Gesellschaft Brauchen wir "Bundesunis"?

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Moderatorin der Debatte Anja Kühne Redakteurin

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Dr. Anja Kühne ist Redakteurin im Ressort Wissen und verantwortlich für den Themenbereich Bildungspolitik.

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Stand der Debatte

Seit zehn Jahren läuft der Exzellenzwettbewerb für Universitäten. Für die nächste Runde, die 2019 beginnen soll, diskutieren Bund und Länder aktuell eine entscheidende Neuerung. Die acht bis elf „Eliteunis“, die mit ihren „Zukunftskonzepten“ siegen, sollen fortan dauerhaft vom Bund bezuschusst werden. Den Großteil ihrer Finanzierung würde zwar weiter das Sitzland leisten. Es ginge also nicht zu wie in der Schweiz, wo der Bund die ETH Zürich zu 100 Prozent finanziert. Aber die acht bis elf deutschen „Bundesunis“ wären gegenüber allen anderen Unis finanziell deutlich privilegiert. Wäre das gut? Nicht ausreichend? Oder riskant?

  • 10 Autoren
  • 52 Argumente
  • 275 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Der Fokus auf die Großen marginalisiert die kleinen Talentschmieden zwischen Greifswald und Ulm.

Christian Hof, Biologe und Wissenschaftler Die Junge Akademie

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1 von 52
Die Exzellenzinitiative hebt auf "besonders forschungsstarke" Unis ab.

Michael Hartmann, Professor für Soziologie Technische Universität Darmstadt

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2 von 52
Nähme man die außeruniversitäten Institute mit in die Rankings auf, stünde Deutschland besser da.

Michael Hartmann, Professor für Soziologie Technische Universität Darmstadt

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3 von 52
Ganze Universitäten sind nie „spitze“, sondern immer nur Fächer.

George Turner, Wissenschaftssenator von Berlin a. D.

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4 von 52
Dauerförderung für Eliteunis schließt Aufsteiger aus - das ist ein Fehler!

Kai Gehring, Grünen-Abgeordneter im Bundestag

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5 von 52
Es ist ein Märchen, dass das Fördern weniger gut für alle ist.

Nicole Gohlke, Kommunikationswissenschaftlerin und Politikerin Bundestag

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6 von 52
Die Achillesferse der deutschen Wissenschaftspolitik bleibt die Unterfinanzierung der Universitäten.

Bernhard Kempen, Professor für Staatsrecht Deutscher Hochschulverband

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7 von 52
Der Wettbewerbs-Charakter der Hochschulfinanzierung hat die Hierarchisierung des Hochschulsystems vorangetrieben

Ben Seel, Vorstand Freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften e.V.

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8 von 52
Der Fokus auf Großprojekte ist nicht immer von Vorteil.

Christian Hof, Biologe und Wissenschaftler Die Junge Akademie

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9 von 52
Der Forschungsmittelanträge werden belohnt, nicht das Erreichen der Forschungsziele.

Christian Hof, Biologe und Wissenschaftler Die Junge Akademie

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10 von 52
Spitzenuniversitäten entstehen nicht durch politische Entscheidungen.

George Turner, Wissenschaftssenator von Berlin a. D.

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11 von 52
Die Finanzierung zu drei Vierteln vom Bund ist ein Schleichpfad zur Bundes-Uni.

Kai Gehring, Grünen-Abgeordneter im Bundestag

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12 von 52
Reputation und finanzielle Infrastruktur führen zu Erfolgen im Wettbewerb und reproduzieren sich somit selbst

Ben Seel, Vorstand Freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften e.V.

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13 von 52
Exzellente Forscher brauchen vor allem die Freiheit und die Zeit, ihre Ideen zu entwickeln.

Christian Hof, Biologe und Wissenschaftler Die Junge Akademie

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14 von 52
Nötig sind keinesfalls unkreative Bundesuniversitäten, sondern kreative Strukturen und dezentrale Konzepte.

Christian Hof, Biologe und Wissenschaftler Die Junge Akademie

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15 von 52
Geld allein hilft nicht, um „exzellent“ zu werden.

George Turner, Wissenschaftssenator von Berlin a. D.

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16 von 52
Exzellente kleine und mittelgroße Unis werden fast keine Chance auf dauerhafte Förderung haben.

Kai Gehring, Grünen-Abgeordneter im Bundestag

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17 von 52
Unsicherheit und Druck  an den Hochschulen wachsen.

Nicole Gohlke, Kommunikationswissenschaftlerin und Politikerin Bundestag

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18 von 52
 Die Politik geht die Missstände an den Universitäten nicht klar an.

