch unrealistisch.

Georg Zachmann Simone Tagliapietra, Fellow Bruegel

zustimmen
ablehnen
49 von 54
Auch nach Paris fehlt zwischen Europa und den übrigen Chemiestandorten die Chancengleichheit für fairen Wettbewerb

Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer Verband der Chemischen Industrie e.V.

zustimmen
ablehnen
50 von 54
Erkenntnis des Pariser Abkommens: Isolierte Maßnahmen wie in Europa bringen global betrachtet wenig

Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer Verband der Chemischen Industrie e.V.

zustimmen
ablehnen
51 von 54
Die EU prescht voran, der Rest der Welt bekennt sich zur Notwendigkeit, will aber nur wenige Maßnahmen ergreifen

Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer Verband der Chemischen Industrie e.V.

zustimmen
ablehnen
52 von 54
Die Ausgaben für die Flüchtlingskrise fallen zulasten des Budgets für den Klimaschutz

Dorothea Schäfer, Forschungsdirektorin Finanzmärkte Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

zustimmen
ablehnen
53 von 54
17 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Utz Tillmann}
    Mendel, VCI

    Klimawandel Europas Alleingang beim Klima bringt global wenig

    von Utz Tillmann - Hauptgeschäftsführer Verband der Chemischen Industrie e.V.

    Das Pariser Abkommen offenbart zwei Geschwindigkeiten beim Klimaschutz: Die EU prescht voran, der Rest der Welt will nur wenige Maßnahmen ergreifen. Das verhindert die Chancengleichheit für fairen Wettbewerb zwischen den Chemiestandorten weltweit, sagt der Hauptgeschäftsführer des VCI.  mehr lesen

  2. Bild von Regine Günther}
    Hoffotografen

    Klimawandel Das neue Klima-Abkommen beschleunigt den Klimaschutz

    von Regine Günther - Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in Berlin

    Paris hat geliefert: Das am 12. Dezember verabschiedete, erstmalig für alle Staaten verbindliche Klimaabkommen beschleunigt die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Aber vor allem die EU muss bei ihren eigenen Zielen noch nacharbeiten. mehr lesen

  3. Bild von Georg Zachmann Simone Tagliapietra}
    Bruegel

    Klimawandel Das Zeitfenster für den Klimaschutz schließt sich

    von Georg Zachmann Simone Tagliapietra - Fellow Bruegel

    Es ist unmöglich, beim Klimagipfel in Paris neue rechtsverbindliche Emissionsziele festzulegen, sagen zwei Forscher des Think Tanks Bruegel. Neue Strukturen für den Klimaschutz sind nötig. mehr lesen

  4. Bild von Hildegard Müller}
    Horn/BDEW

    Klimawandel Ökologie und Ökonomie sind zwei Seiten derselben Medaille

    von Hildegard Müller - Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)

    Klimaschutz muss als Chance für neue Geschäftsmodelle gedacht werden, sagt die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. Intelligente Lösungen für den Klimaschutz könnten ein Exportmodell sein, gerade für die deutsche Wirtschaft. mehr lesen

  5. Bild von Annalena Baerbock}
    Stefan Kaminski

    Klimawandel Global lächeln – lokal schwächeln

    von Annalena Baerbock - Sprecherin für Klimapolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

    Bisher setzt Deutschland zu wenig Impulse beim Klimaschutz. Nur wenn sich die Bundesregierung verbindlich zum Kohleausstieg bekennt, kann Deutschland die Pariser Klimaverhandlungen entscheidend prägen. mehr lesen

  6. Bild von Dorothea Schäfer}
    DIW Berlin

    Klimawandel Scharfe Ausgabenkonkurrenz schadet Klimaschutz: Finanztransaktionsteuer hilft 

    von Dorothea Schäfer - Forschungsdirektorin Finanzmärkte Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

    Wenige Tage vor Beginn der UN-Klimakonferenz in Paris hat das Bundesfinanzministerium verkündigt an der schwarzen Null im kommenden Bundeshaushalt festhalten zu wollen. Das soll die Ausgabendisziplin der Fachministerien stärken, heißt es.  mehr lesen

  7. Bild von Cornelia Ziehm}

    Klimawandel Klimaschutz ist keine Frage der Reserve, sondern eine des politischen Willens

    von Cornelia Ziehm - Rechtsanwältin für Umwelt- und Energierecht

    Die Bundesregierung ist vor der Braunkohlelobby eingeknickt. Aus dem geplanten "Klimabeitrag" wurde die "Klimareserve". Letztere ist laut der Klima- und Umweltrechtsexpertin Cornelia Ziehm ein fauler Kompromiss - mit dem Deutschland auf der Klimakonferenz nicht besonders gut da steht. mehr lesen

  8. Bild von Frank Schwabe}
    Kühnapfel

    Klimawandel Ein Klimavertrag als Lernprozess

    von Frank Schwabe - Klimaschutzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion SPD

