Brennpunktschulen Lasst uns endlich über Problemlehrer sprechen!

Bild von Anonyma, Name ist der Redaktion bekannt
Lehrerin, Berlin

Expertise:

Die Autorin ist Lehrerin und der Redaktion des Tagesspiegels namentlich bekannt. Sie möchte sich auch im Interesse der Schule, über die sie schreibt, nur anonym äußern.

Der (Alltags-)Rassismus und die Vorurteile vieler Lehrer an Brennpunktschulen vergiften das Schulklima, schreibt unsere Autorin, eine Berliner Lehrerin, in ihrem Brandbrief.

Ich bin Lehrerin an einer sogenannten Brennpunktschule. Falls Sie erwarten, dass ich im Folgenden über „Problemschüler“ spreche oder darüber, dass ich die „schwierige Schülerklientel“ nicht mehr ertrage, muss ich Sie enttäuschen. Nein, was oder vielmehr wen ich nicht mehr ertrage und deshalb dieser Text –, das sind die Lehrenden und Leitenden an meiner Schule. Wie kommt das?

An Brennpunktschulen - zumindest an meiner - sind die Lehrerinnen und Lehrer das Hauptproblem.

zustimmen
ablehnen
Ergebnis
Debattenübersicht

Die Sicht auf Brennpunktschulen ist geprägt von einem klaren Bild. Es ist das Bild von Kindern und Jugendlichen, die sich nicht im Griff haben, die ihre Lehrer und vor allem Lehrerinnen nicht respektieren, die häufig aggressiv und lernunwillig sind. Diese Bilder werden fortwährend in der Presse entworfen und genährt, sie bilden das Fundament unserer gängigen Interpretation von „Brennpunktschulen“. Das Bild von Lehrerinnen und Lehrern fällt weniger scharf aus. Im Allgemeinen werden sie als Menschen dargestellt, die ihre pädagogischen Vorstellungen und Werte in Anbetracht der unzumutbaren Verhältnisse an den Schulen über Bord werfen müssen und am Rande der Erschöpfung stehen. Auf die Idee, Lehrerinnen und Lehrer als Mit- oder sogar Hauptverursacher schwieriger Verhältnisse an Schulen zu betrachten, kommt die Öffentlichkeit eher nicht. Dabei sehe ich das Hauptproblem meiner Schule genau darin: in schwierigen Lehrerinnen und Lehrern, ja in „Problemlehrern“, wenn Sie so wollen.

Manche Lehrer an Brennpunktschulen haben eine zu positive Sicht auf sich selbst und eine zu negative auf die Schüler.

zustimmen
ablehnen
Ergebnis
Debattenübersicht

Was diese Lehrenden so problematisch macht, ist ihre positive Sicht auf sich selbst und ihre negative Einstellung gegenüber ihren Schülerinnen und Schülern. Eine der ersten Formulierungen, die ich lernte, als ich neu an die Schule kam, war „die Schüler rundmachen“. Das mag zunächst harmlos klingen, ist es aber genauer betrachtet nicht. Denn diese Formulierung legt eine Haltung offen, die jeglichen pädagogischen Werten zuwiderläuft. Die Lernenden an meiner Schule werden vorrangig als Problem wahrgenommen, mit dem es umzugehen gilt bevorzugt durch Maßregeln und Tadeln, eben durch „Rundmachen“. Als junge Menschen mit Fähigkeiten und Talenten gelten sie nur bei wenigen.

Vielen Lehrern mangelt es an einem Bewusstsein für ihre eigenen Vorurteile gegenüber Schülern "of Color" oder Muslimen.

zustimmen
ablehnen
Ergebnis
Debattenübersicht

Anders als man annehmen könnte, ist die Ursache für diese Haltung nicht in beruflicher Erschöpfung und Frustration zu suchen, sondern in festgefahrenen Denkmustern, mit denen auch junge Lehrende neu an die Schule kommen. Auf den Punkt gebracht: Dem Kollegium und der Schulleitung mangelt es stark an Vorurteilsbewusstsein. Die Schülerinnen und Schüler gelten bei sehr vielen meiner Kolleginnen und Kollegen als minderbegabt und aufmüpfig. Eine große Rolle spielt dabei die in mehreren Chiffren zum Ausdruck gebrachte Abwertung des kulturellen und religiösen Hintergrunds der Schülerschaft zum Beispiel bei Schülerinnen und Schülern aus muslimisch geprägten Elternhäusern. Die Chiffren reichen von latenter Ablehnung „ja, so sind sie“, „ihr kennt ja unsere Schüler“ bis hin zu offenkundiger Feindlichkeit: „Mit den Arabern musst du aufpassen, sie lachen dir ins Gesicht und wenn du dich umdrehst, stechen sie dir in den Rücken.“ Es ist eine Weile her, dass ich diesen Satz gehört habe, doch er entsetzt mich noch immer. Ich frage mich nach wie vor, wie es sein kann, dass ein solcher Satz in einem Kollegium mehrfach ohne Protest geäußert werden kann.

