Wolf Wagner
  • Berlin, Deutschland

Ehemaliger Rektor der Fachhochschule Erfurt

Artikel von Wolf Wagner:
  1. Hochschulen sind wie Indianerstämme nur mit Häuptlingen

    Im Prinzip sind Hochschulen unregierbar, sagt Wolf Wagner, ehemaliger Rektor der FH Erfurt. Steuern lassen sie sich nur durch Verführung oder äußeren Druck. mehr lesen

Christean Wagner
  • Berlin, Deutschland

Christean Wagner ist Mit-Initiator des Berliner Kreises in der Union, einer informellen Gruppe von Landtags-, Bundestags- und Europaabgeordneten von CDU und CSU, der eine deutlichere Profilierung der Union und Rückbesinnung auf ihre christlich-sozialen, wirtschaftsliberalen und wertkonservativen Wurzeln anstrebt. Wagner war Hessischer Kultus- und Justizminister und von November 2005 bis Januar 2014 Vorsitzender der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag.

Artikel von Christean Wagner:
  1. "Der Konservative schützt die kulturelle Identität seiner Heimat und seiner Nation"

    Patriotismus, Religion, Heimat und Nation - das sind aus Sicht von Christean Wagner Eckpfeiler des Konservativen. mehr lesen

Ulrich Wagner
  • Marburg, Deutschland

Ulrich Wagner ist Professor für Sozialpsychologie am Fachbereich Psychologie und im Zentrum für Konfliktforschung der Uni Marburg und Leiter der Arbeitseinheit Sozialpsychologie

Artikel von Ulrich Wagner:
  1. Vorsicht mit nationalistischen Symbolen und Parolen beim Fußball

    Ob Fahnen beim Fußball harmlos sind, hängt davon ab, wie reif eine Nation damit umgeht. Definiert sie sich noch über die Abstammung, über biologische Zugehörigkeit, kann Fahnenschwenken gefährlich sein, sagt der Sozialpsychologe Ulrich Wagner und erklärt, wo die Deutschen seiner Ansicht nach stehen.  mehr lesen

Gert G.  Wagner
  • Berlin, Deutschland

Gert G. Wagner ist Vorstandsmitglied des DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung), Max-Planck-Fellow am MPI für Bildungsforschung und Professor für Volkswirtschaftslehre an der TU Berlin; er ist auch u.a. Vorsitzender des Sozialbeirats der Bundesregierung und gibt hier seine persönliche Meinung wieder.

Artikel von Gert G. Wagner:
  1. Das Rentenalter muss im Wahlkampf Thema sein 

    Wir müssen schon heute diskutieren, wie die Rente 2045 aussieht. Der anstehende Wahlkampf bietet uns die Gelegenheit.  mehr lesen

  2. Chancengleichheit kann auch Abstieg bedeuten

    Chancengleichheit gilt vielen als Allheilmittel gegen die Armut. Doch sie alleine kann nicht verhindern, dass jemand verarmt. Dazu bedarf es vor allem einer gerechteren Umverteilung.  mehr lesen

Christian Walburg
  • Berlin, Deutschland

Dr. Christian Walburg ist Akademischer Rat am Institut für Kriminalwissenschaften der Westphälischen Wilhelmsuniversität Münster. Er wurde 2013 mit einer Promotion zum Dr. iur. mit einer Dissertation zum Thema Migration und Jugenddelinquenz promoviert.

Artikel von Christian Walburg:
  1. Perspektiven schaffen, Isolation vermeiden

    Ein beträchtlicher Teil junger nordafrikanischer Migranten rutscht in kriminelle Szenen ab, schreibt der Kriminalwissenschaftler Christian Walburg. Zu den Ursachen der Ereignisse von Köln gehören Desintegration, Perspektivlosigkeit, Isolation und die Ablehnung mancher Werte wie der Gleichwertigkeit von Männern und Frauen. Gesetzesverschärfungen aber führen nicht weiter. mehr lesen

Lori Wallach

Lori Wallach ist Rechtsanwältin und spezialisiert auf Handelsrecht. Bei Public Citizen, einer von Ralph Nader gegründeten, großen amerikanischen Verbraucherschutzorganisation, leitet sie den Bereich Welthandel.

Artikel von Lori Wallach:
  1. Wir brauchen keine Schiedsgerichte - gar keine!

    Lori Wallach ist Anwältin mit Schwerpunkt Handelsrecht und arbeitet für die große amerikanische Verbraucherschutzorganisation Public Citizen. Sie wirft einen Blick auf zwei Jahrzehnte US-Handelspolitik und kommt zu dem Schluss: Für die Steuerzahler und Arbeitnehmer in den Staaten waren es schlimme Jahre. mehr lesen

Thomas Walter
  • Berlin, Deutschland

Thomas Walter ist 1. Vorsitzender der geschlechterpolitischen Initiative MANNdat e.V. MANNdat setzt sich für die Gleichberechtigung von Jungen und Männern ein und formuliert dazu klare Forderungen an die Politik.

Artikel von Thomas Walter:
  1. Die Tradition vom Feindbild Mann

    Der Einfachheit halber haben sich Gesellschaft und Politik damit arrangiert, das bewährte Schubladen-Denken zu tradieren. Dabei wird verkannt, dass die Mehrzahl der weißen Männer niemals mächtig war. mehr lesen

Ulrich Walwei
  • Berlin, Deutschland

Dr. Ulrich Walwei ist Vizedirektor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), der Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Zudem ist er Lehrbeauftragter an der Universität Regensburg. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre promovierte er zu rechtsökonomischen Fragen an der Universität-Gesamthochschule Paderborn.

