Ethik Soll der Paragraf 219a abgeschafft werden?

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Moderator der Debatte Friedhard Teuffel Redakteur

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Friedhard Teuffel ist Journalist des Tagesspiegels

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Stand der Debatte

Seitdem eine Gießener Ärztin 2017 zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, weil sie auf ihrer Homepage darüber informierte, dass sie Schwangerschaftsabbrüche vornimmt, ist eine heftige Debatte über den Paragrafen 219a entstanden. Der verbietet ausdrücklich die Werbung für Schwangerschaftsabbrüche. In der Debatte geht es um den Schutz ungeborenen Lebens einerseits und den freien Zugang zu Informationen andererseits.

  • 2 Autoren
  • 7 Argumente
  • 36 Abstimmungen

Alle Argumente der Debatte im Panorama:

Die Beratung muss gestärkt werden

Elisabeth Winkelmeier-Becker, Rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag CDU

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1 von 7
Betroffene Frauen werden unzumutbar in ihren Rechten eingeschränkt

Eva Högl, Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion SPD

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2 von 7
Aus Angst vor Strafverfolgung bieten Ärzt*innen keine objektiven Informationen an

Eva Högl, Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion SPD

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3 von 7
Frauen wird der Zugang zu wichtigen Informationen nicht verwehrt

Elisabeth Winkelmeier-Becker, Rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag CDU

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4 von 7
Es geht um die Trennung von Beratung und Eigeninteresse

Elisabeth Winkelmeier-Becker, Rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag CDU

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5 von 7
Anpreisende oder reißerische Werbung für Schwangerschaftsabbrüche bleibt verboten

Eva Högl, Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion SPD

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6 von 7
Ärzte dürfen keinen unzulässigen Wettbewerbsvorteil erlangen

Elisabeth Winkelmeier-Becker, Rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag CDU

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7 von 7
2 Beiträge in dieser Debatte
  1. Bild von Elisabeth Winkelmeier-Becker}

    Schwangerschaftsabbruch Paragraf 219a StGB ist ein wichtiger Teil des staatlichen Schutzkonzepts

    von Elisabeth Winkelmeier-Becker - Rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag CDU

    Der Paragraf 219a StGB verbietet Werbung, aber nicht Information. Deshalb verteidigen wir den Status quo. mehr lesen

  2. Bild von Eva Högl}

    Schwangerschaftsabbruch Der Paragraf 219a ist nicht mehr zeitgemäß

    von Eva Högl - Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion SPD

    Es darf nicht zu weiteren Verurteilungen von Ärzt*innen kommen, die Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen anbieten. Es geht darum, sachliche Informationen straffrei zu ermöglichen.  mehr lesen