Gesellschaft Braucht die Bundeswehr eine neue Kultur?

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Moderator der Debatte Max Tholl Redakteur

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Max Tholl betreut als Redakteur das Tagesspiegel Debattenportal Causa. Zuvor arbeitete er als Redakteur beim Debattenmagazin The European.

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Stand der Debatte

Entwürdigende Aufnahmerituale, Vorwürfe von sexuellem Missbrauch, Wehrmacht-Nostalgie und der Fall um Franco A: Die Bundeswehr wird immer wieder von Skandalen geplagt. Sind es nur Einzelfälle oder haben sie etwas mit der Obrigkeitskultur der Bundeswehr zu tun? Braucht die Bundeswehr eine neue Kultur, um solche Vorkommnisse zu vermeiden?

  • 2 Autoren
  • 20 Argumente
  • 71 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Ein Ehrverständnis, das Soldaten gebietet, auch intern Recht zu verteidigen, braucht Anerkennung für den Beruf.

Mario Schulz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Global Public Policy Institute

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1 von 20
Wir müssen mit der Bundeswehr in einen regelmäßigen, vorurteilslosen Austausch treten.

Mario Schulz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Global Public Policy Institute

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2 von 20
Es muss zwischen "Geschichte" und "Tradition" unterschieden werden.

Klaus Wittmann, Brigadegeneral a.D.

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3 von 20
Die Grundsätze und Richtlinien des Traditionserlasses müssen verdeutlicht und internalisiert werden. 

Klaus Wittmann, Brigadegeneral a.D.

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4 von 20
Die Selbstverpflichtungen eines Soldaten gehen über das normale Maß moralischer Pflichten hinaus.

Mario Schulz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Global Public Policy Institute

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Die Bundeswehr muss ihre eigene Tradition entwickeln, um sich von der Wehrmacht zu lösen. 

Klaus Wittmann, Brigadegeneral a.D.

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8 von 20
Die Gesellschaft hegt ein grundsätzliches Unbehagen gegenüber den Werten, die für Soldaten wichtig sind.

Mario Schulz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Global Public Policy Institute

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9 von 20
Tradition schafft eine "Gemeinsamkeit des Lebensgefühls und der Wertvorstellungen".

Klaus Wittmann, Brigadegeneral a.D.

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10 von 20
Widerständler wie Stauffenberg gelten in besonderem Maße als vorbildhaft.

Klaus Wittmann, Brigadegeneral a.D.

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12 von 20
Skandale können nur durch ein soldatisches Berufsbild verhindert werden, das nicht befohlen werden kann.

Mario Schulz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Global Public Policy Institute

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13 von 20
Wir leben in einer "postheroischen Gesellschaft".

Mario Schulz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Global Public Policy Institute

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14 von 20
Die Bundeswehr sollte mehr Kontakt zu den Medien suchen.

Mario Schulz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Global Public Policy Institute

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15 von 20
Traditionen sind für eine Armee Führungsmittel und Motivationsinstrument. 

Klaus Wittmann, Brigadegeneral a.D.

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17 von 20
Es muss erkannt werden, dass die Opferbereitschaft von Soldaten sie zu etwas Außergewöhnlichem macht.

Mario Schulz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Global Public Policy Institute

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18 von 20
Wir müssen anerkennen, dass Stolz am Beruf, Heldentum und Opferbereitschaft legitime Motive sind. 

Mario Schulz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Global Public Policy Institute

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Offiziere sollten mehr an zivilen Hochschulen studieren können und Bundeswehruniversitäten geöffnet werden.

Mario Schulz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Global Public Policy Institute

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2 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Klaus Wittmann}
    promo

    Traditionspflege der Bundeswehr  Der Traditionserlass braucht keine radikale Revision

    von Klaus Wittmann - Brigadegeneral a.D.

    Tradition spielt für die Bundeswehr eine zentrale und identitätsstiftende Rolle. Ihre Inhalte müssen jedoch in Einklang mit dem Grundgesetz stehen. Dafür sind die Grundsätze des Traditionserlasses von 1982 weiterhin brauchbar, müssen jedoch verdeutlicht und verinnerlicht werden.  mehr lesen

  2. Bild von Mario Schulz}
    promo

    Bundeswehrskandale Ohne Helden geht es nicht

    von Mario Schulz - Wissenschaftlicher Mitarbeiter Global Public Policy Institute

    Damit die Bundeswehr professionelle Armee und Teil unserer liberalen Gesellschaft sein kann, braucht sie ein modernes soldatisches Berufsethos. Das kann nicht befohlen werden: Es erwächst aus gesellschaftlichem Rückhalt. mehr lesen