Artikel von Ulrich Walwei:
  1. Für Arbeit und Familie braucht man Flexibilität

    Die Digitalisierung ermöglicht immer mehr Flexibilität in der Arbeitswelt. Verstaubte Regulierungen bremsen die Umsetzung neuer familienfreundlicher Arbeitsmodelle aber noch aus. mehr lesen

Wilfried Wang
  • Berlin, Deutschland

Wilfried Wang, Hoidn Wang Partner, Berlin; O'Neil Ford Centennial Professor in Architecture, The University of Texas at Austin; Kurator der derzeitigen Ausstellung DEMO:POLIS–Das Recht auf Öffentlichen Raum, Akademie der Künste. Vorstandsvorsitzender der Schelling-Architekturstiftung; Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Künste; Ehrendoktor der Königlich Technischen Hochschule, Stockholm; Stellvertretender Direktor der Sektion Baukunst, Akademie der Künste Berlin; Ehrenmitglied des BDA und der Portugiesischen Architektenkammer.

Artikel von Wilfried Wang:
  1. Dem Kulturforum fehlt die Aufenthaltsqualität

    Das Kulturforum schreckt vor allem durch seinen öden, anti-urbanen Charakter ab. Was fehlt, ist die Einladung an die Menschen, sich zu nähern. Das erreicht man eher mit vielen kleinen Cafés und Läden als mit einem weiteren Museumsbau. mehr lesen

Johanna Wanka
  • Berlin, Deutschland

Bundesministerin für Bildung und Forschung

Artikel von Johanna Wanka:
  1. In Wahrheit gibt es kein Kooperationsverbot

    Das deutsche Bildungssystem ist in der Lage, große Herausforderungen zu meistern - auch föderal, auch ohne Grundgesetzänderung, sagt Johanna Wanka (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung. Das hat Pisa gezeigt mehr lesen

Peter Wawerzinek
  • Berlin, Deutschland

Peter Wawerzinek ist Schriftsteller. Er wurde 1954 in Rostock geboren. 1956 ließ seine Mutter ihn und seine Schwester zurück und ging in den Westen. Er wuchs in verschiedenen DDR-Heimen und Pflegefamilien auf. Seine Biographie verarbeitete er unter anderem im Roman "Rabenliebe". Er wurde mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Anfang des Jahres wurde er von der Stadt Dresden zum Stadtschreiber 2016 berufen. Wawerzinek ist auch Hörspielautor.

Artikel von Peter Wawerzinek:
  1. Zwischen Gartenzwergschrebertum und Weltgewandtheit

    Der Schriftsteller Peter Wawerzinek, geboren in Rostock, wird Stadtschreiber von Dresden. Er schreibt über zerrissene Gefühle zum Amtsantritt und seine Erinnerungen an eine Stadt, die vor Pegida vor allem Wasserspiele und Lichterglanz war, Jazz, Rock und Zirkus. mehr lesen

Halina Wawzyniak

Halina Wawzyniak ist Rechtsanwältin und Bundestagsabgeordnete der LINKEN. Sie ist rechts- und netzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Sie ist Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz und Obfrau im Ausschuss Digitale Agenda.

Artikel von Halina Wawzyniak:
  1. "Das Internet produziert keine Vorurteile"

    Wer das Internet für Rassismus oder Überwachung verantwortlich macht, versteht nicht, dass es nur ein Werkzeug ist. Das Problem ist demnach nicht das Internet, sondern unser Umgang mit digitalen Technologien. mehr lesen

  2. Der Stellenwert der sexuellen Selbstbestimmung muss in der Gesellschaft neu diskutiert werden

    Es ist überfällig, den Grundsatz "Nein heißt Nein" im Sexualstrafrecht zu verankern, argumentiert die rechtspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Halina Wawzyniak. Wenn der unbefugte Gebrauch eines Kraftfahrzeugs strafbar sei, aber eine „Nein“ in Bezug auf die sexuelle Selbstbestimmung nicht ausreiche, dann stimme etwas nicht. Bedauerlich sei allerdings, dass eine fraktionsübergreifende Initiative im Bundestag am Widerstand der Union gescheitert sei. Gleichzeitig sei es über die Regelungen im Strafgesetzbuch hinaus notwendig, in der Gesellschaft für das Thema sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren. mehr lesen

Manfred Weber

Manfred Weber ist Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament und stellvertretender Parteivorsitzender der CSU.

Artikel von Manfred Weber:
  1. Politische Systeme sind keine Blockade- und Rosinenpicker-Veranstaltungen

    Plebiszite sind ein wichtiger Bestandteil auch repräsentativer Systeme, sagt Manfred Weber. Doch die Bürger in einzelnen europäischen Ländern sollten nicht Entscheidungen treffen können, die alle Europäer betreffen. mehr lesen

Michael Wedell

Michael Wedell ist Leiter Politik und Außenbeziehungen der Metro AG und verantwortet als Group Director Public Policy die globale Interessenvertretung der Metro Group.

