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Lamya Kaddor
  • Berlin, Deutschland

Lamya Kaddor ist Islamwissenschaflerin, muslimische Religionspädagogin und Publizistin. Sie war Gründungsvorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes.

Artikel von Lamya Kaddor:
  1. „Es geht nicht um Distanzierung, sondern um Positionierung“ 

    Am Samstag findet in Köln ein Friedensmarsch gegen den Terror statt. Im Interview erklärt Lamya Kaddor, eine der beiden Organisatoren der Demonstration, dass es nicht um eine Distanzierung der Muslime vom Terror geht, sondern darum, Stellung zu beziehen. mehr lesen

  2. „Die Instrumentalisierung ist symptomatisch für die Islam-Debatte“ 

    Zur Demonstration der Muslime gegen den Terror in Köln kamen deutlich weniger als erwartet. Das hat eine öffentliche Debatte angestoßen. Im Interview verurteilt Organisatorin Lamya Kaddor die Instrumentalisierung der Veranstaltung. mehr lesen

Anetta Kahane
  • Berlin, Deutschland

Anetta Kahane ist Gründerin und Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung. Die Amadeu-Antonio-Stiftung beteiligt sich an der von Bundesjustizminister Heiko Maas gegründeten Arbeitsgruppe, die gemeinsam mit Facebook Strategien gegen Hasskommentare entwickeln soll.

Artikel von Anetta Kahane:
  1. Der Abwehrkampf gegen die Moderne

    Ohne Hass im Netz hätte es Pegida nicht gegeben. Die digitale Zivilgesellschaft muss mit völlig neuen Strategien politischer Bildung dagegenhalten. mehr lesen

Johannes Kahrs

Johannes Kahrs ist seit 1998 für die SPD im Bundestag. Er ist Sprecher der Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss, Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises und Kreisvorsitzender in Hamburg-Mitte.

Artikel von Johannes Kahrs:
  1. Ein Einheitsdenkmal sollte kein Pannenprojekt sein

    Bei den Finanzen des Denkmalprojekts lag einiges im Argen. Deshalb wurde es gestoppt. Die Politik muss nun entscheiden, ob es ein für alle Mal gescheitert ist - oder ob es den nötigen Enthusiasmus für einen Neuanfang gibt. Dann aber richtig. mehr lesen

  2. Fehler korrigieren - und erfolgreich weitermachen

    Die Reformpläne von Martin Schulz sind richtig und zeitgemäß - und dass jetzt ausgerechnet CDU und CSU die Agenda 2010 über den grünen Klee loben, ist eine Ironie für sich. mehr lesen

Markus Kaim
  • Berlin, Deutschland

Markus Kaim ist Senior Fellow der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik.

Artikel von Markus Kaim:
  1. Nicht weniger Auslandseinsätze, sondern andere

    Militärische Interventionen verlagern sich von der Durchsetzung deutscher Interessen zum Schutz von Menschen. mehr lesen

Martin Kaiser

Martin Kaiser koordiniert die internationale Klimapolitik für Greenpeace International und begleitet seit vielen Jahren UN-Klimakonferenzen.

Artikel von Martin Kaiser:
  1. Bis 2050 muss die Energieversorgung zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien bestehen

    Das Paris-Abkommen braucht ein klares Ziel. Bis zur Mitte des Jahrhunderts komplett auf Erneuerbare Energien umzusatteln, ist ehrgeizig, aber realistisch, sagt der Greenpeace-Klimaexperte.  mehr lesen

Anna Kaleri
  • Leipzig, Deutschland

Anna Kaleri ist Schriftstellerin. Sie ist Autorin der Romane "Der Himmel ist ein Fluss" und "Hochleben", einer Sammlung von Prosaminiaturen ("Es gibt diesen Mann") und mehrerer Drehbücher. Anna Kaleri lebt in Leipzig und ist Mitinitiatorin von "Literatur statt Brandsätze". Die beteiligten sächsischen Schriftsteller und Kulturschaffenden lesen ehrenamtlich an Orten in Sachsen, an denen es ansonsten wenige kulturelle Angebote gibt.