Bernhard Kempen, Professor für Staatsrecht Deutscher Hochschulverband

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19 von 52
Einheit in der Vielfalt bedeutet in erster Linie eine auskömmliche Grundfinanzierung aller Hochschulen in allen Ländern.

Alexandra Dinges-Dierig, Hochschulpolitische Berichterstatterin der Unionsfraktion, CDU

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20 von 52
Riesenprojekte bieten selten eine dauerhafte Perspektive.

Christian Hof, Biologe und Wissenschaftler Die Junge Akademie

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21 von 52
Eine direkte Konkurrenz für Havard & Co. werden deutsche Unis nie werden.

Michael Hartmann, Professor für Soziologie Technische Universität Darmstadt

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22 von 52
Was wirklich drängt, sind Ausbau und Modernisierung vieler Universitätsbauten. Da muss der Bund ran!

Kai Gehring, Grünen-Abgeordneter im Bundestag

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23 von 52
Ein exzellentes Hochschulsystem braucht gute Forschung und Lehre auch an kleinen Hochschulen.

Nicole Gohlke, Kommunikationswissenschaftlerin und Politikerin Bundestag

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24 von 52
Die einzige Lösung lautet: Grundfinanzierung für alle demokratisch verwalteten Hochschulen

Ben Seel, Vorstand Freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften e.V.

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25 von 52
Mittelkonzentration ohne erhoffte Ergebnisse: gar nicht in der Lehre, kaum in der Forschung.

Michael Hartmann, Professor für Soziologie Technische Universität Darmstadt

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26 von 52
In Deutschland sind nicht nur fünf Unis international wettbewerbsfähig. Das gehört herausgestellt.

George Turner, Wissenschaftssenator von Berlin a. D.

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27 von 52
Die einen sind "Spitze" - und die anderen? Das Exzellenzurteil hat Fallbeilkraft.

George Turner, Wissenschaftssenator von Berlin a. D.

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28 von 52
Wir brauchen in unserem Wissenschaftssystem eine vom Bund mitfinanzierte Spitzenförderung.

Alexandra Dinges-Dierig, Hochschulpolitische Berichterstatterin der Unionsfraktion, CDU

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29 von 52
Der Weg zur Stärkung der Universitäten führt nicht allein über die Exzellenzinitiative.

Alexandra Dinges-Dierig, Hochschulpolitische Berichterstatterin der Unionsfraktion, CDU

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30 von 52
Bisher hilft das Prädikat "Exzellenz" der Vermarktung und hat mit Wissenschaftsrealität nur wenig zu tun.

Bernhard Kempen, Professor für Staatsrecht Deutscher Hochschulverband

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31 von 52
In unserem föderalen System kann und darf der Bund nicht derjenige sein, der alle Probleme löst.

Alexandra Dinges-Dierig, Hochschulpolitische Berichterstatterin der Unionsfraktion, CDU

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32 von 52
Spitzenforschung braucht einen dynamischen Wettbewerb.

Kai Gehring, Grünen-Abgeordneter im Bundestag

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33 von 52
Reformen sollten Pflicht sein - gerade in der Forschung, der es doch um Neues geht.

Christian Hof, Biologe und Wissenschaftler Die Junge Akademie

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34 von 52
Neben zusätzlichen Mitteln brauchen wir einen entschlossenen Umbau des gesamten Wissenschaftssystems

Jürgen Zöllner, Ehemaliger Bildungssenator

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35 von 52
Im Wissenschaftssystem dominiert „Eventmarketing“.

Nicole Gohlke, Kommunikationswissenschaftlerin und Politikerin Bundestag

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36 von 52
Noch mehr Exzellenzdenken könnte ein Verlust an Forschungsleistung bedeuten.

Michael Hartmann, Professor für Soziologie Technische Universität Darmstadt

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37 von 52
In einem hierarchischen Hochschulsystem verlieren Student*innen, Forscher*innen – und die Wissenschaftsfreiheit

Ben Seel, Vorstand Freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften e.V.

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38 von 52
Das Gerede von der funktionalen Differenzierung war vorgeschoben.

Michael Hartmann, Professor für Soziologie Technische Universität Darmstadt

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39 von 52
Ein echter Schritt nach vorn in der Förderung der Spitzenwissenschaft wäre durch die Länder allein nicht realisierbar.

Jürgen Zöllner, Ehemaliger Bildungssenator

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40 von 52
Die Exzellenzinitiative ist das Resultat der neoliberalen Reformstaudebatte vom Ende des letzten Jahrhunderts

Ben Seel, Vorstand Freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften e.V.