Die Lehrer bestärken sich gegenseitig in ihren Vorurteilen.

zustimmen
ablehnen
Ergebnis
Debattenübersicht

Ich halte die Sprache, die von vielen meiner Kolleginnen und Kollegen verwendet wird, wenn sie über die Schülerschaft sprechen, insgesamt für besorgniserregend. Nicht selten werden Schülerinnen und Schüler mit Wörtern beschrieben, die sonst nur für die Beschreibung von Tieren Anwendung finden. Insgesamt fühlen sich die meisten Lehrerinnen und Lehrer in dem paternalistischen Gedanken vereint, dass sie es zusammen schon irgendwie schaffen werden, diese verkorksten und vielleicht auch bemitleidenswerten Kinder irgendwie ein bisschen hinzubiegen. Das intakte Selbstbild der Lehrenden und das damit verquickte negative Fremdbild über „die Schüler“ erfährt fortwährend gegenseitige Bekräftigung: im Lehrerzimmer, in den Raucherpausen, auf den Gesamtkonferenzen, auf der Weihnachtsfeier.

Das hat drastische Auswirkungen auf das Lehrer-Schüler-Verhältnis und das damit verbundene Lernklima und Schulleben im Allgemeinen. Es schlägt sich beispielsweise darin nieder, dass Schülerrechte kleingehalten werden. Demokratische Mitbestimmung und Mitgestaltung von Schülerseite aus gelten als unerwünscht oder zumindest nicht praktikabel, da es mit „dieser Art von Schülerklientel“ nun einmal nicht möglich sei.

Welch verheerende Folgen diese Haltung haben kann, zeigt sich in einem aktuellen Vorfall: Ein Zehntklässler wird in der Folge einer verbalen Auseinandersetzung von einem Lehrer körperlich angegriffen. Anstatt danach von der Schule Unterstützung zu erfahren, wird dem Schüler seine Opferrolle weitestgehend abgesprochen und seine Suspendierung gewünscht. Der Lehrer hingegen wird nicht suspendiert, seine Aggression heruntergespielt. Diese Reaktion ist von außen betrachtet grotesk und skandalös. Von innen heraus, aus der Denkstruktur meiner Schule, ist sie das jedoch nicht. Denn der Schüler ist schließlich schon immer schwierig gewesen, da ist die Opfer-Täter-Verteilung in den Augen des Kollegiums klar. Sowohl die Lehrerinnen und Lehrer als auch die Schulleitung der Schule sind so festgefahren in ihrer „Wir gegen die“-Denkschiene, dass sie nicht begreifen wollen, was da passiert ist: Einem Schüler wurde sein Recht auf körperliche Unversehrtheit, ein Menschenrecht, von einem Lehrer, dessen Schutzbefohlener er ist, einfach abgesprochen.

An meiner Schule sind viele fachlich sehr fähige Lehrkräfte. Lehrkräfte, die sich in der Tat engagieren wollen und dies auch tun. Diese Lehrkräfte sehen ihre Fähigkeiten und ihren Elan jedoch ausgebremst, weil sie sich mit ihrer Haltung der Schülerklientel gegenüber selbst im Weg stehen. Mein Kollegium wünscht sich, dass die Schülerinnen und Schüler sich mehr mit ihrer Schule identifizieren, und versucht dies zu erreichen, indem es mehrere Klassen in einen Wettbewerb treten lässt: Die Klasse, die am meisten Punkte sammelt, gewinnt beispielsweise einen Ausflug in einen Freizeitpark. Das mag einzelne Schülerinnen und Schüler in der Tat über einen Zeitraum motivieren, sich wünschenswert zu verhalten. Mit einer echten Identifikation mit der Schule hat das aber wenig zu tun. Damit Schülerinnen und Schüler sich mit ihrer Schule identifizieren können, müssen sie sich wertgeschätzt fühlen. Sie müssen die Gewissheit haben, dass die Lehrerinnen und Lehrer an sie glauben, dass sie ihnen etwas zutrauen, dass sie hinter ihnen stehen und sie stärken möchten. Es braucht Lehrerinnen und Lehrer, die Vorbilder im sozialen Miteinander sind und die das Mitspracherecht ihrer Schülerinnen und Schüler als gewinnbringend ansehen und unterstützen.

Für ein gutes Schulklima braucht es Bewusstsein für (Alltags-)Rassismus. Lehrer müssen sich ihren Vorurteilen stellen.

zustimmen
ablehnen
Ergebnis
Debattenübersicht

Für ein gutes Klima an einer Schule mit einer Schülerklientel wie der meinigen muss es zudem Lehrende und Leitende geben, die verstehen wollen, was gemeint ist, wenn von „People of Color“ (PoC) und „weißen Deutschen“, wie etwa mir, die Rede ist anstatt sich damit zu begnügen, über „Gutmenschen“ zu spotten. Sie müssen wissen, was „kritisches Weißsein“ bedeutet, was der „Anti-Bias-Ansatz“ beinhaltet, was hinter dem Wort „Empowerment“ steckt und wie ein Diversitätskonzept an der Schule konkret zur Umsetzung kommen könnte. Es muss Lehrerinnen und Lehrer geben, die sich über die tiefgehende Ursache und Wirkung von (Alltags-)Rassismus im Klaren sind und die in der Lage sind, ihre eigenen gesellschaftlichen Privilegien und die damit zusammenhängenden schulinternen und gesamtgesellschaftlichen Machtstrukturen zu reflektieren. Es braucht Lehrpersonen, die bereit sind, sich selbst zu hinterfragen, die sich ihren eigenen Vorurteilen stellen wollen und die ein Bewusstsein dafür haben, wo die Grenzen ihres Wissens liegen.