Artikel von Anna Kaleri:
  1. (Alb)Traumland Sachsen

    Anna Kaleri, Schriftstellerin und Initiatorin von „Literatur statt Brandsätze“, lauscht auf ihrer literarischen Spurensuche nach den Ursachen des rechten Hasses in Sachsen dem Donnern der Vierzigtonner in sächsischen Dörfern - und August dem Starken. mehr lesen

Robert Kaltenbrunner
  • Berlin, Deutschland

Robert Kaltenbrunner ist promovierter Architekt und Stadtplaner. Er arbeitet im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

Artikel von Robert Kaltenbrunner:
  1. Die Stadtplaner sind nicht mehr Herr der Stadt

    Wer hat eigentlich größeren Einfluss auf die Entwicklung des Stadtraums - die Planer in der Senatsverwaltung - oder die Guerillagärtner, Mai-Demonstranten, Sprayer? Graswurzelbewegungen fordern immer stärkereren Einfluss auf die Gestaltung öffentlicher Räume und machen die Stadtplanung zu einem zunehmend chaotischen Spiel. Doch die Improvisation braucht einen Rahmen, schreibt der Stadtplaner und Architekt Robert Kaltenbrunner in seinem Essay. mehr lesen

Oliver  Kalusch
  • Bonn, Deutschland

Geschäftsführender Vorstand

Artikel von Oliver Kalusch:
  1. Fracking ist eine unbeherrschbare Risikotechnik

    Gefahr für das Grundwasser, Erdbeben, schlechtes Sicherheitskonzept: Angesichts der gravierenden Gefahren für Mensch und Umwelt müssen die Pläne für ein Pro-Fracking-Recht endgültig aufgegeben werden mehr lesen

Karl-Heinz Kamp
  • Berlin, Deutschland

Karl-Heinz Kamp ist Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Der Autor gibt seine persönliche Meinung wieder.

Artikel von Karl-Heinz Kamp:
  1. Deutsche Einsätze sind heute Normalität

    Die Bundeswehr wird neuerdings als Instrument der Außenpolitik gesehen. Also muss das Land in sie investieren. mehr lesen

  2. Die Botschaft der Nato an Russland muss Abschreckung sein

    Die Nato muss ihrer Bündnissolidarität glaubhaft nachkommen. Dafür müsse sie jetzt auch militärische Stärke gegenüber Moskau demonstrieren, sagt Karl-Heinz Kamp. mehr lesen

Uwe Kamp
  • Berlin, Deutschland

Uwe Kamp arbeitet seit zehn Jahren beim Deutschen Kinderhilfswerk, heute als Sprecher der Kinderrechtsorganisation. Der Politikwissenschaftler beschäftigt sich vorrangig mit Fragen der Migration und Integration, auch aus historischer Perspektive.

Artikel von Uwe Kamp:
  1. Ein Verbot ist noch kein Schutz 

    Beim Thema Kinderehe besteht rechtlicher Handlungsbedarf. Die pauschale Unwirksamkeit einer Ehe kann aber für den Minderjährigen zum Existenzrisiko werden und die soziale Ausgrenzung bedeuten.   mehr lesen

Antje Kapek

Antje Kapek ist Fraktionsvorsitzende der Grünen in Berlin und Sprecherin für Stadtentwicklung.

Artikel von Antje Kapek:
  1. Massenunterkunft in Tempelhof - Chancen verbaut

    Ende Januar hat die rot-schwarze Koalition die Änderung des sogenannten Tempelhof-Gesetzes beschlossen. Damit ist die Errichtung der größten Massenunterkunft für Geflüchtete in Deutschland besiegelt. Als Grüne im Berliner Abgeordnetenhaus haben wir diese Gesetzesänderung abgelehnt. Berlin muss endlich umsteuern und auf Integration setzen.  mehr lesen

  2. Letzte Chance für mehr Lebendigkeit!

    Am Berliner Kulturforum könnte etwas Einzigartiges entstehen: eine zweite Museumsinsel mit internationaler Strahlkraft. Aber dafür müssen jetzt entscheidende Veränderungen angegangen werden. mehr lesen

Engin Karahan

Engin Karahan war lange Jahre hauptamtlich in muslimischen Gemeinschaften aktiv (IGMG, Islamrat, KRM). Er nahm an der Deutsche Islam Konferenz teil. Aktuell berät er als Inhaber von Karahan Consulting (www.karahan.net) migrantische NGOs und andere zivilgesellschaftliche Akteure im Bereich Politik und Öffentlichkeitsarbeit. Karahan ist Minitiator des Projektes freitagsworte.de.

Artikel von Engin Karahan:
  1. Die Moschee im Dorf lassen

    Nach den Spionagevorwürfen gegen die DITIB, stehen auch andere muslimische Gemeinschaften unter Generalverdacht. Anstatt über Fragen der Struktur zu diskutieren, dreht sich die öffentliche Debatte um Fragen kultureller und nationaler Loyalitäten und lässt die Gemeinschaften in ihrer Abhängigkeit.  mehr lesen

Wolfgang Kaschuba
  • Berlin, Deutschland

Wolfgang Kaschuba ist Geschäftsführender Direktor des Instituts für empirische Migrations- und Integrationsforschung der HU Berlin.