Artikel von Michael Wedell:
  1. Eine glaubwürdige Interessenvertretung braucht Transparenz

    Gut wäre eine unabhängige Clearingstelle, die Fehltritte in der Interessenvertretung aufklärt, sagt der Verantwortliche für die globale Interessenvertretung der Metro Group. mehr lesen

  2. ​Durch Neuregelung im Bundestag rückt Lobbyregister in weite Ferne

    Am 11. Februar hat der Ältestenrat des Bundestages eine neue Regelung zur Vergabe der Hausausweise beschlossen: Für Lobbyisten werden sie gestrichen. Das zeugt vom Vertrauensentzug der Politik gegenüber der Wirtschaft und lässt ein transparentes Lobbyregister in weite Ferne rücken. Stattdessen befördert die Entscheidung des Ältestenrates um Präsident Lammert einen neuen Graumarkt.  mehr lesen

Siegfried Weichlein
  • Berlin/Fribourg, Deutschland

Siegfried Weichlein ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Fribourg. Er forscht unter anderem zur Geschichte von Nationalbewegungen und Nationalismus in Europa und zur Geschichte des Kalten Krieges.

Artikel von Siegfried Weichlein:
  1. Die Brexit-Befürworter beschwören eine Vergangenheit, die es nie gab

    Der Historiker Siegfried Weichlein entlarvt das schöne, souveräne Großbritannien der Brexit-Befürworter als historische Fiktion. mehr lesen

Werner Weidenfeld
  • Berlin, Deutschland

Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld ist Direktor des Centrums für angewandte Politikforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München, Rektor der Alma Mater Europaea der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Salzburg) und Autor zahlreicher Europa-Bücher

Artikel von Werner Weidenfeld:
  1. Kontinent der Fragezeichen

    Die EU ist in einem Zustand der Konfusion. Ihr fehlt eine identitätsstiftende Zielvorstellung. mehr lesen

Hubert Weigert

Vorsitzender

Artikel von Hubert Weiger:
  1. Fracking ist kontraproduktiv

    Deutschland ist in den letzten Jahrzehnten im Bereich der erneuerbaren Energien - auch im internationalen Vergleich - besonders innovationsfähig gewesen. Wer hingegen nicht darauf setzte, so wie die deutschen Stromkonzerne, der hat dies bitter bereut. Das könnte sich beim Fracking wiederholen. mehr lesen

Willy Weiland
  • Berlin, Deutschland

Seit 2002 Präsident des Berliner Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Berlin) und Sprecher des Runden Tisch Tourismus beim Regierenden Bürgermeister von Berlin; 2008 verlieh ihm der damalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit für sein Engagement für den Tourismus den Verdienstorden des Landes Berlin. Er ist Mitglied im Aufsichtsrat der Berlin Tourismus & Kongress sowie Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Seereederei Hotel Holding GmbH. 40 Jahre lang war er für InterContinental Hotels in verschiedenen Führungspositionen und Ländern tätig.

Artikel von Willy Weiland:
  1. Der Tourismus ist die Erfolgsstory von Berlin

    Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftsfaktor in Berlin. Es kann nicht "Zuviel" geben - solange den Auswüchsen entgegen getreten wird. mehr lesen

Ragnar Weilandt
  • Berlin, Deutschland

Ragnar Weilandt ist Doktorand an der Université libre de Bruxelles und der University of Warwick. Er ist Mitbegründer von http://factcheckeu.org/.

Artikel von Ragnar Weilandt:
  1. Mit direkter Demokratie lässt sich kein Staat machen

    Die Annahme direkte Demokratie sei demokratischer als repräsentative Demokratie ist eine Milchmädchenrechnung. Wer das demokratische Defizit der Europäischen Union beseitigen will, sollte sich für die Reform ihrer Institutionen einsetzen.  mehr lesen

  2. Der Brexit ist eine Chance für Europa

    Der Austritt eines der politisch und wirtschaftlich stärksten Mitglieder ist ein schwerer Schlag für die Europäische Union. Doch das Ende britischer Fundamentalopposition gegen weitere Integrationsschritte bietet auch Chancen.  mehr lesen

  3. Populismus ist vor allem dann erfolgreich, wenn man ihn gewähren lässt

    Die britischen Eliten haben in den vergangenen Jahrzehnten eine völlig realitätsferne Debatte zur Europäischen Union zugelassen. Dafür kassieren sie nun die Quittung. Aber auch in der politischen Mitte in Deutschland gehört euroskeptischer Populismus mittlerweile zum guten Ton. mehr lesen

  4. Trump ist ein lange überfälliger Weckruf für Europa

    Donald Trumps Wahl zum US Präsidenten zwingt europäische Bürger und Politiker dazu, sich von liebgewonnenen Illusionen über die USA und die transatlantischen Beziehungen zu verabschieden. Darin liegt auch eine Chance. mehr lesen

  5. Großbritannien versinkt im Chaos

    Mit einem desaströs geführten Wahlkampf hat die britische Premierministerin Theresa May ihr Land zum schlechtmöglichsten Zeitpunkt in eine schwere politische Krise gestürzt. mehr lesen

  6. Hass und Gewalt gegen Polizisten ist nicht besser als Hass und Gewalt gegen andere Gruppen

    Linksextremisten maßen sich an, ihre eigene Weltanschauung sei mehr wert als die von einer großen Mehrheit unterstützte freiheitlich-demokratische Grundordnung. Gewalt ist eine logische Konsequenz der Ablehnung dieser Ordnung und ihrer Mechanismen zur friedlichen politischen Entscheidungsfindung. mehr lesen

David  Weinberger
  • Berlin, Deutschland

David Weinberger ist ein US-amerikanischer Redner, Autor und Philosoph zum Thema Internet. Er forscht an der Universität Harvard. Er beschäftigt sich insbesondere mit der Frage, wie das Internet menschliche Beziehungen, Kommunikation und Gesellschaft verändert.