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41 von 52
Es werden keine "Bundesunis" einfach "ernannt". Geld erhält nur, wer auch leistet.

Jürgen Zöllner, Ehemaliger Bildungssenator

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42 von 52
Es ist richtig, exzellente Universitäten auf Dauer zu fördern. Wissenschaft braucht Planungssicherheit.

Jürgen Zöllner, Ehemaliger Bildungssenator

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43 von 52
Das traditionelle Lehrstuhlsystem muss abgeschafft werden!

Christian Hof, Biologe und Wissenschaftler Die Junge Akademie

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44 von 52
Die Exzellenzinitiative hat großen Anteil an den Erfolgen deutscher Universitäten.

Oliver Günther, Hochschulpräsident Universität Potsdam

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45 von 52
Beim Förderprogramm für Spitzenforschung von "Bundesunis" zu sprechen, verkennt die anderen Dimensionen.

Alexandra Dinges-Dierig, Hochschulpolitische Berichterstatterin der Unionsfraktion, CDU

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46 von 52
Bundesunis könnten universitäre und außeruniversitäre Forschung zusammenbringen.

Oliver Günther, Hochschulpräsident Universität Potsdam

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47 von 52
Die nun gefundene Lösung zur Weiterführung der Exzellent-Initiative ist zielführend.

Jürgen Zöllner, Ehemaliger Bildungssenator

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48 von 52
Die Bund-Länder-Exzellenzinitiative ist bislang ein riesiger Erfolg für die deutsche Wissenschaft.

Jürgen Zöllner, Ehemaliger Bildungssenator

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49 von 52
Forschungsstarke Bundesunis wären international sichtbare Leuchttürme

Oliver Günther, Hochschulpräsident Universität Potsdam

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50 von 52
Der Rahmen muss stimmen, Uni-Präsidenten brauchen mehr viel größere Spielräume.

George Turner, Wissenschaftssenator von Berlin a. D.

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51 von 52
Bundesunis sollten sich auf die Studierenden konzentrieren, die später forschen wollen.

Oliver Günther, Hochschulpräsident Universität Potsdam

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10 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Jürgen Zöllner}
    Robert Schlesinger/dpa

    Brauchen wir "Bundesunis"? Die deutsche Antwort auf Harvard, London, Zürich

    von Jürgen Zöllner - Ehemaliger Bildungssenator

    Der ehemalige Bildungssenator Jürgen Zöllner - einer der Architekten der Exzellenzinitiative - lobt die Bundesuni-Entscheidung. Nur mit Hilfe des Bundes und nur mit einer dauerhaften Förderung sei es möglich, jemals mit Harvard, London oder Zürich mitzuhalten. mehr lesen

  2. Bild von Christian Hof}

    Bundesuniversitäten setzen völlig falsche Akzente Exzellenz braucht Freiheit und Zeit - und keine "Bundesuni"-Strukturen 

    von Christian Hof - Biologe und Wissenschaftler Die Junge Akademie

    Das akademische System ist oft bürokratisch, lähmt sich selbst mit seinem Antragstellwahn und dem traditionellen Lehrstuhlsystem und bietet viel zu wenig Raum, in dem sich neue Ideen und bisher ungedachte Gedanken entwickeln können. Wer der Forschung etwas Gutes tun will, verschafft ihr mehr Luft und unterstützt Universitäten da, wo sie flexibel und innovativ sind, statt den starren Fokus auf überdimensionierte Bundesuni-Einheiten zu legen. mehr lesen

  3. Bild von Alexandra Dinges-Dierig}

    Brauchen wir "Bundesunis"? Es geht um Spitzenforschung an Universitäten

    von Alexandra Dinges-Dierig - Hochschulpolitische Berichterstatterin der Unionsfraktion, CDU

    In der Debatte um "Bundesunis" geht es nicht um Bundesunis, sagt die hochschulpolitische Expertin der Unionsfraktion. Es geht darum, Spitzenforschung zu fördern - in den Etats vieler Unis wäre der Finanzierungsanteil insgesamt gering. mehr lesen

  4. Bild von Ben Seel}

    Ungerechte Hochschullandschaft Deutschland Elitedenken führt zu Unfreiheit

    von Ben Seel - Vorstand Freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften e.V.