An meiner Schule wünscht man sich, unter sich zu bleiben. Schließlich weiß man am besten, wie es an der Schule zugeht, da braucht man niemanden von außen so die Denke. Seit die Schulinspektion der Schule jedoch ein schlechtes Zeugnis ausgestellt hat, was bei den meisten Kolleginnen und Kollegen wohlgemerkt für Entrüstung gesorgt hat, wird sich bemüht: Leitbild und Schulprogramm wurden neu entworfen, noch mehr Regeln aufgestellt, Fortbildungen besucht und Arbeitsgruppen gebildet alles eher zähneknirschend. Es geht vor allem um Außenwirkung. Die Oberfläche wird emsig poliert, während eine tiefgehende Reflexion über pädagogische Werte und pädagogisches Arbeiten ausbleibt. An der negativen Einstellung gegenüber den Schülerinnen und Schülern ändert sich nichts. Als einige von ihnen darum baten, ihre Ideen für das Leitbild einbringen zu dürfen darunter der Wunsch einer „rassismuskritischen Schule“ wurde diese Bitte ausgeschlagen. Damit wurde den Schülerinnen und Schülern aufs Neue vor Augen gehalten, dass ihre Stimme nicht zählt und demokratische Grundwerte, deren Vermittlung unser Bildungsauftrag ist, an unserer Schule systematisch verletzt werden.

Ich werde oft gefragt, wie die Schüler an meiner Schule denn so sind. Ich versuche dann klar zu machen, dass es „die“ Schüler nicht gibt. Dass sie unterschiedlich sind. Manche sind wissbegierig, manche nicht, manche sind still, manche laut, manche aufgedreht, manche in sich ruhend, manche schlau, manche förderungsbedürftig. Und die meisten sind mal so und mal so. Je nach Unterrichtsfach, Lebensphase und Tagesform. Es sind junge Menschen mit Wünschen, Bedürfnissen und auch Sorgen, die sie unterschiedlich zum Ausdruck bringen. Viele von ihnen haben schon Diskriminierungserfahrungen machen müssen oder müssen verarbeiten, dass ihre Eltern eine marginalisierte Stellung innerhalb unserer Gesellschaft einnehmen. Ich wundere mich immer wieder über meine Kolleginnen und Kollegen, die sich spöttisch darüber äußern, dass die Schülerinnen und Schüler über so teure Handys verfügen. Verstehen sie wirklich nicht, dass diese Handys ihren Wunsch nach sozialer Teilhabe symbolisieren?

Ja, es gibt an meiner Schule auch „schwierige“ Schülerinnen und Schüler. Solche, die häufig unentschuldigt fehlen, die ihre Frustration unangemessen zum Ausdruck bringen, und auch solche, die ihren Glauben zu simpel auslegen. Doch anstatt sich selbstzufrieden in seinen Bildern über die Schülerinnen und Schüler bestätigt zu sehen, gilt es, sich ernsthaft mit den Ursachen für dieses Verhalten zu beschäftigen. Das bedeutet, die Ursachen nicht im „Islam“ oder „anderen Kulturen“ zu suchen. Oft erlebe ich es nämlich, dass an meiner Schule negative Verhaltensweisen beispielsweise „muslimisiert“ werden, das heißt, Verhaltensweisen, die in der Pubertät oder in individuellen Persönlichkeitsstrukturen begründet liegen, werden schlichtweg damit erklärt, dass diejenigen, die sie an den Tag legen, Muslime sind. Wenn sich Schülerinnen und Schüler zum Beispiel laut verhalten, werden sie in dem Moment nicht als pubertierende Jugendliche betrachtet, sondern als problematische Muslime. Dieses unreflektierte Interpretationsmuster greift ebenso bei schwarzen Schülerinnen und Schülern, bei Roma, bei Tschetschenen, kurz: bei allen Schülerinnen und Schülern of Color. Dass an „gutbürgerlichen“ Schulen die Schülerinnen und Schüler ohne Migrationshintergrund nicht minder über Tische und Bänke gehen können, scheint den meisten meiner Kolleginnen und Kollegen nicht in den Sinn zu kommen.