Artikel von Wolfgang Kaschuba:
  1. Das Dorf muss als Alternative zur Stadt erhalten werden

    Das Land fühlt sich im Vergleich zur Stadt abgehängt. Dieses Gefühl drückt sich auch in der Politik aus. Im Stadt-Land-Konflikt stehen sich nämlich auch Individualität und Konformität gegenüber. mehr lesen

Jürgen Kasek

Jürgen Kasek ist Rechtsanwalt und Landesvorstandssprecher von Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen.

Artikel von Jürgen Kasek:
  1. Sachsen fehlt es an Demokratieverständnis

    Rechtsextremismus gibt es überall, aber besonders häufig in Sachsen. Wahrhaben will das niemand. Lieber bekämpft man dort Linke und die Zivilgesellschaft. Von demokratischem Rechtsstaat kann nicht die Rede sein.  mehr lesen

Sylvia-Yvonne Kaufmann
  • Berlin, Deutschland

Sylvia-Yvonne Kaufmann ist seit 2014 für die SPD im Europäischen Parlament. Vorher war sie bereits von 1999 bis 2009 für die Linkspartei im Europaparlament. Sie ist Mitglied im Rechtsausschuss und rechtspolitische Sprecherin der S&D Fraktion. Weiterhin ist Frau Kaufmann im Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres, sowie im Verfassungsausschuss.

Artikel von Sylvia-Yvonne Kaufmann:
  1. Das stumpfe Schwert der EU schärfen

    Die Einhaltung der EU-Grundwerte darf nicht nur im Beitrittsverfahren eines Landes auf dem Prüfstand stehen. Um Länder wie Polen an sie zu erinnern, muss die EU über die Abschaffung des Einstimmigkeitserfordernisses am Ende des Artikel 7-Verfahrens für einen Stimmrechtsentzug im Rat nachdenken. mehr lesen

Manfred Kayser

Manfred Kayser Inhaber des Lehrstuhls für Forensische Molekularbiologie an der Erasmus Universität Rotterdam in den Niederlanden und außerdem Leiter der Abteilung für Genetische Identifizierung am Erasmus MC – Universitätsmedizinisches Zentrum Rotterdam

Artikel von Manfred Kayser:
  1. Für eine Erweiterung der forensischen DNA-Analyse

    Die Erweiterung der DNA-Analyse erlaubt eine deutliche Eingrenzung des Personenkreises, der als Täter in Frage kommt - und hält außerdem Unschuldige aus dem Ermittlungsverfahren. mehr lesen

Christoph Weber Keikawus Arastéh
  • Berlin, Deutschland

Christoph Weber ist Infektiologe im Vivantes Krankenhaus. Keikawus Arastéh ist Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Infektiologie und Gastroenterologie im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum und führender HIV-Spezialist.

Artikel von Christoph Weber Keikawus Arastéh:
  1. HIV-Prävention, das geht jeden etwas an

    Die PrEP-Therapie soll in Deutschland allen zur Verfügung stehen, meinen die Mediziner Christoph Weber und Keikawus Arastéh. Wenn die Krankenkassen die Kosten nicht übernehmen, bleibt der Schutz aber eine Frage der sozialen Zugehörigkeit. mehr lesen

Ska Keller

Ska Keller ist seit Dezember 2016 Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA im Europäischen Parlament. 2009 wurde sie erstmals ins Parlament gewählt. Während der vergangenen Europawahlen 2014 war Ska die europäische Spitzenkandidatin der Grünen.

Artikel von Ska Keller:
  1. TTIP schafft eine Paralleljustiz

    Die Kommission will bei TTIP nachbessern. Das ist ein Ablenkungsmanöver. Unternehmen sollten überhaupt nicht gegen demokratische Entscheidungen von Staaten klagen dürfen. mehr lesen

  2. Keine Rosinenpickerei in der EU 

    Grundsätzlich ist es richtig, einzelnen Mitgliedsstaaten zu ermöglichen, dass diese bei Stillstand in der EU voran gehen können. Jedoch darf das nicht zulasten weniger integrierter Länder gehen. Das EU-Parlament muss als Kontrollinstanz gewahrt bleiben. mehr lesen

Michael Kellner

Michael Kellner ist Bundesgeschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen und Wahlkampfmanager der Partei.

Artikel von Michael Kellner:
  1. "In der Bundespolitik wieder mehr klare Kante zeigen"

    In Baden-Württemberg habe die Bundespartei für Winfried Kretschmann ihre Interessen zurückgestellt, sagt Grünen-Geschäftsführer Michael Kellner. Nun sei wieder mehr Profil nötig. mehr lesen

Robert Kelly
  • Berlin, Deutschland

Robert Kelly unterrichtet am Institut für Politikwissenschaften an der Pusan National University in Südkorea. Sein Schwerpunkt liegt auf Internationalen Beziehungen, insbesondere auf der amerikanischen Außenpolitik, der Globalisierung und der internationalen Organisation. Auf seinem "Asian Security Blog" schreibt er außerdem über die internationalen Beziehungen Asiens und die amerikanische Außenpolitik. Kelly gilt als Korea-Experte.