Artikel von David Weinberger:
  1. "Wir können den Hass nicht mehr unsichtbar machen"

    Filterblasen und Fake News können unsere Gesellschaft verbessern, wenn wir richtig mit ihnen umgehen, meint Harvard-Philosoph David Weinberger. Im Interview erklärt er wieso Facebook nicht am Gemeinwohl interessiert und unser Verstand eine permanente Echokammer ist.  mehr lesen

Claudia Weinkopf
  • Berlin, Deutschland

Dr. Claudia Weinkopf ist Stellvertretende Geschäftsführende Direktorin des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen. Sie forscht u.a. zu Niedrig- und Mindestlöhnen sowie atypischen Beschäftigungsverhältnissen in Deutschland und im internationalen Vergleich. Kürzlich hat sie gemeinsam mit Prof. Gerhard Bosch eine Expertise zur Reform der Minijobs im Kontext des zweiten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung erstellt. http://www.iaq.uni-due.de/aktuell/veroeff/2017/2017_Bosch-Weinkopf_Minijobs.pdf

Artikel von Claudia Weinkopf:
  1. Wege aus dem Minijob

    Der Mut von Politikern, wirksame Maßnahmen zur Eindämmung der geringfügigen Beschäftigung zu konzipieren und umzusetzen, lässt zu wünschen übrig. Um diese politischen Blockaden zu durchbrechen, muss schrittweise vorgegangen werden.  mehr lesen

Volker Weiß
  • Berlin, Deutschland

Volker Weiß ist Historiker aus Hamburg. Er forscht unter anderem zur Geschichte und Gegenwart der extremen Rechten in Deutschland. Sein neustes Buch "Die autoritäre Revolte. Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes" (Klett-Cotta 2017) wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Artikel von Volker Weiß:
  1. Die Signale aus Köln deuten auf eine weitere Radikalisierung 

    Die AfD hat kein Interesse an einer Beruhigung der Gemüter. Das macht sie gefährlich. Auf dem Parteitag in Köln zeigte sich erneut, dass führende Mitglieder der Partei weit vom Liberalismus und der Mäßigung entfernt sind. Im Gegenteil: Alles deutete auf eine weitere Radikalisierung der AfD hin. mehr lesen

Paul JJ Welfens
  • Berlin, Deutschland

Prof. Dr. Paul JJ Welfens ist Präsident des Europäischen Instituts für internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW) an der Bergischen Universität Wuppertal.

Artikel von Paul JJ Welfens:
  1. Brexit und Trump könnten zu einer neuen Eurokrise führen

    Ein harter Brexit hätte weitreichende Konsequenzen auf die Weltwirtschaft und würde dem UK mehr schaden als nutzen. Auch die EU könnte dadurch auseinanderbrechen.  mehr lesen

Harald Welzer
  • Berlin, Deutschland

Der Soziologe und Sozialpsychologe ist Mitbegründer und Direktor der gemeinnützigen Stiftung „Futurzwei“. Er ist Autor des Bestsellers "Selbst denken - Eine Anleitung zum Widerstand" in dem er sich mit alternativen und nachhaltigen Lebensstilen beschäftigt.

Artikel von Harald Welzer:
  1. "Im Internet wird Meinung monopolisiert"

    Smartphones und Soziale Medien rauben nicht nur unsere Daten, sie greifen auch unsere Freiheit und Demokratie an, schreibt Harald Welzer in seinem neuen Buch. Im Gespräch warnt er vor den Heilsversprechen der Digitalisierung und rät zu einem Leben abseits des Bildschirms.  mehr lesen

Rainer Wendt
  • Berlin, Deutschland

Rainer Wendt ist Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft.

Artikel von Rainer Wendt:
  1. Die Debatte über das Trennungsgebot muss geführt werden

    Nach den Anschlägen von Paris müssen wir die Terrorabwehr neu denken. Dazu zählt auch eine sensible Debatte über das Trennungsgebot zwischen Polizei und Nachrichtendiensten, sagt der Bundesvorsitzende der Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt. mehr lesen

Patrick Wengenroth
  • Berlin, Deutschland

Patrick Wengenroth ist Regisseur, Schauspieler und künstlerischer Leiter des Brechtfestivals in Augsburg. An der Schaubühne inszenierte er zuletzt sein Stück „LOVE HURTS IN TINDER TIMES“, das dort auch in dieser Spielzeit noch zu sehen sein wird.

Artikel von Patrick Wengenroth:
  1. Liebe wird nur noch gemanagt, nicht mehr gelebt

    Digitale Technologien können die "große Liebe" nicht herbeizaubern. Sie können aber dabei helfen, das veraltete Liebesideal zu modernisieren.  mehr lesen

Artikel von Winfrid Wenzel:
  1. Moderation muss klar, authentisch und ehrlich sein

    Der Sprecher der Berliner Polizei sagt: Je kontroverser die Debatte im Netz, desto wichtiger die Moderation. mehr lesen

Nina Stahr und Werner Graf
  • Berlin, Deutschland

Nina Stahr und Werner Graf sind Vorsitzende des Berliner Landesverbands von Bündnis 90/Die Grünen. Nina Stahr ist ausgebildete Lehrerin für Englisch und Geschichte und seit 2006 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen. Seit Dezember 2016 ist sie Vorsitzende des Landesverbandes Berlin. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Bildungspolitik und in der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern am politischen Leben und an politischen Entscheidungen. Werner Graf studierte Internationales Politikmanagement. Seit 1997 ist er Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen. Von 2000 bis 2002 war er Bundessprecher der Grünen Jugend. Seit Dezember 2016 ist er Vorsitzender des Landesverbandes Berlin.