Und dennoch gilt es, die Ursachen für schwierige Verhaltensweisen auch darin zu suchen, dass es sich um junge Muslime, junge Roma, junge Schwarze, generell um junge Menschen of Color handelt. Das ist jedoch anders zu verstehen, als an meiner Schule suggeriert wird: Als junge Menschen of Color bilden unsere Schülerinnen und Schüler einen Teil der Minderheitengesellschaft und sehen sich mit den Bildern, die sich die Mehrheitsgesellschaft über sie macht, fortlaufend konfrontiert. Bei ihrer Identitätssuche sind sie dadurch großen Schwierigkeiten ausgesetzt. Eine Schule, die diesen Heranwachsenden und ihren Familien mit einer latenten und auch offenkundigen Abwertung begegnet, stellt eine solche Schwierigkeit dar. Das darf nicht sein! Schule muss ein Ort sein, an dem junge Heranwachsende geschützt und gestärkt werden. Sie muss ein Ort sein, an dem Vielfalt offen, vorurteilsbewusst und professionell begegnet wird, und sie muss nicht zuletzt ein Ort sein, der pädagogisch beseelt ist. Deshalb fordere ich: Die Lehrenden und Leitenden an meiner Schule und ebenso an anderen ähnlichen Schulen müssen sich mit ihren Einstellungen und Vorurteilen auseinandersetzen. Dafür braucht es Strukturen, die dies einfordern. Diese Strukturen müssen schon in der Lehrerausbildung angelegt sein und später, in Form von Fortbildungen, immer wieder auftauchen. Anders geht es nicht. Nur so kann Schulentwicklung an solchen „Brennpunktschulen“ gelingen.

Sie sind Lehrer, Bildungsprofi, Schulleiter, Bildungspolitiker und möchten auf diesen Text antworten? Sie erreichen die Redaktion unter causa.autoren@tagesspiegel.de.

69 Kommentare - Diskutieren Sie mit!
Bitte melden Sie sich zunächst an, um die Kommentarfunktion nutzen zu können.
  1. von Marina von Heesen
    Danke für den Artikel, der in meinen Augen sehr Wichtiges anspricht: Die Haltung, mit der Lehrer ihren Schülern gegenübertreten. Sie bestimmt die Qualität der Schüler-Lehrer-Beziehung und hat wesentlichen Einfluss auf Lernerfolge und Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen.

    In einem Schulsystem, dass wenig Raum für individuelle Bedürfnisse und Entwicklungen oder mehr als oberflächliche Beziehungen bietet, ist es nicht einfach den Blick offen zu halten und sich auf die Schüler mit ihrem ganzen Wesen und all ihren Bedürfnissen einzulassen. Trotzdem liegt es in der Verantwortung eines jeden Lehrers es immer wieder zu versuchen. Angst ist ein schlechter Ratgeber.
  2. von Kerstin Lück
    Vielen Dank für diesen Artikel, der die Debatte hervorragend anregt, wie jede_r hier lesen kann. Ich möchte nur ergänzen, dass viele Bedingungen für ein stressfreies, selbstreflektiertes Lehrerwirken nicht gegeben sind. Zu wenig Pausen, zu wenig Absprachezeit, keinen ruhigen Platz zur Vorbereitung. Selbstreflexion hat Bedingungen. Auch Fortbildung muss nachhaltig geplant werden und es könnte unter anderen Bedingungen ein Transfer in die Praxis möglich sein siehe Tsp Wie Lehrer weiterlernen vom 23.3.2017 Da ich Fortbildnerin für interkulturelle Kompetenz bin, kenne ich die Praxis
  3. von Klaus Backer
    An die Moderatorin. Sie haben zwei Youtube-Links entfernt mit der Bitte, keine Links zu rechtsextremen Youtube-Kanäle anzugeben. Es handelte sich dabei um je einen Beitrag von "Panorama" des NDR und um einen Beitrag von SPIEGEL-TV. Für mich sind beide Quellen eher linkslastig. Wieso sind das bei Ihnen rechtsextreme Quellen?
    1. von Tagesspiegel Moderation
      Antwort auf den Beitrag von Klaus Backer 22.03.2017, 08:56:10
      Sehr geehrter Herr Backer,
      Links zu extremistischen Kanälen und Webseiten lassen wir generell nicht zu. https://causa.tagesspiegel.de/community_richtlinien.html
    2. von Klaus Backer
      Antwort auf den Beitrag von Tagesspiegel Moderation 22.03.2017, 10:23:07
      Das finde ich ja auch richtig. Wissen wollte ich nur, warum Sie Panorama vom NDR und SPIEGEL-TV als rechtextrem einordnen. Ist mir völlig unverständlich.
    3. von Tagesspiegel Moderation
      Antwort auf den Beitrag von Klaus Backer 22.03.2017, 10:50:37
      Sehr geehrter Herr Backer,
      auf YouTube kann sich jeder einen Kanal anlegen und dort Videos hochladen. Selbstverständlich betrachten wir weder NDR noch Spiegel-TV als rechtsextrem. Uns geht es nicht um die Videos selbst, sondern um die Kanäle, die diese verbreiten und für ihre Zwecke instrumentalisieren.
    4. von Jendrik Hilgerloh
      Antwort auf den Beitrag von Tagesspiegel Moderation 22.03.2017, 11:41:13
      Traurig, aber wahr... da kann durch Selektion usw. sehr viel verfälscht werden. Und die Views für rechtsextreme können auch zu Schaden an der Gesellschaft führen.
  4. von Miriam Sigma
    Als Lehrerin bin ich froh, dass durch diesen Text Themen (siehe Migrationspädagogik, inklusive Bildung usw) im öffentlichen Diskurs aufgenommen werden, die an vielen Universitäten in Forschung und Wissenschaft schon lange auch in Didaktik und Pädagogik zuhause sind, doch noch zu häufig nicht Teil des verpflichteten Curriculums der Lehrer_innenbildung. Auch über u.a. Berufsethos und strukturelle und institutionelle Hürden gute Lehrer_innen zu werden und zu bleiben muss mehr gesprochen werden. Und ja, ebenso wie in der Gesamtgesellschaft sind Diskriminierungen und Rassismus Themen, die sich in den Kollegien, die ich erlebt habe, schwer bis gar nicht besprechen lassen. Da nützt es z.T. leider auch nichts, wenn sich 3-4 Kolleg_innen zusammen tun. Und an manchen sogenannten "Brennpunktschulen" ist es für das Kollegium sehr gemütlich (siehe z.B. Kontrolle) und auch einfacher das eigene professionelle Handeln weniger infrage zu stellen, da es "glücklicherweise" diese "schwierigen" Schüler_innen gibt und dazu noch diese "bildungsfernen" Eltern... "da ginge eben nicht mehr und/oder man tue doch bereits alles". (Und nein, dies bedeutet nicht, dass hier hohes Stundendeputat, Verwaltungsaufgaben, hohe und vielfältige Anforderungen an Lehrer_innen usw. heruntergespielt werden sollen). Damit wird mehr als nur den Schüler_innen und Eltern unrecht getan! Warum z.B. so viele Eltern nicht in die Schule kommen? Der Index für Inklusion mag hier z.B. Hilfestellung geben mit den richtigen Fragen an die eigene Institution den Barrieren für viele Eltern auf die Spur zu kommen. Danke also für diesen Text und hoffentlich eine Folgedebatte, die über Abwehrmechanismen hinaus geht. Wenn es dann u.a. noch zu einem stärkeren Transfer von Wissen von Universitäten wie Oldenburg oder Hildesheim in die Schulen und Verwaltungen kommt und diskriminierungsfreie Bildung als Menschenrecht Qualitätsmerkmal für gute Schule wird und gesetzlich verankert wird, haben wir alle gewonnen!
  5. von Mikail Oez
    Herzlichen Dank für diesen mutigen Artikel, der zum Perspektivwechsel verhilft. Ich kann durchaus verstehen, warum die Autorin anonym bleiben will. Auch das zeigt, dass wir eine offenere und kritischere Auseinandersetzung mit LehrerInnen benötigen, die fremdenfeindlich, rassistisch, rechts oder islamfeindlich sind.
  6. von Detlef Wulff
    § KOMMENTIEREN
    