Artikel von Robert Kelly:
  1. Können wir damit leben, dass Nordkorea Nuklearwaffen hat?

    Nordkorea testet immer wieder nukleare Waffen, doch bisher kann Kim Jong-un diese nicht einsetzen. Das will er auch gar nicht, sagt der Korea-Experte Robert Kelly im Interview. Wir sollten uns allerdings mit dem Gedanken anfreunden, dass auch Nordkorea jetzt Atomwaffen zur Verteidigung besitzt. mehr lesen

Claudia Kemfert
  • Berlin, Deutschland

Prof. Dr. Claudia Kemfert ist Leiterin der Abteilung "Energie, Verkehr und Umwelt" am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance

Artikel von Claudia Kemfert:
  1. Mit dem Bummelzug zum Klimagipfel? Lokomotive Deutschland 

    Bisher schreitet der Fortschritt bei der Energiewende langsam voran. Das könnte sich jetzt ändern, meint Claudia Kemfert. Wenn jedes Land eigene Klimaziele definiert, würden andere nachziehen. Vorreiter könnte dabei Deutschland sein. mehr lesen

Bernhard Kempen
  • Köln, Deutschland

Präsident des Deutschen Hochschulverbandes

Artikel von Bernhard Kempen:
  1. Uni-Präsidenten brauchen Taktgefühl

    Die missglückte Präsidentensuche an der HU erregt Aufsehen. Sind Unis etwa unregierbar? Klar ist: Präsidenten brauchen Taktgefühl, sagt Bernhard Kempen, Chef des Hochschulverbands. mehr lesen

  2. Bundesunis würden die Unterfinanzierung aller Hochschulen verschleiern

    Wer den zweiten Schritt vor dem ersten macht, gerät ins Straucheln, das gilt auch in der Wissenschaftspolitik - wenn sie die Exzellenz einiger weniger Hochschulen fördern will, ohne zuvor die defizitäre Lage der meisten zu beheben. Es ist höchste Zeit, gegen die chronische Unterfinanzierung, unter der die Universitäten seit Jahrzehnten leiden, vorzugehen. Denn eine auskömmliche Grundfinanzierung ist die Voraussetzung für einen fairen Wettbewerb um wissenschaftliche Exzellenz. mehr lesen

A.L. Kennedy
  • Warwick, Großbritannien

Die schottische Schriftstellerin A.L. Kennedy wurde durch Bestseller wie "Alles was du brauchst" oder "Day" einem breiten Publikum bekannt. Zeitweilig betätigte sie sich auch als Kolumnistin für die Zeitung The Guardian. Sie setzt sich öffentlich für die Unabhängigkeit Schottlands ein.

Artikel von A.L. Kennedy:
  1. "England hat uns betrogen"

    Die schottische Schriftstellerin A.L. Kennedy glaubt, dass es beim britischen EU-Referendum um Protest und Profit ging, nicht aber um die Zukunft des Vereinigten Königreichs. Im Interview erklärt sie, wieso England ohne Schottland verloren ist und wieso über die Hälfte des Landes für den Austritt gestimmt hat, aber niemand ihn will.  mehr lesen

Markus C. Kerber
  • Berlin, Deutschland

Markus C. Kerber ist Professor für öffentliche Finanzwirtschaft und Wirtschaftspolitik an der TU Berlin, Gastprofessor in Paris II und Gründer des Thinktanks Europolis e.V. Er veröffentlichte zuletzt „Wehrt euch, Bürger! Wie die Europäische Zentralbank unser Geld zerstört“, FBV 2015.

Artikel von Markus C. Kerber:
  1. Die EZB enteignet die Sparer

    Mit ihrer Nullzinspolitik trifft die EZB die betriebliche Altersvorsorge - und damit die Kleinen und Schwachen, sagt Marcus Kerber, Professor für Finanzwirtschaft an der TU Berlin. mehr lesen

Bernhard  Kern
  • Berlin, Deutschland

Bernhard Kern ist Mitglied der Grünen und Sprecher der LAG Demokratische Rechte.

Artikel von Bernhard Kern:
  1. Videoüberwachung ist bloße Sicherheitsesoterik 

    Die Forderungen nach mehr Videoüberwachung dienen keinesfalls der Sicherheit der Bürger. Dahinter steckt meistens politisches Kalkül oder Ratlosigkeit.  mehr lesen

und Kersten Lahl Johannes Varwick
  • Berlin, Deutschland

Generalleutnant a.D. Kersten Lahl ist ehemaliger Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Prof. Dr. Johannes Varwick lehrt internationale Politik an der Universität Halle-Wittenberg. Beide sind Vizepräsidenten der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP).

