Gesellschaft Die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien

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Moderator der Debatte Hannes Soltau Redakteur beim Tagesspiegel

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Hannes Soltau ist Redakteur beim Tagesspiegel

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Stand der Debatte

Zwischen Grundversorgungsauftrag und Einschaltquote nimmt der Druck auf die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zu. Die einen empfinden die Gebührenpflicht als Zwang, die anderen betonen die Bedeutung unabhängiger Medien in Zeiten der "Lügenpresse"-Schreier. Die Frage: Sollen die öffentlich-rechtlichen Medien ausgebaut oder bei ihnen eingespart werden?

  • 4 Autoren
  • 24 Argumente
  • 560 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Der ökonomische Konflikt zwischen privatwirtschaftlichen Verlagen und gebührenfinanzierten Sendern ist offensichtlich. 

Volker Lilienthal, Kommunikationswissenschaftler Universität Hamburg

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1 von 24
Die öffentlich-rechtlichen Medien müssen transparenter werden

Gesprächskreis öffentlich-rechtliche Medien,

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2 von 24
Für die Verleger ist inakzeptabel, dass Onlinedienste von ARD und ZDF digitalen Zeitungen gleichen.

Volker Lilienthal, Kommunikationswissenschaftler Universität Hamburg

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3 von 24
Auch die Verlage machen mit Videos und Podcasts auf ihren Onlineangeboten den Sendern Konkurrenz.

Volker Lilienthal, Kommunikationswissenschaftler Universität Hamburg

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4 von 24
Fernseh- und Radiosendungen sollten in den Mediatheken länger als sieben Tage abrufbar sein.

Volker Lilienthal, Kommunikationswissenschaftler Universität Hamburg

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6 von 24
Die Quote sollte kein Kriterium zur Bewertung der öffentlich-rechtlichen Medien sein

Gesprächskreis öffentlich-rechtliche Medien,

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7 von 24
Die Demokratie ist durch den Zahlungszwang gefährdet

René Ketterer Kleinsteuber,

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8 von 24
Die privaten Sender können zur Grundversorgung beitragen

René Ketterer Kleinsteuber,

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9 von 24
In der Debatte um die öffentlich-rechtlichen wird oft zu wenig zwischen "Ist-" und "Soll-Zustand" unterschieden.

Stephan Russ-Mohl, Universität der italienischen Schweiz, Lugano

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10 von 24
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist nicht mehr reformierbar

René Ketterer Kleinsteuber,

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11 von 24
Ein bundesweit kostenlos empfangbares Fernseh- und Radioprogramm reicht

René Ketterer Kleinsteuber,

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12 von 24
Die direkte Konkurrenz mit den Privaten führt oft zu Qualitätseinbußen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern.

Stephan Russ-Mohl, Universität der italienischen Schweiz, Lugano

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13 von 24
Auch hochwertige privatwirtschaftliche Wettbewerber sollten in den Genuss von staatlichen Fördermitteln kommen.

Stephan Russ-Mohl, Universität der italienischen Schweiz, Lugano

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14 von 24
Das Internet ist das Leitmedium, andere Formate müssen überprüft werden

Gesprächskreis öffentlich-rechtliche Medien,

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15 von 24
Bereits finanzierte Inhalte der öffentlich-rechtlichen Medien müssen langfristig im Internet verfügbar sein

Gesprächskreis öffentlich-rechtliche Medien,

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16 von 24
Es sollte eine gemeinsame Plattform für die öffentlich-rechtlichen Inhalte geben

Gesprächskreis öffentlich-rechtliche Medien,

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17 von 24
Öffentlich-rechtliche Medien sollten mehr lokale Berichterstattung übernehmen 

Gesprächskreis öffentlich-rechtliche Medien,

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18 von 24
Es muss einen medialen Verbreitungsweg neben dem Internet geben

Gesprächskreis öffentlich-rechtliche Medien,

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19 von 24
Private Medien können nicht die Aufgabe der öffentlich-rechtlichen übernehmen

Gesprächskreis öffentlich-rechtliche Medien,

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20 von 24
Der Auftrag sollte den Beitrag bestimmen – nicht umgekehrt.

Gesprächskreis öffentlich-rechtliche Medien,

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21 von 24
Die öffentlich-rechtliche Berichterstattung sollte europäischer werden

Gesprächskreis öffentlich-rechtliche Medien,

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22 von 24
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte in Zukunft eine wichtige Funktion einnehmen.

Gesprächskreis öffentlich-rechtliche Medien,

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23 von 24
Der öffentliche-rechtliche Rundfunk handelt im öffentlichen Interesse 

Gesprächskreis öffentlich-rechtliche Medien,

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4 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Volker Lilienthal}

    Die Internet-Präsenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Ein Verteilungskampf um sieben Minuten

    von Volker Lilienthal - Kommunikationswissenschaftler Universität Hamburg

    Nicht nur die Öffentlich-Rechtlichen machen mit ihren Online-Angeboten den Zeitungsverlagen Konkurrenz, sondern auch die Verlage mit Videos und Podcasts auch den gebührenfinanzierten Sendern. Ein Kompromiss ist aber möglich.  mehr lesen

  2. Bild von René Ketterer Kleinsteuber}

    Kritik des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Eine Reform des Systems ist unmöglich

    von René Ketterer Kleinsteuber -

    Der Rundfunkbeitrag in seiner jetzigen Form gefährdet die Demokratie. Der aktuelle Umfang der öffentlich-rechtlichen Medien ist überdimensioniert. Die privaten Sender könnten die Grundversorgung auch abdecken.  mehr lesen

  3. Bild von Stephan Russ-Mohl}
    Stephan Russ-Mohl

    Öffentliche und private Medien Wie viel öffentlich-rechtlichen Rundfunk braucht die informierte Gesellschaft? 

    von Stephan Russ-Mohl - Universität der italienischen Schweiz, Lugano

    Öffentlich-rechtliche Medien sind wichtig. Aber wir brauchen dringend eine offene gesellschaftliche Diskussion darüber, was diese zu leisten haben und wie ihr Verhältnis zur privaten Medienlandschaft gestaltet werden kann. mehr lesen

  4. Bild von Gesprächskreis öffentlich-rechtliche Medien}

    Pro Öffentlich-rechtlicher Rundfunk Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag

    von Gesprächskreis öffentlich-rechtliche Medien -

    In zehn Thesen setzt sich eine Gruppe Wissenschaftler für einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein. Eine zentrale Forderung: Die nötigen Reformen dürfen nicht in erster Linie von Einsparüberlegungen geprägt sein. mehr lesen