    Ich war 40 Jahre Lehrer einer Berliner Schule, seit 1982 an einer Realschule in Tempelhof-Schöneberg, jetzt integrierte Gesamtschule, bin seit 2012 im Ruhestand, bis dahin ca. 60% Migranten. Der Beschreibung der Kollegin hinsichtlich der SchülerInnen und der KollegInnen stimme ich weitgehend zu. Daraus abgeleitete Folgerungen, insbesondere den Vorwurf von (ALLTAGS-) RASSISMUS lehne ich vehement ab.
    Zwei Punkte erscheinen mir wesentlich:
    1. Bereit in den 70-iger Jahren zeigte "Arno Combe" (Kritik der Lehrerrolle/List ISBN 3471616624), dass der Lehrer "traditionelle Behinderungen" überwinden muss, ehe er in der Lage ist, die neue Funktion einzunehmen. Damals waren es nicht Migranten, sondern im schichten-spezifischen die "Arbeiterkinder" mit ihrer eigenen schichten-spezifischen Sprache. Nichts anderes ist es heute.
    Zwischen einem Lehrer der 60 Jahre als ist und SchülerInnen, die mit 6 Jahren in die Schule kommen liegen 2 bis 3 Generationen. Wen wundert es, dass diese Lehrkräfte die "Sprache" der jüngsten Generation weder sprechen noch verstehen kann. Die frisch von den UNI kommenden jungen Lehrkräfte verstehen die Sprache sehr wohl.
    2. Heute erwerben die Lehrkräfte in der Lehrerausbildung alle Kompetenzen, die sie auch befähigen, den Job eines "Sozialarbeitern" zu machen. Die älteren Lehrergenerationen erwarben in erster Linie Kompetenzen hinsichtlich der Lehre. Das "Erziehen" war primär Sache der Eltern (ist es vom Grundsatz auch heute noch), was sich nicht zuletzt durch die ökonomischen Zwänge der modernen Gesellschaft verändert hat.
    1. von Jendrik Hilgerloh
      Antwort auf den Beitrag von Detlef Wulff 21.03.2017, 16:00:39
      In den beiden Punkten sehe ich aber keine Negierung der These zu Alltagsrassismus. Sehr wertvoll finde ich die Erkenntnis, dass es keine große Distanz zur Diskriminierung von Unterschichten gibt - vor allem, da die wirtschaftliche Situation vieler Menschen mit Migrationshintergrund eben die einer 'Unterschicht' ist. Dennoch gibt es da eklatante Unterschiede zwischen der Diskriminierung von (deutschen) Arbeiterkindern und POC bzw. muslimen. Klassismus, Rassismus und Islamophobie haben verschiedene Namen, weil sie verschiedene Strukturen beschreiben, auch wenn man sie mit bestimmten Perspektiven als Konsequenzen der selben gesellschaftlichen/politischen/ethischen Problematiken definieren kann. Dazu wurde im akademischen Kontext auch bereits sehr viel Tinte verwendet. So leichtfertig würde ich die Notwendigkeit zumindest einer Anpassung der von Ihnen beschriebenen Maßnahmen also nicht von der Hand weisen...
  7. von Peter Simpel
    Ich arbeite seit 12 Jahren im "sozialen Bereich", einige Jahre davon auch an Schulen. Meine Erfahrung dabei war stes, daß es - die paar wenigen biodeutschen verbeamteten Lehrerinnen & Lehrer mal ausgenommen - eine Menge Berufsgruppen - z.B. Schulhelferinnen & -helfer, Erzieherinnen & -er, Sozialpädagoginnen & -en, Heilerziehungspflegerinnen & pfleger, usw. gibt, die selbst viel mehr "diversity" wiederspiegeln & zu großen Teilen zu dermaßen prekären Konditionen arbeiten, daß ich mir nicht sicher bin, was der Begriff "privilege" im pädagogischen Kontext nützen soll (die moderne inklusive Schule zeichnet sich ja durch multiprofessionelle Teams aus, das sollte auch anonymen Kolleginnen nicht entgangen sein). Ein anderer Punkt betrifft den Begriff "diversity management": Momentan bin ich an einer Schule in Friedenau - nun nicht unbedingt "Brennpunkt". Von 23 Kindern in (m)einer Klasse sind 6 die priviligierte "Mehrheit". Einige dieser 6 Priviligierten sind Einzelkinder oder