Artikel von Johannes Varwick und Kersten Lahl:
  1. Verteidigungsausgaben am Bedarf messen

    Mit der Erreichung des Zwei-Prozent-Ziels würde Deutschland Solidarität zeigen. Dennoch macht es keinen Sinn, die Rüstungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt zu messen. Der Bedarf ist entscheidend. mehr lesen

	Nikolas Keßels
  • Berlin, Deutschland

Nikolas Keßels ist Doktorand am John-F.-Kennedy Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin.

Artikel von Nikolas Keßels:
  1. Trumps Wirtschaftspolitik spaltet die Gesellschaft

    Die Verteuerung von Gütern wird in den USA vor allem die Menschen mit geringem Einkommen treffen. Die Wohlhabenden profitieren. Diese nationalistische Klientelpolitik hat das Potenzial die Demokratie zu gefährden. mehr lesen

René Ketterer Kleinsteuber

Betreiber der Internet-Plattform GEZ-Boykott.de, die sich kritisch mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und dessen Finanzierung befasst.

Artikel von René Ketterer Kleinsteuber:
  1. Eine Reform des Systems ist unmöglich

    Der Rundfunkbeitrag in seiner jetzigen Form gefährdet die Demokratie. Der aktuelle Umfang der öffentlich-rechtlichen Medien ist überdimensioniert. Die privaten Sender könnten die Grundversorgung auch abdecken.  mehr lesen

Mohammed Khallouk
  • Berlin, Deutschland

Mohammed Khallouk ist Politologe und Islamwissenschaftler. Seit 2016 ist er stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD). Von 2014 bis 2015 diente er als Associated Professor am College of Sharia and Islamic Studies der Qatar University. Zuvor lehrte er Politische Theorien und Internationale Beziehungen an der Philipps-Universität Marburg und der Universität der Bundeswehr München. Sein letztes Werk „Islamischer Fundamentalismus vor den Toren Europas (2. Auflage)“ erschien 2016 bei Springer VS in Wiesbaden.

Artikel von Mohammed Khallouk:
  1. Muslime und Nichtmuslime sollten Zusammenhalt demonstrieren 

    Öffentliche Solidaritätsbekundungen einzelner Muslime gegen den Terror legitimieren einen islamophoben Diskurs und stellen muslimische Opfer als Täter dar. Stattdessen sollten Muslime und Nichtmuslime in zivilgesellschaftlichen Initiativen gegen den Terror zusammenfinden. mehr lesen

Parag Khanna

Parag Khanna ist Senior Research Fellow am Centre on Asia and Globalisation des Lee Kuan Yew School of Public Policy an der National University of Singapore. Er ist außerdem geschäftsführender Partner eines auf geostrategische Fragen spezialisierten Beratungsunternehmen sowie Mitgründer und Geschäftsführer einer Agentur für Content Branding. Khanna ist ein Bestsellerautor und schreibt regelmäßig Artikel und Berichte für international renommierten Medien. Aktuell ist er CNN Global Contributor. Er ist derzeit Richard von Weizsäcker Fellow an der Robert Bosch Academy in Berlin.

Artikel von Parag Khanna:
  1. "Der Populismus ist nicht das Hauptproblem der Demokratie"

    Die Demokratie braucht ein Update, um weiterhin effektives Regieren garantieren zu können. Im Interview erklärt Autor Parag Khanna, wieso es mehr Technokratie braucht, wo die Grenzen des Wählerwillens liegen und weshalb die Gefahr des Populismus oft überschätzt wird. mehr lesen

Florian Kieser
  • Berlin, Deutschland

Florian Kieser ist stellvertretender Vorsitzender des Landesschülerbeirats Baden-Württemberg.

Artikel von Florian Kieser:
  1. Ein Schüler muss mehr als eine Note sein 

    Schulnoten alleine können keine ausreichende Rückmeldung an Schüler geben. Dennoch sollten sie nicht ganz abgeschafft werden, denn sie können auch Belohnung und Ansporn sein. Der Druck entsteht nicht durch Noten, sondern durch das schulische Umfeld. mehr lesen

Sven-Christian Kindler

Sven-Christian Kindler ist studierter Betriebswirt und haushaltspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag.

Artikel von Sven-Christian Kindler:
  1. Drei Vorschläge für einen gerechteren Haushalt

    Das Ringen zwischen Sigmar Gabriel und Wolfgang Schäuble um die Haushaltseckpunkte war erbarmungswürdig, sagt der grüne Haushaltsexperte Sven-Christian Kindler, und das Ergebnis nicht ausreichend. Drei Vorschläge, wie es anders ginge. mehr lesen

 Dennis-Kenji Kipker

Dennis-Kenji Kipker ist Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für Informations-, Gesundheits- und Medizinrechts (IGMR) an der Universität Bremen und Mitglied des Vorstandes der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz (EAID) in Berlin.