Artikel von Nina Stahr und Werner Graf:
  1. Wir brauchen Wohnraum - nicht TXL

    Die Offenhaltung Tegels würde nicht nur das Vertrauen der Menschen missbrauchen, sondern auch viel Geld kosten. Dieses Geld benötigt die Stadt aber dringend für andere Dinge. Was sie auch braucht, ist Wohnraum. Deshalb ist die Schließung des Flughafens unumgänglich.  mehr lesen

Daniel Wesener

Daniel Wesener ist seit März 2011 Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Berlin. Gemeinsam mit Bettina Jarasch, Antje Kapek und Ramona Pop ist er Mitglied des grünen Spitzenteams für die Abgeordnetenhauswahl am 18. September 2016.

Artikel von Daniel Wesener:
  1. Horror-Mieten sind das Ergebnis rot-schwarzen Versagens

    Nicht nur bezahlbarer Wohnraum fehlt, auch kleine Läden und soziale Einrichtungen werden geopfert. Diese Entwicklung als Aufschwung zu bezeichnen, sei blanker Hohn, meint Grünen Politiker Daniel Wesener.  mehr lesen

Fredrik Wesslau
  • Berlin, Deutschland

Fredrik Wesslau ist Direktor des Programms „Wider Europe“ des European Council on Foreign Relations (ECFR). Im Russland-Georgien-Konflikt diente er zwischen 2008 und 2011 als politischer Berater des EU-Sonderbeauftragten. Wesslau ist der Autor des Handbuchs der Politischen Berater und hat zuvor als Journalist gearbeitet.

Artikel von Fredrik Wesslau:
  1. Steinmeiers gefährliches Wunschdenken 

    Außenminister Frank-Walter Steinmeier setzt sich für eine Lockerung der Sanktionspolitik gegenüber Russland ein. Das würde die Aufgabe der Ziele des Minsker Abkommens bedeuten, sagt Fredrik Wesslau. mehr lesen

Ritva Westendorf-Lahouse
  • Hannover, Deutschland

Leiterin der Unternehmenskommunikation

Artikel von Ritva Westendorf-Lahouse:
  1. Wer für Erdgas ist, kann nicht gegen Fracking sein

    Erdgas wird im Energiemix noch auf Jahrzehnte eine wichtige Rolle spielen - und dafür ist das Fracking-Verfahren nötig. Anders als oft behauptet, ist es keine Hochrisikotechnologie. Im Gegenteil. Es wird in Deutschland seit den 1960er Jahren eingesetzt, ohne einen Umweltschaden herbeigeführt zu haben. Die Industrie hat auf wichtige Vorwürfe reagiert und beispielsweise eine Frackingflüssigkeit entwickelt, die weder giftig noch umweltgefährlich ist und zudem biologisch leicht abbaubar. Ein Praxistest wird aber von der Politik verzögert. Je länger es an rechtlicher Klarheit mangelt, desto größer wird die Abhängigkeit von Importen aus dem Ausland.  mehr lesen

Kai  Whittaker
  • Berlin, Deutschland

Kai Whittaker ist seit 2013 direkt gewählter Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Rastatt. Er ist Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales. Dort ist er Experte für die Themen Hartz IV und Arbeiten 4.0.

Artikel von Kai Whittaker:
  1. Die Digitalisierung befreit uns vom Anwesenheitszwang

    Die alte Stechuhr hat ihre Berechtigung zum Schutz der Arbeitnehmer. Dort wo sie längst überflüssig ist, muss sich die Arbeitswelt endlich von ihr verabschieden.     mehr lesen

Holger  Wicht
  • Berlin, Deutschland

Holger Wicht ist Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher der Deutschen AIDS-Hilfe

Artikel von Holger Wicht:
  1. Was wirkt, muss zur Anwendung kommen

    Die PrEP wird ein ein selbstverständlicher Teil der HIV-Prävention werden und Safer Sex wird vielfältiger. Dafür müssen allerdings die Preise sinken.  mehr lesen

Anders Widfeldt
  • Schweden

Dr. Anders Widfeldt ist gebürtiger Schwede, lehrt aber seit 1996 an der University of Aberdeen in Schottland. Er forscht vor allem zu Rechtsradikalismus. 2015 erschien sein Buch "Extreme-Right Parties in Scandinavia".

Artikel von Anders Widfeldt:
  1. Skandinavien ist längst nicht so tolerant, wie man denkt

    In fast allen skandinavischen Ländern haben sich rechtspopulistische Parteien etabliert. Der Schlüssel zum Erfolg lag meist in der Entradikalisierung, doch gezähmt sind die Populisten noch lange nicht.  mehr lesen

Ute  Wieland
  • Berlin, Deutschland

Ute Wieland, Autorin und Regisseurin von Filmen wie "FC VENUS", "Besser als nix", dreht ihren nächsten Kinofilm "Tigermilch" kurz nach der EM 2016. Lebt und guckt Fußball in Berlin.

Artikel von Ute Wieland:
  1. "Man darf Fußball nicht mit anderen Sportarten vergleichen"

    Fußball ist der Blockbuster des Sports und stielt den anderen Sportarten die Show. Kein anderer Sport hat es geschafft, Menschen aller gesellschaftlichen Schichten derart zu verbinden.  mehr lesen

Wolfgang Wieland
  • Berlin, Deutschland

Wolfgang Wieland ist Jurist. Er war von 2005 bis 2013 Abgeordneter im Deutschen Bundestag und war von 2001 bis 2002 Bürgermeister und Senator für Justiz des Landes Berlin.