haben max. ein priviligiertes Geschwisterkind. Die Kinder of Color (KoC) haben deutlich mehr Geschwister of Color (GoC). Ich bin ein großer Fan von Kindern & finde, daß "je mehr,desto besser" - aber angesichts der bloßen Zahlen denke ich, daß sich die Befürchtungen der Autorin in kürzester Zeit von ganz alleine als irrelevant darstellen. Was wirklich schön wäre: wenn aus möglichst vielen der Schülerinnen und Schüler of Color (SchoC) einmal Lehrerinnen und Lehrer of Color (LoC) würden. Ich arbeite daran seit 12 Jahren. Es würde mich freuen, wenn sich auch noch mehr Eltern of Color (EoC) diesen Traum zu eigen machen würden.
    1. von Jendrik Hilgerloh
      Antwort auf den Beitrag von Peter Simpel 21.03.2017, 11:51:15
      es erscheint mir, als läge hier ein Missverständnis vor: Soziale Privilegien konstituieren sich nicht durch quantitative Mehrheiten. Ich kann in Nigeria sein - umgeben von einer riesigen Mehrheit POC und werde dennoch weiterhin meine Privilegien behalten:
      Der Umstand, dass weiße Haut in diesem fremden Land bewundert wird, während dunklere Haut in Deutschland für die Mehrheit zunehmend eine Bedrohung darstellt; die Tatsache, dass ich mit meinem deutschen Pass in mehr Länder komme, als mit irgendeinem anderen Pass auf der Welt. Damit könnte ich Nigeria verlassen, um z.B. vor Boko Haram zu fliehen, während Nigerianer*innen genau *wegen* Boko Haram Schwierigkeiten haben werden aus dem Land in irgendeine Richtung zu fliehen usw.
      Für Menschen innerhalb Deutschlands und mit deutschem Pass sind die Unterschiede in Privilegien geringer und oft weniger substantiell, aber sie kulminieren dennoch in starken Benachteiligungen oder eben umgekehrt: Deutsche Eltern zu haben bedeutet, dass meine Lehrer sich mit meinen Eltern besser und auch mit größerer Bereitschaft über meine Leistung auseinandersetzen können, dass mir bei Hausaufgaben und beim lernen geholfen werden kann (häufige Anwesenheit mindestens eines Elternteils, der Wille und die (sprachliche) Fähigkeitmeiner Eltern mir zu helfen), dass meine Eltern oft finanziell besser ausgestattet sind und ich so in 'besseren' Stadtteilen an 'bessere' Schulen gehen kann (Mietpreise und rassistische Präferenzen von Mietern), und selber besser für die schule ausgestattet bin (Teilnahme an Klassenfahrten, Schulsachen, sozialer Status innerhalb meiner Klasse und soziale Sanktionen dadurch von seiten meiner Mitschüler*innen und eben der Lehrenden).
      Privilegiertheit ist nicht überzahl, sondern die Tatsache, dass ich von anderen mit (relativ zu POC) positivem Bias bewertet werde, selbst wenn diese sich um Neutralität bemühen. Das kann sogar Lehrenden passieren, die sich eigentlich um Neutralität bemühen.
    2. von Jendrik Hilgerloh
      Antwort auf den Beitrag von Jendrik Hilgerloh 23.03.2017, 16:44:24
      Niemand ist von diesen gesellschaftlichen Strömungen tatsächlich unabhängig. Ein Problem in der Debatte ist eben auch, dass bei solchen strukturellen gesellschaftlichen Problemen oft nicht der marginale Anteil der Schuld verhandelt wird, den einzelne (in diesem Fall lehrende) haben, sondern entweder die Gesamte Schuld der Gesellschaft mit zu großer Vehemenz auf den einzelnen Fall bezogen wird, sodass die einzelnen Urheber sich zu unrecht beschuldigt sehen müssen, oder ob man die einzelnen besonder abscheulich finden darf. So kann das ja auch nichts werden...
  8. von Ma Ab
    Zuallererst: Es ist richtig, dass zu viele Menschen ihre Vorurteile gegenüber Schwächeren, Minderheiten, Fremden nicht reflektieren. Bei Lehrern in Großstädten ist das noch mal ein noch größeres Problem.