Artikel von Dennis-Kenji Kipker:
  1. Plädoyer für das Trennungsgebot - eine Antwort auf Rainer Wendt

    Mit jeder neuen terroristischen Bedrohungslage wird über die Einführung neuer Befugnisse für die Sicherheitsbehörden diskutiert. An dieser Stelle hat vor einigen Wochen der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft für eine Aufhebung des Trennungsgebotes plädiert. Der Rechtswissenschaftler Dennis-Kenji Kipker antwortet: Das Trennungsgebot aufzuheben wäre ein ungleich tieferer Eingriff in das deutsche Rechtsverständnis als etwa die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung. mehr lesen

  2. Private Videoüberwachung ist problematisch

    Mit Videoüberwachung können keine Anschläge verhindert werden, sie kann aber bei der Ermittlungsarbeit helfen. Problematisch ist allerdings die automatische Gesichtserkennung und die Übertragung von Aufgaben der öffentlichen Sicherheit an Private. mehr lesen

Hans G. Kippenberg
  • Berlin, Deutschland

Hans G. Kippenberg ist Professor für Religionswissenschaft an der Universität Bremen und Fellow am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt und Autor diverser Bücher zum Thema Religionen und Gewalt.

Artikel von Hans G. Kippenberg:
  1. Religion als Gegenordnung - das führt zu Spannungen

    Die Skepsis der Europäer gegenüber Religionen wird seit Jahrzehnten genährt: einerseits durch Glaubenskonflikte überall auf der Welt, und auch durch eine wachsende Religiosität - die wiederum eine Reaktion auf wirtschaftliche Not und Arbeitsmigration ist. Denn je prekärer und schutzloser Menschen sich fühlen, desto wichtiger und verteidigenswerter kann die Glaubensgemeinschaft für sie werden. Ob Religionen zur Verteidigung aber Gewalt ausrufen oder den Verzicht darauf, hängt von den Situationen der Religionsgemeinschaften ab. Und für die sind wir mit verantwortlich. mehr lesen

Stephan-Nicolas Kirschner

Stephan-Nicolas Kirschner gehört zum Start-up-Team der IHK Berlin. Hier steht er in ständigem Dialog mit den Berliner Start-ups. Für sie bereitet er mit seinen Kollegen Informationen zielgruppenspezifisch auf und vermitteln Ansprechpartner.

Artikel von Stephan-Nicolas Kirschner:
  1. Finanzierung, Partnering und Gründergeist: So klappt's mit dem „Start-up-Mekka“

    Berlin hat das Potenzial, führende Start-up Metropole in Europa zu werden. Doch junge Gründer brauchen noch mehr Kapital in der Wachstumsphase, Unterstützung durch erfahrene Manager - und unternehmerisches Denken. mehr lesen

Felicitas Kitali

Felicitas Kitali ist Diplom-Ernährungswissenschaftlerin und Fachreferentin Ernährung bei Peta

Artikel von Felicitas Kitali:
  1. Essen dreht sich nicht nur um Geschmack - sondern auch um Ethik

    Wenn es die Möglichkeit gibt, Tiere durch eigenes Verhalten nicht zu schädigen, gibt es auch die Pflicht, darüber zumindest nachzudenken. mehr lesen

Jan Ilhan Kizilhan
  • Berlin, Deutschland

Prof. Dr. Jan Ilhan Kizilhan ist Psychologe und Orientalist. Er forscht unter anderem zu kulturellen und religiösen Aspekten der Psychotherapie und Traumatherapie und hat zur Psychologie von sogenannten Ehrenmördern publiziert. Er koordiniert derzeit unter anderem ein Projekt, das traumatisierte Jesidinnen betreut, die aus den IS-Gebieten geflohen sind und in Baden-Württemberg aufgenommen wurden.

Artikel von Jan Ilhan Kizilhan:
  1. Stereotype werden zu Handgranaten

    Historische deutsche Ängste prägen die Debatte um das Kriminalitätsrisiko von Flüchtlingen, schreibt der Psychologe und Traumatherapeut Jan Ilhan Kizilhan. Diese tiefe kulturelle Verwurzelung könnte erklären, warum die Debatte in radikalen Kreisen so stark von Faktenresistenz geprägt ist. Besonders gefährlich sind diese Stereotype dann, schreibt Kizilhan, wenn sie Empathie und Humanität überlagern. mehr lesen

Michael Kleim
  • Berlin, Deutschland

Michael Kleim ist Theologe und Mitglied im Schildower Kreis

Artikel von Michael Kleim:
  1. Deutschland setzt allein auf Ideologie

    Gute Drogenpolitik hat den Menschen im Blick. Das ist hierzulande nicht in Sicht. Die strikten Verbote schützen weder die Gesundheit noch die Jugend. mehr lesen

Maria  Klein-Schmeink
  • Deutschland

Maria Klein-Schmeink ist seit 2009 Abgeordnete des deutschen Bundestags und Mitglied im Gesundheitsausschuss. Seit der 18. Wahlperiode ist sie Sprecherin für Gesundheitspolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Artikel von Maria Klein-Schmeink:
  1. Bonustarife und Fitnessapps: Das Hintertürchen aus dem Solidarprinzip?

