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Gesellschaft Eine Pille gegen HIV?

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Moderator der Debatte Max Tholl Redakteur

Expertise:

Max Tholl ist Redakteur im Ressort Meinung/Causa.

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Stand der Debatte

Lange wurde diskutiert ob die Präexpositionsprophylaxe (PrEP) zum Schutz gegen HIV zugelassen werden soll. Zur PrEP werden HIV-Medikamente eingesetzt, die verhindern sollen, dass sich das Virus nach dem Eindringen in den Körper vermehren kann. Einerseits kann die Therapie viele HIV-Neuinfektionen verhindern, andererseits fürchten viele, dass safer sex dadurch an Bedeutung verlieren könnte und andere Geschlechtskrankheiten sich verbreiten können. Was sind die Risiken und was die Vorteile dieser Therapie?

  • 4 Autoren
  • 17 Argumente
  • 57 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Kondome bleiben die einfachste Möglichkeit, sich zu schützen

Holger Wicht, Pressesprecher Deutsche Aids-Hilfe

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1 von 17
Safer Sex wird vielfältiger

Holger Wicht, Pressesprecher Deutsche Aids-Hilfe

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2 von 17
Der Kampf gegen HIV ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Christoph Weber Keikawus Arastéh, Arzt, Vivantes - Netzwerk für Gesundheit

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3 von 17
PrEP ist nur eine Ergänzung zur Kondomnutzung

Kordula Schulz-Asche, MdB, Bündnis 90/Die Grünen

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4 von 17
Das Kondom ist und bleibt eine Barriere beim Sex 

Axel Blumenthal, Bundesvorstand, Lesben- und Schwulenverband Deutschland

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5 von 17
Schutz mit Kondomen gelingt nicht immer

Holger Wicht, Pressesprecher Deutsche Aids-Hilfe

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6 von 17
Die präventive Einnahme von HIV-Medikamenten hat sich als äußert effektiv erwiesen.

Christoph Weber Keikawus Arastéh, Arzt, Vivantes - Netzwerk für Gesundheit

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7 von 17
Die dauerhafte Einnahme kann nur für Menschen mit hohem Infektionsrisiko sinnvoll sein

Kordula Schulz-Asche, MdB, Bündnis 90/Die Grünen

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8 von 17
Das Risiko anderer Geschlechtskrankheiten ist kein Argument gegen PrEP

Axel Blumenthal, Bundesvorstand, Lesben- und Schwulenverband Deutschland

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9 von 17
Die PrEP muss schnellstmöglichst zur Verfügung stehen 

Holger Wicht, Pressesprecher Deutsche Aids-Hilfe

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10 von 17
Die Staatengemeinschaft hat die Chance aktiv an einer AIDS-freien Gesellschaft zu arbeiten.

Christoph Weber Keikawus Arastéh, Arzt, Vivantes - Netzwerk für Gesundheit

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11 von 17
Deutschland bietet auch one PrEP eine gute Gesundheitsversorgung im Bereich HIV 

Kordula Schulz-Asche, MdB, Bündnis 90/Die Grünen

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12 von 17
PrEP muss von geschultem medizinischen Personal durchgeführt werden. 

Axel Blumenthal, Bundesvorstand, Lesben- und Schwulenverband Deutschland

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13 von 17
Die Krankenkassen müssen die Kosten der HIV-Prophylaxe übernehmen, sonst bleibt der gewünschte Erfolg aus.   

Christoph Weber Keikawus Arastéh, Arzt, Vivantes - Netzwerk für Gesundheit

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14 von 17
Pharmakonzerne müssen die Medikamente kostenlos oder sehr günstig zur Verfügung stellen

Kordula Schulz-Asche, MdB, Bündnis 90/Die Grünen

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Die Preise der HIV-Prävention werden sinken 

Holger Wicht, Pressesprecher Deutsche Aids-Hilfe

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Das Kondom holt Themen wie "Krankheit" und "Risiko" mitten in die Intimsphäre hinein

Axel Blumenthal, Bundesvorstand, Lesben- und Schwulenverband Deutschland

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4 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Christoph Weber Keikawus Arastéh}

    PrEP für die Gesellschaft  HIV-Prävention, das geht jeden etwas an

    von Christoph Weber Keikawus Arastéh - Arzt, Vivantes - Netzwerk für Gesundheit

    Die PrEP-Therapie soll in Deutschland allen zur Verfügung stehen, meinen die Mediziner Christoph Weber und Keikawus Arastéh. Wenn die Krankenkassen die Kosten nicht übernehmen, bleibt der Schutz aber eine Frage der sozialen Zugehörigkeit. mehr lesen

  2. Bild von Holger  Wicht}

    PrEp muss schnellstmöglich zur Verfügung stehen Was wirkt, muss zur Anwendung kommen

    von Holger Wicht - Pressesprecher Deutsche Aids-Hilfe

    Die PrEP wird ein ein selbstverständlicher Teil der HIV-Prävention werden und Safer Sex wird vielfältiger. Dafür müssen allerdings die Preise sinken.  mehr lesen

  3. Bild von Axel  Blumenthal }

    Kann PrEP HIV verhindern?  PrEP muss zu einem Baustein der HIV-Vorsorge werden

    von Axel Blumenthal - Bundesvorstand, Lesben- und Schwulenverband Deutschland

    Das Kondom schützt Risikogruppen vor HIV - aber nur bedingt. Die PrEP Therapie ist deshalb ein notwendiger Schritt im Kampf gegen HIV.  mehr lesen

  4. Bild von Kordula  Schulz-Asche }

    HIV-Vorsorge durch Truvada  PrEP kann nur eine Ergänzung zum Kondom sein

    von Kordula Schulz-Asche - MdB, Bündnis 90/Die Grünen

    Die PrEP-Therapie verspricht große Erfolge im Kampf gegen HIV. Sie kann das Kondom aber nicht ersetzen, da sie nicht vor anderen Krankheiten schützt. Trotzdem muss der Staat ihre Verabreichung bei Risikogruppen unterstützen.  mehr lesen