    Aber auch Sie, Anonyma, müssen sich Kritik gefallen lassen. Es gibt doch sicher andere kritische Lehrerinnen und Lehrer. Suchen Sie sich Verbündete und machen wenigstens Sie den Mund auf, wenn wieder diskriminiert wird.

    Und widerstehen Sie der Versuchung, Ihrerseits zu vereinfachen, zu pauschalisieren, auszuschließen.
    1. von Miriam Sigma
      Antwort auf den Beitrag von Ma Ab 21.03.2017, 11:14:23
      Wir können nicht wissen, ob nicht Verbündete gesucht wurden und ob nicht Zivilcourage bei beobachteter Diskriminierung an den Tag gelegt wird und wurde.
      Es liest sich auch kein Wunsch nach Vereinfachung aus dem vorliegenden Text, geschweige denn ein Wunsch nach Ausschluss.
    2. von Ma Ab
      Antwort auf den Beitrag von Miriam Sigma 21.03.2017, 18:50:20
      Es heißt, dass die diskriminierenden Äußerungen stets unwidersprochen blieben.

      Von kritischen Kollegen kein Wort.

      Und ein sehr eindimensionales, also vereinfachendes Bild des Kollgegiums. Etc.
    3. von Jendrik Hilgerloh
      Antwort auf den Beitrag von Ma Ab 22.03.2017, 20:59:03
      Es erscheint mir durchaus vorstellbar, dass es sich so tatsächlich zugetragen hat. Gruppen sind grundsätzlich schwerfällig, was ihre internen Probleme angeht. Besonders in einem Kollegium, dass sich von mehreren Seiten (hier Eltern, Schüler*innen, das Rektorat und evtl. die Politik) belagert sieht und zudem noch in unablässiger Prekarität arbeiten muss, ist es nachvollziehbar, dass Einzelne und auch Minderheiten sich das Ansprechen solcher Probleme gegenüber einer Mehrheit und womöglich auch gegenüber einer Obrigkeit wie dem Rektorat schlicht nicht erlauben können. Häufig muss auf sowas hin mit starken sozialen Sanktionen, wenn nicht sogar mit beruflichen Konsequenzen gerechnet werden. Fälle von Mobbing innerhalb eines Kollegiums von Lehrenden gab es ja schon wiederholt, genau so wie Fälle, in denen so ein Kollegium bei der Vertuschung von Missbrauch von oder Gewalt gegen Schüler*innen geholfen hat, um nur Spitzen (!) der kollegiumsinternen Problemstruktur zu nennen, die in einigen Fälle hintergründig sein könnten (Konjunktiv!).
    4. von Jendrik Hilgerloh
      Antwort auf den Beitrag von Jendrik Hilgerloh 23.03.2017, 17:01:05
      Der Beitrag hier drunter macht diese Problematik eigentlich ganz gut offenbar. Statt Solidarität mit den (schwächeren) Schüler*innen kritisiert der Urheber den Mangel an Solidarität mit dem Kollegium. Zivilcourage wäre laut Herrn Backer, wenn die Autorin ihren Job riskiere, indem sie sich ihm ohne Anonymität auslieferte. Dabei muss gerade in der Entscheidung zur Anonymität doch ihre Notwendigkeit gesehen werden! Die Verleugnung der eigenen Person fällt niemandem leicht möchte ich behaupten...
  9. von Klaus Backer
    Ja, ich möchte über Problemlehrer sprechen. Das ist in diesem Fall die anonyme Verfasserin dieses Beitrages. Hier kommt eine anonyme Kollegin einer anonymen Schule und schwingt die Rassismuskeule gegen ihre Kollegen. Wenn sie auch nur ein bißchen Rückgrat hätte, hätte sie ihren Namen genannt und nicht so einen pauschalen Rundumschlag gemacht. Warum hat sie nicht mit ihren Kollegen gesprochen oder der Schulleitung, auch wenn das mühsam sein kannn auch anderen Meinungen zu begegnen. Da schläat die Dame feige aus dem Hinterhalt pauschal um sich. Es nutzt übrigens gar nichts, wenn der Redaktion Name und Schule bekannt sind! Ich habe in all meinen Jahren als Lehrer immer versucht, meinen Schülern Zivilcourage vorzuleben. Das ist der Kollegin wohl ein Fremdwort. Wenn diese Kollegin an meiner Schule wäre, dann hätte ich als erstes erklärt, was Zivilcourage ist.
    1. von Miriam Sigma
      Antwort auf den Beitrag von Klaus Backer 21.03.2017, 09:00:48
      Wenn jemand bestimmte Erfahrungen in die öffentliche Diskussion bringen möchte, die nicht allein in einer einzigen Schule von Schüler_innen, Eltern und Lehrer_innen erfahren werden, ist es irrelevant den Namen der besagten Schule zu wissen. Wie im Artikel angemerkt, geht es hier ja anscheinend auch um den Schutz der Schule. Darüber hinaus wissen Sie nicht, ob die besagte Kollegin das Thema nicht bereits mehrfach in das Kollegium getragen hat oder auch die Schulleitung informiert hat. Im Text wird außerdem auch keine Keule geschwungen, sondern spezifisches Erfahrungswissen geteilt, das in Forschung und Wissenschaft schon lange Thema ist, aber eher wenig Beachtung in Schule und Öffentlichkeit findet. Statt in einer Art beleidigten Abwehr alle Inhalte damit unter den Teppich zu kehren, wäre es doch viel konstruktiver eine echte inhaltliche Auseinandersetzung (und nirgendwo im Text steht, dass alle Lehrer_innen Schuld an allem hätten oder einziger Grund für schlechte Schüler_innenperformanz seien) zu beginnen, Fachwissenschaft und Forschung dazu zu konsultieren und nach Schnittmengen im Wunsch um bessere Schulen zu suchen. Als Lehrer_innen verschreiben wir uns lebenslangem Lernen ... Das ist doch u.a. so toll an unserem Beruf. Und wir bringen unseren Schüler_innen auch andere Anforderungen an Urteile in Auseinandersetzung mit Texten bei.
    2. von Mikail Oez
      Antwort auf den Beitrag von Miriam Sigma 21.03.2017, 11:05:26
      Wenn Sie sie schon so angehen, obwohl sie anonym ist, können Sie sich vielleicht ein Bild davon machen, was passieren würde, wenn sie bekannt wäre.
    3. von Janina S
      Antwort auf den Beitrag von Klaus Backer 21.03.2017, 09:00:48
      Sie hätten dieser Dame erklärt, was Zivilcourage ist? Wie denn? Mit aufgekrempelten Ärmeln? So aggressiv, wie Ihr Tonfall hier ihr gegenüber ist? So verachtend, wie Sie hier schreiben?