    Brauchen wir eine Belohnung für unseren täglichen Spaziergang oder Lauf durch den Park? Maria Klein-Schmeink hält Bonusprogramme hauptsächlich für eine Marketingstrategie und nicht für nachhaltige Prävention und Gesundheitsförderung. Hierein muss deutlich mehr investiert werden.  mehr lesen

Katharina Kleinen-von Königslöw
  • Berlin, Deutschland

Seit August 2016 hat Dr. Katharina Kleinen-von Königslöw eine Professur Professur für Journalistik und Kommunikationswissenschaftan an der Universität Hamburg . Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Erforschung von digitalisierter Kommunikation unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.

Artikel von Katharina Kleinen-von Königslöw:
  1. Darum ist die Filterbubble ein politisches Problem

    Das Misstrauen gegen die journalistischen Informationsanbieter birgt eine große Gefahr. In sozialen Netzwerken können zu viele Nutzer nicht zwischen Wahrheit und Falschmeldung unterscheiden.  mehr lesen

Axel Kleinlein
  • Deutschland

Axel Kleinlein ist Sprecher des BdV-Vorstandes.

Artikel von Axel Kleinlein:
  1. Null-Null-Zins – die Lizenz für schlechte Altersvorsorge

    Wir haben es eigentlich mit einer "Null-Null-Zins-Politik" zu tun: Null-Zins beim Sparen und die "schwarze Null" des Bundesfinanzministers. Beides hängt miteinander zusammen und belastet schließlich die private Altersvorsorge. Besonders junge Menschen müssen unter beiden Nullen leiden.  mehr lesen

Kilian Kleinschmidt

Kilian Kleinschmidt ist Gründer und Vorsitzender der Innovation and Planning Agency (IPA) in Wien und berät die österreichische Bundesregierung in Flüchtlingsfragen. Zuvor arbeitete er 22 Jahre für das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR), zuletzt als Leiter des Flüchtlingslagers Zaatari an der syrisch-jordanischen Grenze.

Artikel von Kilian Kleinschmidt:
  1. Flüchtlinge sollten Tempelhof mitgestalten

    Durch die Luftbrücke war Tempelhof schon einmal Symbol der Solidarität und Humanität - das muss jetzt wieder so werden. Doch das kann nur gelingen, wenn die dort lebenden Flüchtlinge ihren Alltag aktiv selbst gestalten können und der Dialog zwischen ihnen und den Berlinern von Anfang an gefördert wird. mehr lesen

J. Olaf Kleist
  • Berlin, Deutschland

J. Olaf Kleist arbeitet am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück

Artikel von J. Olaf Kleist:
  1. Warum eine erfolgreiche Integrationspolitik Familiennachzug braucht

    Die weitere Aussetzung des Familiennachzuges schadet der Integration von Geflüchteten. Außerdem können die Gemeinden diesen Nachzug bewältigen und er würde Menschen von der lebensgefährlichen Flucht nach Europa abhalten. mehr lesen

Johannes Kleske

Johannes Kleske ist Mitgründer von Third Wave, einer Beratung für digitale Strategien. Er hat für Unternehmen wie Postbank, Deutsche Telekom, 3A Composites, Viacom (MTV/Viva), Nike, MDT-tex, Adidas, Seat, Melitta, Maggi, Wolters Kluwer, GIZ, Elisabeth Ruge Agentur, Wirecard, Transparency International und weitere gearbeitet.

Artikel von Johannes Kleske:
  1. Wir brauchen eine neue Arbeiterbewegung

    Das Problem von Arbeit 4.0 ist nicht die Automatisierung von Jobs, sondern einmal mehr die Ausbeutung von Menschen. Denn Geschichte wiederholt sich doch - und wie bei der industriellen Revolution bevorteilt auch die digitale Revolution erstmal das Kapital und die „Fabrikbesitzer“. Und damals wie heute geht es nun darum, die Balance wiederherzustellen. Wir brauchen eine neue Arbeiterbewegung! mehr lesen

Remo Klinger
  • Berlin, Deutschland

Rechtsanwalt in der auf Umwelt- und Planungsrecht spezialisierten Berliner Kanzlei Geulen & Klinger und Honorarprofessor der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

Artikel von Remo Klinger:
  1. Kaufen Sie keinen Diesel!

