Gesellschaft Ist Rechtschreibung überbewertet?

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Moderatorin der Debatte Carlotta Wolfram Mitarbeiterin bei Causa

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Stand der Debatte

Die Rechtschreibkenntnisse vieler Schüler in Deutschland scheinen sich mit der Zeit zu verschlechtern. Korrekte Rechtschreibung im Schulalltag scheint ihren Stellenwert immer mehr zu verlieren - viel wichtiger ist ein gutes Textverständnis und Kreativität. Brauchen wir überhaupt noch umfassende Rechtschreibkenntnisse, wo doch fast jedes Handy Fehler automatisch korrigiert?

  • 4 Autoren
  • 21 Argumente
  • 57 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Niemand ist im persönlichen Sprachgebrauch gezwungen, sich an Rechtschreibregeln zu halten. 

Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender Deutscher Philologenverband (DPhV)

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Rechtschreibung ist wichtig für die Berufs- und Zukunftschancen. 

Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender Deutscher Philologenverband (DPhV)

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Es kommt nicht auf die Unterrichtsmethode an, sondern auf Lehrkompetenz und den individuellen Schüler.

Hans Brügelmann, Bildungsforscher, Grundschulpädagoge und Schriftsprachdidaktiker

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Rechtschreibfehler können das Lesetempo stark verringern.

Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender Deutscher Philologenverband (DPhV)

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4 von 21
Die Rechtschreibfähigkeiten der Schüler verbessern sich wieder. 

Wolfgang Steinig, Prof. für Germanistik, Universität Siegen

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5 von 21
Rechtschreiben und Textschreiben sind zwei unterschiedliche Fähigkeiten.

Michael Becker-Mrotzek, Direktor Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache

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6 von 21
Rechtschreibunterricht in Schulen sollte einen hohen Stellenwert haben. 

Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender Deutscher Philologenverband (DPhV)

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7 von 21
Man sollte wissen, wann es wichtig ist Rechtschreibfehler zu vermeiden. 

Wolfgang Steinig, Prof. für Germanistik, Universität Siegen

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8 von 21
Kinder werden durch mangelnde Rechtschreibkenntnisse sozial gekennzeichnet. 

Wolfgang Steinig, Prof. für Germanistik, Universität Siegen

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Die Rechtschreibung spielt beim Lesen und Verfassen von Texten eine wichtige Rolle.

Michael Becker-Mrotzek, Direktor Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache

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10 von 21
Rechtschreibung verliert an Einheit und Korrektheit, weil sich heute viel mehr Menschen in schriftlicher Form äußern.

Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender Deutscher Philologenverband (DPhV)

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Das Erlernen der deutschen Sprache wird erheblich schwieriger.

Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender Deutscher Philologenverband (DPhV)

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Rechtschreibung ist keine Erfindung von Besserwissern, sondern das Ergebnis einer gesellschaftlichen Entwicklung.

Michael Becker-Mrotzek, Direktor Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache

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Man sollte Rechtschreibung auf vielfältige Weise im Unterricht vermitteln. 

Michael Becker-Mrotzek, Direktor Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache

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Kinder aus sozial schwachem Hintergrund haben mehr mit der Rechtschreibung zu kämpfen. 

Wolfgang Steinig, Prof. für Germanistik, Universität Siegen

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Mit den zentralen Rechtschreibregeln lassen sich fast alle Wörter korrekt schreiben. 

Michael Becker-Mrotzek, Direktor Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache

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Die Rechtschreibreform führte zu mehr Beliebigkeit in der Rechtschreibung und verfehlte ihr Ziel.  

Wolfgang Steinig, Prof. für Germanistik, Universität Siegen

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17 von 21
Die Zahl der Rechtschreibfehler von Schülern hat im Laufe der Zeit deutlich zugenommen. 

Wolfgang Steinig, Prof. für Germanistik, Universität Siegen

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Es gibt keine repräsentativen Nachweise für einen Leistungsverfall im Rechtschreiben in den letzten 60 Jahren.

Hans Brügelmann, Bildungsforscher, Grundschulpädagoge und Schriftsprachdidaktiker

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Das Schulsystem sollte mehr auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen eingehen.

Hans Brügelmann, Bildungsforscher, Grundschulpädagoge und Schriftsprachdidaktiker

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Das Verstehen fremder und das Verfassen eigener Texte ist wichtiger als die Rechtschreibung.

Hans Brügelmann, Bildungsforscher, Grundschulpädagoge und Schriftsprachdidaktiker

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4 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Michael Becker-Mrotzek}

    Ist Rechtschreibung überbewertet?  Die Rechtschreibung ist ein ausgesprochen nützliches Werkzeug

    von Michael Becker-Mrotzek - Direktor Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache

    Die Frage ist nicht, ob die Rechtschreibleistungen sich verschlechtert haben, sondern, ob sie für unsere Gesellschaft ausreichen. Rechtschreibung sollte sinnvoll im Unterricht vermittelt werden und ist besonders für den Lesefluss von großer Bedeutung.  mehr lesen

  2. Bild von Wolfgang Steinig}

    Ist Rechtschreibung überbewertet? Wissen, wann die Rechtschreibung zählt

    von Wolfgang Steinig - Prof. für Germanistik, Universität Siegen

    Schüler machen deutlich mehr Rechtschreibfehler als früher. Die Orthographie muss in den Schulen wieder eine größere Rolle spielen, denn es ist für uns alle wichtig, zu wissen, wann korrekte Rechtschreibung essentiell ist. mehr lesen

  3. Bild von Heinz-Peter Meidinger}

    Ist Rechtschreibung überbewertet? Rechtschreibung ist auch heute nicht ganz unwichtig!

    von Heinz-Peter Meidinger - Vorsitzender Deutscher Philologenverband (DPhV)

    Im persönlichen Gebrauch wird niemand gezwungen Rechtschreibregeln zu befolgen. An Schulen hat Rechtschreibunterricht trotzdem hohe Priorität, denn Rechtschreibung ist wichtig für Beruf, Zukunft und Einheit der Sprache.  mehr lesen

  4. Bild von Hans Brügelmann}

    Ist Rechtschreibung überbewertet? "Rechtschreipkaterstrofe": Verfällt die Leistung in der Schriftsprache?

    von Hans Brügelmann - Bildungsforscher, Grundschulpädagoge und Schriftsprachdidaktiker

    Rechtschreiben gehört zur umfassenden Schriftsprachkompetenz, ist aber nicht der wichtigste Bestandteil! Es ist außerdem nicht eindeutig erwiesen, dass Schüler heute wirklich weniger Rechtschreibung beherrschen als Schüler vor 50 Jahren.  mehr lesen