      Dass die Anonymität wohl in erster Linie auch die Schule schützt, auf die Idee kommen Sie in Ihrer Aggressivität ja schon gar nicht. Das habe ich an anderer Stelle schon geschrieben.

      Tatsächlich aber ist auffällig, dass Sie sich NULL inhaltlich auseinandergesetzt haben. Nur weggewischt. Das hat mit Zivilcourage gleich gar nichts zu tun.

      5 Jahre haben wir sie erlebt, diese Lehrer, die das Schild mit den Werten vor sich hertragen, tatsächlich aber nichts davon selber leben bzw. adäquat so umgehen, wenn es darauf ankommt.
    4. von Jendrik Hilgerloh
      Antwort auf den Beitrag von Janina S 21.03.2017, 18:13:59
      Immer schön, wenn man guckt und schon alles gesagt ist. Jedes mal wenn jemand das Wort 'Rassismuskeule' benutzt erhärtet sich bei mir ein Verdacht, dass die Person selber rassistische Tendezen hat. Nun ja. Ich habe dazu im Post hierüber schon einige Tinte ver(sch)wendet, falls es von Interesse ist...
  10. von Sebastian Anderson

    Entfernt: Bitte vermeiden Sie Links zu rechtsextremen YouTube-Kanälen. Die Redaktion
    1. von Jeff Rowland
      Antwort auf den Beitrag von Sebastian Anderson 20.03.2017, 20:27:45
      Aha - und deswegen muss man hier auf dubiose nationalistische Youtube-Kanäle verweisen.

      Und: Als Lehrer erlaube ich mir zu bemerken, dass der Deutschunterricht bei Ihnen nicht sehr erfolgreich war.
    2. von Klaus Backer
      Antwort auf den Beitrag von Jeff Rowland 21.03.2017, 08:37:34
      Liebe Frau Rowland. Ich habe mir die dubiosen nationalistischen Youtube-Videos angeschaut. Wenn jetzt bei Ihnen schon PANORAMA vom NDR dubios und nationalistisch ist, dann gute Nacht. Vor Ihrem Weltbild graut mir.
    3. von Jeff Rowland
      Antwort auf den Beitrag von Klaus Backer 21.03.2017, 09:39:03
      Es geht mir nicht um die Videos selbst, sondern um die Youtube-Kanäle, auf die hier verlinkt wird.
    4. von Jendrik Hilgerloh
      Antwort auf den Beitrag von Jeff Rowland 21.03.2017, 10:28:21
      Und so sieht das auch diese website offenbar...