Artikel von Wolfgang Wieland:
  1. Terror ist kein allgemeines Lebensrisiko

    Wider die Panik: Mit strengeren Waffengesetzen und mehr Kompetenz für mehr Sicherheitspersonal kann man sich der Bedrohung erwehren. mehr lesen

Wielgoß Tanja
  • Berlin, Deutschland

Tanja Wielgoß, 1972 im Allgäu geboren, studierte Politik-, Geschichte- und Wirtschaftswissenschaften in Jena und im französischen Aix-en-Provence. Nach einem Arbeitsaufenthalt im französischen Parlament schloss sich eine deutsch-französische Doktorarbeit an. Zurück in Berlin war sie für die Unternehmensberatungen Roland Berger und A.T. Kearney tätig. Seit 2014 ist Wielgoß Vorstandsvorsitzende der BSR. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder.

Artikel von Tanja Wielgoß:
  1. Über doppelte Freude, Verlässlichkeit und die Lust am Entscheiden

    Bis zur vollständigen Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist es noch ein weiter Weg: Denn dabei geht es nicht nur um die Gleichstellung von Frauen gegenüber Männern im Berufsleben, sondern auch um die von Männern gegenüber Frauen im Privatleben und in der Familie, sagt Tanja Wiegoß. mehr lesen

Dirk Wiese
  • Berlin, Deutschland

Dirk Wiese ist Mitglied der Bundestagsfraktion der SPD.

Artikel von Dirk Wiese:
  1. Globalisierung braucht Regeln, keine Denkverbote

    „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten", sagt Willy Brandt. Das gilt auch für TTIP. Stigmatisierungen und Denkverbote helfen nichts. mehr lesen

Wiesner Herbert
  • Berlin, Deutschland

Leiter AG Humboldt-Forum der Stiftung Zukunft Berlin.

Artikel von Herbert Wiesner:
  1. Das Kreuz ist kein Schmuckstück

    Das Kreuz kann und darf nicht auf seinen ästhetischen Wert reduziert werden, dafür ist seine Symbolik zu gewaltig. Auf der Kuppel des Humboldt-Forums, das in erster Linie ein Zeichen der Offenheit setzen soll, würde ein Kreuz das falsche Signal aussenden.  mehr lesen

Otmar D. Wiestler
  • Berlin, Deutschland

Professor Otmar D. Wiestler ist Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft und Sprecher der Allianz der Wissenschaftsorganisationen.

Artikel von Otmar D. Wiestler:
  1. Die Forschung braucht schnellen und breiten Zugriff auf Quellen

    Die angestoßene Reform des Urheberrechts eröffnet endlich die Handlungsmöglichkeiten, die internationale Spitzenforschung und herausragende Lehre benötigen. Die Bedenken der Verlage und Autoren sind unbegründet. Ihre Gewinne werden nicht wesentlich sinken. mehr lesen

Wild Reiner
  • Berlin, Deutschland

Reiner Wild ist seit 1981 beim Berliner Mieterverein e.V. tätig und seit 2009 Geschäftsführer des Vereins. Er ist und Mitglied des Arbeitskreises Mietspiegel bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, des Verwaltungsrats der Verbraucherzentrale Berlin und des Berliner Klimaschutzrats.

Artikel von Reiner Wild:
  1. Die soziale Vielfalt stirbt und der Senat guckt zu

    Die Politik hat den explosionsartigen Anstieg der Mieten in Berlin mit verschuldet. Reiner Wild erklärt, welche Maßnahmen jetzt nötig sind, um das Kiez-Sterben aufzuhalten.  mehr lesen

Valerie Wilms
  • Berlin, Deutschland
Artikel von Valerie Wilms:
  1. Mehr Betriebsdenken würde dem Straßenbau helfen

    Der Autobahnbau ist verstrickt in einem hemmenden Zuständigkeits- und Bürokratiedurcheinander. Privatisiert soll er deshalb nicht werden, aber reformiert! Die Idee von Verkehrsminister Dobrindt mit den Autobahngesellschaften geht in die richtige Richtung. mehr lesen

Elisabeth Winkelmeier-Becker
  • Berlin, Deutschland

Elisabeth Winkelmeier-Becker ist Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und Sprecherin der Unionsfraktion für Recht und Verbraucherschutz. Als Juristin war sie zuletzt Familienrichterin am Amtsgericht-Familiengericht Siegburg.

Artikel von Elisabeth Winkelmeier-Becker:
  1. Sexuelle Nötigung aus Gruppen heraus muss bestraft werden

    Auch mit dem Reformvorschlag des Bundesjustizministers bleiben wesentliche Probleme bei der Verfolgung von Sexualdelikten ungelöst, schreibt die rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion. Sexuelle Nötigung aus Gruppen heraus muss strafbar werden und auch bei der Bekämpfung von Cybergrooming und der Ausbeutung von Prostitution bleiben Lücken. mehr lesen

Hannah Winnick

Hannah Winnick leitet das Programm "Transatlantischer Dialog zu Demokratie und Sozialpolitik" der Heinrich Böll Stiftung North America.

Artikel von Hannah Winnick:
  1. Der Mythos von der amerikanischen Einheit

    Sehr einig war das Land nie, es gab nur den oberflächlichen Konsens einer weitgehend weißen Mehrheit. Den hat Donald Trump mit seinen rassistischen Attacken zerstört. Das wird Thema bleiben - egal, wie die Wahl ausgeht. mehr lesen

  2. Von der Hoffnung der Latinos zum "Ober-Abschieber"

    Er versprach "Hope and Change" - auch für Millionen von Illegalen in den USA und endete als "Ober-Abschieber". Wie Obama mit seiner Einwanderungsreform scheiterte und warum er trotzdem für eine inklusive Gesellschaft steht. mehr lesen

Ole Wintermann

Dr. Ole Wintermann ist bei der Bertelsmann Stiftung tätig und verantwortet dort das Thema „Zukunft der Arbeit“. Er schreibt auf seinem Blog über die Chancen und Folgen des Globalen Wandels (globaler-wandel.blogspot.com).