    Bundesuniversitäten könnten der wahr gewordene Alptraum vom Ende einer Wissenschaftslandschaft werden, in der zumindest theoretisch eine Forschung unter Gleichen möglich wäre. Bundesuniversitäten wären somit ein Widerspruch nicht nur zum Föderalismus, sondern auch zur Idee der Wissenschaftsfreiheit. mehr lesen

  5. Bild von Bernhard Kempen}

    Mehr für alle! Bundesunis würden die Unterfinanzierung aller Hochschulen verschleiern

    von Bernhard Kempen - Professor für Staatsrecht Deutscher Hochschulverband

    Wer den zweiten Schritt vor dem ersten macht, gerät ins Straucheln, das gilt auch in der Wissenschaftspolitik - wenn sie die Exzellenz einiger weniger Hochschulen fördern will, ohne zuvor die defizitäre Lage der meisten zu beheben. Es ist höchste Zeit, gegen die chronische Unterfinanzierung, unter der die Universitäten seit Jahrzehnten leiden, vorzugehen. Denn eine auskömmliche Grundfinanzierung ist die Voraussetzung für einen fairen Wettbewerb um wissenschaftliche Exzellenz. mehr lesen

  6. Bild von Nicole Gohlke}

    Um Leuchttürme geht es nicht Exzellent wäre die Ausfinanzierung der Hochschulen

    von Nicole Gohlke - Kommunikationswissenschaftlerin und Politikerin Bundestag

    Ein „exzellentes“ Hochschulsystem braucht nicht Leuchttürme, sondern gute Forschung und Lehre auch an kleinen Universitäten und Fachhochschulen. „Exzellent“ für das wissenschaftliche Personal wäre es, wenn sie ihr Leben nicht nach kurzatmigen Förderprogrammen ausrichten müssten, sondern vernünftige Arbeitsverhältnisse hätten. „Exzellent“ wäre es, wenn nicht nur die Forschung in Deutschland gefördert, sondern gute Lehre für die Studierenden in gleichem Maße honoriert werden würde. Und eine exzellente Entscheidung wäre es, die Exzellenzinitiative auslaufen zu lassen und die Hochschulen endlich in der Breite bedarfsgerecht auszufinanzieren. mehr lesen

  7. Bild von Oliver Günther}

    Für eine ausdifferenziertere Hochschullandschaft Bundesunis wären das Salz in der Suppe

    von Oliver Günther - Hochschulpräsident Universität Potsdam

    Ob man Bundesunis braucht? Das vielleicht nicht. Aber von großem Nutzen könnten sie dennoch sein: Als gleichwertige Kooperationspartner für die vielen erstklassigen außeruniversitären Forschungsinstitute Deutschlands - und als Vorzugsadresse für jene Studierenden mit ausdrücklichem Forschungsinteresse, die heute oftmals ins Ausland abwandern.  mehr lesen

  8. Bild von Kai Gehring}

    Exklusive Bundesliga der Universitäten Nicht nur um Spitze, auch um die Masse geht es

    von Kai Gehring - Grünen-Abgeordneter im Bundestag

    Der Bund will ausgerechnet die Exzellenzunis auf Dauer finanziell unterstützen. Da läuft vieles auf eine „universitäre Spitzenforschungsvereinbarung“ hinaus. Doch statt solcher Art Erstarrung braucht es gerade in der Exzellenzinitiative einen dynamischen Wettbewerb mit Auf- und Absteigern. Dauerhaft sollte der Bund sich stattdessen um die Grundfinanzierung der unterfinanzierten Hochschulen kümmern. mehr lesen

  9. Bild von George Turner}

    Bundesuniversitäten: Wenn "Exzellenz" zum Fallbeil wird Akademische Planwirtschaft

    von George Turner - Wissenschaftssenator von Berlin a. D.

    „Spitzenunis“ kann man nicht einfach zu solchen ernennen. Sie entstehen auch nicht, indem man mehr Geld hineinpumpt. „Leuchttürme der Wissenschaft" entwickeln sich langsam, eine Voraussetzung wäre, den Präsidenten mehr Zuständigkeiten einzuräumen. Fixiert man sich nur auf eine bestimmte Zahl von Universitäten, tritt eine Zementierung ein, die dem deutschen Hochschulwesen fremd ist. mehr lesen

  10. Bild von Michael Hartmann}

    Warum Havard und Co. unerreichbar bleiben Bundesuniversitäten bringen nichts!

    von Michael Hartmann - Professor für Soziologie Technische Universität Darmstadt

    Die Politik plant ein Zwei-Klassen-System für Universitäten. Dabei haben die bisherigen „Exzellenz“-Initiativen nicht überzeugt. Obwohl bestimmte Hochschulen mehr Geld bekommen haben, ist ihre Forschungsleistung dadurch nicht sichtbarer geworden. Und die Lehre hat unter der Exzellenzinitiative sogar gelitten. mehr lesen