    Der Klimagipfel in Paris ist nicht "die" eine Konferenz mit einer umfassenden Lösung für den Klimawandel. Dennoch ist Frank Schwabe optimistisch: Auch die "verpflichtende Freiwilligkeit" der Staaten, wie etwa durch die INDCs, kann zum klimapolitischen Erfolg führen. Denn Erneuerbare Energien werden auch wirtschaftlich immer attraktiver. mehr lesen

  9. Bild von Claudia Kemfert}
    F. J. Schenk

    Klimawandel Mit dem Bummelzug zum Klimagipfel? Lokomotive Deutschland 

    von Claudia Kemfert - Leiterin "Energie, Verkehr und Umwelt" am DIW Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

    Bisher schreitet der Fortschritt bei der Energiewende langsam voran. Das könnte sich jetzt ändern, meint Claudia Kemfert. Wenn jedes Land eigene Klimaziele definiert, würden andere nachziehen. Vorreiter könnte dabei Deutschland sein. mehr lesen

  10. Bild von Christian von Hirschhausen}
    DIW Berlin

    Klimawandel Eine gelungene Klimapolitik fängt vor der eigenen Haustür an

    von Christian von Hirschhausen - Forschungsdirektor Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

    Es reicht nicht, in Paris ehrgeizige Ziele zu vereinbaren und sich dafür auf die Schulter klopfen zu lassen. Vielmehr kommt es auf die Lösung lokaler Probleme an, sagt Energie- und Umweltforscher von Hirschhausen. Dass Deutschland weiterhin ganze Dörfer der Braunkohleindustrie zur Verfügung stellt, sei absurd. mehr lesen

  11. Bild von Christoph Bals}
    Germanwatch

    Klimawandel Wegweiser aus der fossilen Welt

    von Christoph Bals - Politischer Geschäftsführer Germanwatch

    Paris muss zum Wendepunkt werden mehr lesen

  12. Bild von Sabine Minninger, Sophia Wirsching}
    Brot für die Welt

    Klimawandel Das Klimaabkommen von Paris muss die Ärmsten schützen

    von Sabine Minninger, Sophia Wirsching - Referentin für Klimapolitik Brot für die Welt

    Die Folgen des Klimawandels treffen vor allem die ärmsten Länder der Welt. Bei der Bewältigung der klimabedingten Katastrophen werden sie von den reichen Ländern allein gelassen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Unterstützung bei der Bewältigung von Klimakatastrophen im Klimaabkommen von Paris verankert wird, sagen Sabine Minninger und Sophia Wirsching von Brot für die Welt. mehr lesen

  13. Bild von Martin Kaiser}
    Roman Pawlowski, Greenpeace

    Klimawandel Bis 2050 muss die Energieversorgung zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien bestehen

    von Martin Kaiser - Koordinator Internationale Klimapolitik Greenpeace

    Das Paris-Abkommen braucht ein klares Ziel. Bis zur Mitte des Jahrhunderts komplett auf Erneuerbare Energien umzusatteln, ist ehrgeizig, aber realistisch, sagt der Greenpeace-Klimaexperte.  mehr lesen

  14. Bild von Eva Bulling-Schröter}

    Klimawandel Sturmgewehre zu Windrädern!

    von Eva Bulling-Schröter - Sprecherin für Energie und Klima Die Linke

    In Paris muss ein globales Klimaabkommen mit klar gesteckten Zielen verabschiedet werden. Nur dann fühlen sich die Regierungen der einzelnen Staaten auch zum Handeln verpflichtet. mehr lesen

  15. Bild von Brigitte Knopf}
    MCC

    Klimwandel ​Nach der Klimakonferenz in Paris sind die G20 mit der Umsetzung dran

    von Brigitte Knopf - Generalsekretärin des MCC Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC)

    Die losen Absichtserklärungen der Länder müssen mit substantiellen Instrumenten umgesetzt werden. Eine zentrale Rolle dabei spielt laut Brigitte Knopf die Bepreisung von CO2. Diese müsste von den G20-Staaten durchgesetzt werden. mehr lesen

  16. Bild von Niklas Höhne}

    Klimawandel Das Pariser Klimaschutzabkommen wirkt, bevor es beschlossen ist

    von Niklas Höhne - Gründer NewClimate Insitute NewClimate Institute

    Noch bevor das neue Klimaschutzabkommen unter Dach und Fach ist, hat es bereits die nationale Klimapolitik weltweit verändert. Denn erstmals haben mehr als 170 Staaten Klimaschutzpläne für das Abkommen vorgestellt. Der Beginn einet neuen Ära in der Klimapolitik mehr lesen

  17. Bild von Andreas Jung}

    Klimawandel Paris ist nur der Anfang – aber ein wichtiger erster Schritt

    von Andreas Jung - Bundestagsabgeordneter CDU

    Deutschland ist Vorreiter im Kampf für den Klimaschutz und setzt damit international ein klares Zeichen. Gleichzeitig muss die Bundesregierung weiter daran arbeiten, die Klimaschutzmaßnahmen konsequent umzusetzen und noch mehr steuerliche Anreize für energieeffizientes Handeln zu schaffen. mehr lesen