Artikel von Ole Wintermann:
  1. Die Politik kann von den Nerds etwas lernen

    Die deutsche Politik sollte sich endlich von der Arbeitslogik des Industriezeitalters verabschieden. Das “Wahlarbeitszeitgesetz” ist ein Schritt in die richtige Richtung. mehr lesen

Margret Wintermantel
  • Berlin, Deutschland

Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD)

Artikel von Margret Wintermantel:
  1. Partizipation ist das Zauberwort an Unis

    Wollen Präsidenten ihre Universität nach vorne bringen, müssen sie vor allem die Mitglieder ihrer Hochschule einbinden, sagt Margret Wintermantel, Präsidentin des DAAD. mehr lesen

Wolfgang Wippermann
  • Berlin, Deutschland

Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin. Gastprofessuren in Innsbruck, Peking (Teachers College), Bloomington (Indiana University), Minneapolis (University of Minnesota) und Durham (Duke University). Veröffentlichungen zur Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen, der Juden und Sinti und Roma sowie des Bonapartismus, Faschismus und Nationalsozialismus.

Artikel von Wolfgang Wippermann:
  1. Der Zeitzeuge ist der beste Freund und schlimmste Feind des Historikers 

    Zeitzeugen können den Historikern bei der Vermittlung und Darstellung der Geschichte helfen. Zeitzeugenberichte sind jedoch subjektiv gefärbt und verändern sich im Laufe der Zeit. Sie können die Vermittlung von Wissen ergänzen, aber keineswegs ersetzen. mehr lesen

Andreas Wirtsching
  • München, Deutschland

Andreas Wirsching ist Professor für Neueste Geschichte an der LMU München und Direktor des Münchner Instituts für Zeitgeschichte. Er ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. 2012 erschien seine Zeitgeschichte Europas ("Der Preis der Freiheit"). Eine verdichtete und ergänzte Fassung ist 2015 bei C.H. Beck erschienen: Demokratie und Globalisierung. Europa seit 1989.

Artikel von Andreas Wirsching:
  1. In der EU bleibt der Wille zur Verantwortung erkennbar

    Dass Europa sich in der Flüchtlingskrise von der Türkei abhängig macht, offenbart die gegenwärtige Schwäche der Gemeinschaft. Doch selbst jetzt ist noch der Wille der EU-Staaten erkennbar, den gemeinsamen Weg weiterzugehen. Der Zeithistoriker Andreas Wirsching ("Demokratie und Globalisierung. Europa seit 1989") über eine EU zwischen Verantwortungsgemeinschaft und Haftungsgemeinschaft. mehr lesen

Matthias Wissmann
  • Berlin, Deutschland

Matthias Wissmann ist seit 2007 Präsident des Verbandes der Automobilindustrie. Der ehemalige CDU-Politiker war 1993 Bundesminister für Forschung und Technologie und von 1993 bis 1998 Bundesverkehrsminister.

Artikel von Matthias Wissmann:
  1. Digitalisierung und Autoindustrie gehen Hand in Hand

    Die Digitalisierung hat massiven Einfluss auf die Autoindustrie: Vernetzte Autos, automatisiertes Fahren und Carsharing bieten große Chancen. Damit die deutsche Automobilwirtschaft hier führend ist, muss die Bundesregierung die Netze schnell ausbauen. mehr lesen

Klaus Wittmann
  • Berlin, Deutschland

Brigadegeneral a.D. Dr. Klaus Wittmann ist Senior Fellow des Think Tanks "Aspen Institute Deutschland". Er hat einen Lehrauftrag für Zeitgeschichte an der Universität Potsdam.

Artikel von Klaus Wittmann:
  1. Der Westen muss selbstkritischer werden

    Russland braucht „neues Denken“ in der Außenpolitik. Wir sollten das durch etwas Selbstkritik erleichtern, sagt der Militärexperte Klaus Wittmann. mehr lesen

  2. Der Traditionserlass braucht keine radikale Revision

    Tradition spielt für die Bundeswehr eine zentrale und identitätsstiftende Rolle. Ihre Inhalte müssen jedoch in Einklang mit dem Grundgesetz stehen. Dafür sind die Grundsätze des Traditionserlasses von 1982 weiterhin brauchbar, müssen jedoch verdeutlicht und verinnerlicht werden.  mehr lesen

Fritz Wolf
  • Köln, Deutschland

Fritz Wolf ist Medienjournalist. Als freier Journalist arbeitet er für Print und Hörfunk, etwa für epd-Medien, VDI-Nachrichten, WDR 3, WDR 5 und den Deutschlandfunk. Er ist Dozent an der Uni Wien und der Freien Universität Berlin. Zuletzt hat er im Auftrag der Otto Brenner-Stiftung eine Studie zum Autoritätsverlust der Medien erarbeitet ("Wir sind das Publikum! Autoritätsverlust der Medien und Zwang zum Dialog", 2015).

Artikel von Fritz Wolf:
  1. Die Medien orientieren sich zu stark an der Politik

    Medien berichten zu stark über Themen, die die Politik vorgibt. Das Misstrauen gegenüber der Politik verbinden sich mit dem Misstrauen gegenüber den Medien. mehr lesen

Andre  Wolf
  • Berlin, Deutschland

Dr. André Wolf leitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter die Forschungsbereiche „Weltwirtschaft, Konjunktur und internationaler Handel“ und „Energie, Klima und Umwelt“ am Hamburgischen WeltWirtschaftsInsitut (HWWI). Schwerpunkte seiner Forschungsarbeit sind Energieökonomik, Internationale Ökonomik sowie angewandte Konjunkturforschung.

Artikel von André Wolf:
  1. Die Globalisierung braucht eine vertrauenswürdige Politik

    Die Politik muss das Verteilungsproblem endlich beim Namen nennen und dem entgegenwirken. Sonst verliert die Gesellschaft das letzte Vertrauen in den Nutzen der Globalisierung.  mehr lesen

Ursula Wolf
  • Berlin, Deutschland

Ursula Wolf, geboren 1951 in Karlsruhe, lehrt Philosophie an der Universität Mannheim. Die Moraltheoretikerin gilt seit Jahren als einflussreiche Stimme in der Debatte um Tierethik. Sie ist Verfasserin des Buchs Ethik der Mensch-Tier-Beziehung, das 2012 im Klostermann Verlag erschienen ist.

Artikel von Ursula Wolf:
  1. Tierversuche müssen Tierrechte berücksichtigen

    Tierversuche sind nur dann vertretbar, wenn sie kein Leiden verursachen, argumentiert die Tierethikerin Ursula Wolf. Sie sagt: Dass menschliche Leiden gelindert werden sollen, rechtfertigt nicht, Tiere dafür leiden zu lassen. mehr lesen

Guntram Wolff
  • Berlin, Deutschland

Guntram Wolff ist seit 2013 Direktor der wirtschaftswissenschaftlichen Brüsseler Denkfabrik Bruegel. Zu seinen Fachgebieten zählen die Europäische Finanzpolitik und die internationale Fiskal- und Geldpolitik. Zuvor war er unter anderem für die Europäische Kommission und die Deutsche Bundesbank tätig.

Artikel von Guntram Wolff:
  1. Der Status quo ist nicht haltbar

    In zentralen Politikfeldern ist die Integration unzureichend. Das führt zu wirtschaftlichen und politischen Problemen. Der Status quo wird nicht zu halten sein. Entweder müssen Intergrationsschritte rückgängig gemacht werden - oder Souveränität weitergehend Egeteilt werden. mehr lesen

  2. Fallende Zinsen? Nicht nur die EZB, auch die Politik muss handeln!

    Die EZB trägt nicht die Schuld an den fallenden Zinsen, müsste aber mit einer aggressiveren Geldpolitik darauf reagieren. Außerdem sollte die Politik Strukturreformen für bessere Rahmenbedingungen für Investitionsmöglichkeiten in der Eurozone schaffen. mehr lesen

Christian  Wolff
  • Deutschland

Christian Wolff war Gründer und Vorstandsmitglied im Verein „Thomaskirche-Bach 2000 e.V.“ (bis 2014). Er ist seit 1970 Mitglied der SPD. Im Dezember 2014 rief er die Initiative "Willkommen in Leipzig – eine weltoffene Stadt der Vielfalt“ ins Leben. Derzeit ist er als Blogger und Berater für Kirche, Politik und Kultur tätig und hält Predigten zu kirchlichen und gesellschaftlichen Themen im In-und Ausland.

Artikel von Christian Wolff:
  1. "Besorgte Bürger" sind militante Egoisten 

    In einer Zeit, in der sich Politiker rechtsextremistischem Gedankengut annähern, ist es nicht verwunderlich, dass der Anschlag auf die Dresdner Moschee passiert ist. Wie sich "militante Egoisten" als "besorgte Bürger" tarnen.  mehr lesen

Michael Wolffsohn
  • Berlin, Deutschland

Michael Wolffsohn ist Historiker und Publizist. Bis 2012 lehrte er an der Universität der Bundeswehr München Neuere Geschichte. Zuletzt erschien von ihm "Deutschjüdische Glückskinder. Eine Weltgeschichte meiner Familie" (dtv 2017).

Artikel von Michael Wolffsohn:
  1. Europa – Frieden durch Föderalismus, Verzahnen statt Verbeißen

    Der europäische Föderalismus ist extrem erfolgreich, seit Jahrzehnten stabilisiert er die Friedensordnung in Europa. Die Europäer müssen diese Idee exportieren. Es gilt etwa, die Türkei davon zu überzeugen. mehr lesen

  2. Die Deutschen und der Islam - ein potentieller Kulturkampf

    Die Deutschen politisieren die Religion, vor allem den Islam. Die Religion wird so in der säkularen Gesellschaft zur weltlichen Glaubensfrage - und birgt das Potential für den nächsten Kulturkampf, schreibt der Historiker Michael Wolffsohn mehr lesen

  3. Deutsch ist ein Regelwerk

    Deutsch ist - von allem etwas und für jeden etwas anderes. Was nicht statisch ist, lässt sich nur schwer festmachen. Wie wäre es mit einer Idee von Deutsch à la Carte? mehr lesen

Hans Peter  Wollseifer
  • Berlin, Deutschland

Hans Peter Wollseifer ist ein deutscher Unternehmer. Seit 2010 ist er Präsident der Handwerkskammer zu Köln und seit 2014 Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks.

Artikel von Hans Peter Wollseifer:
  1. Integration ist keine Einbahnstraße

    Die Geflüchteten müssen sich wieder auf der Gewinnerseite fühlen. Gleichzeitig muss man von den Asylsuchenden zu recht auch die Bereitschaft zur Integration erwarten dürfen, sagt der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. mehr lesen