    Ein Dieselverbot in deutschen Innenstädten wird sehr wahrscheinlich kommen, sagt Remo Klinger, Jurist und Experte für Umweltrecht. mehr lesen

Franz Kloth
  • Berlin, Deutschland

Franz Kloth ist Schüler der Evangelische Schule Köpenick und Pressesprecher des Landesschülerausschusses Berlin. Er engagiert sich außerdem in verschiedenen Gremien der Schülervertretung und ist Konfliktlotse.

Artikel von Franz Kloth:
  1. Lehrkräfte sollten sich und ihr Handeln hinterfragen

    Die Probleme an Schulen können nur behoben werden, wenn Lehrkräfte ihr Handeln hinterfragen. Außerdem sollte es neben regelmäßigen Evaluationen und Unterrichtsbesuchen für alle Lehrkräfte auch eine Weiterbildungspflicht in den Bereichen Pädagogik und Technik geben.  mehr lesen

Andreas Knie
  • Berlin, Deutschland

Dr. Andreas Knie ist Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ). InnoZ berät Unternehmen und Politik und erarbeitet Studien zu den Themen Mobilität, Verkehr, Digitalisierung und Automatisiertes Fahren.

Artikel von Andreas Knie:
  1. Das Verkehrsmittel der Zukunft ist das Fahrrad

    In Berlin könnten in nicht allzu ferner Zukunft ein Drittel aller Verkehrsteilnehmer Radler sein, sagt der Verkehrsexperte Andreas Knie - wenn die Politik endlich aktiver wird. Radler brauchen eine eigene Fahrspur. mehr lesen

  2. Überall sein? Wir müssen umdenken! 

    Wir sind mobiler denn je – doch das schränkt die Lebensqualität erheblich ein. Die Politik muss sich vom veralteten Modell Pendlerpauschale verabschieden und stattdessen auf neue Chancen für die Arbeitswelt, wie etwa die digitalen Medien, setzen.  mehr lesen

Michael Knipper
  • Berlin, Deutschland

Hauptgeschäftsführer des Verbands der Deutschen Bauindustrie

Artikel von Michael Knipper:
  1. Der Eintritt in den Arbeitsmarkt darf nicht zu schwer sein

    Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt bedarf erheblicher Anstrengungen, sagt der Hauptgeschäftsführer des Bauverbands. Wichtig sind Sprachkompetenzen, Qualifizierungen und die Möglichkeit, ein Praktikum oder eine Lehre zu machen. mehr lesen

Charlotte Knobloch
  • Berlin, Deutschland

Charlotte Knobloch ist seit 1985 Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Von 2005 bis 2013 war sie Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses (WJC). Vom 7. Juni 2006 bis zum 28. November 2010 war sie Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland. 1942 nahm eine Familie sie auf, gab sie als eigenes Kind aus und rettete sie somit vor dem Holocaust.

Artikel von Charlotte Knobloch:
  1.  Der Holocaust wird von Zeitgeschichte zu Geschichte

    Auch ohne die Zeitzeugen bleibt die Geschichte ein fester Bestandteil des kollektiven Bewusstseins. Es wird sich eine neue Form der Sachlichkeit einstellen, die Emotionalität wird weniger werden. Das muss nicht schlecht sein.  mehr lesen

Brigitte Knopf

Dr. Brigitte Knopf ist Generalsekretärin des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC). Sie ist Expertin für europäische Klima- und Energiepolitik und beobachtet die internationalen Klimaverhandlungen.

Artikel von Brigitte Knopf:
  1. ​Nach der Klimakonferenz in Paris sind die G20 mit der Umsetzung dran

    Die losen Absichtserklärungen der Länder müssen mit substantiellen Instrumenten umgesetzt werden. Eine zentrale Rolle dabei spielt laut Brigitte Knopf die Bepreisung von CO2. Diese müsste von den G20-Staaten durchgesetzt werden. mehr lesen

Thomas Koch
  • Berlin, Deutschland

Prof. Dr. Thomas Koch ist seit 2013 Leiter des Institut für Kolbenmaschinen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und verantwortlich für die verbrennungsmotorischen Belange in den Bereichen Forschung, Lehre und Innovation. Zuvor arbeitete er 10 Jahre lang in der Nutzfahrzeugmotorenentwicklung der Daimler AG.

Artikel von Thomas Koch:
  1. Der Diesel ist zukunftsfähig

    Die Kritik am Diesel-Motor hat jedes Maß verloren. Sie verdammt mit zweifelhaften Argumenten eine Technologie, deren niedrige CO2-Emissionen entscheidend sind, um die Umwelt zu schützen und gesellschaftliche Mobilität zu gewährleisten. mehr lesen

Eva Kocher
  • Berlin, Deutschland

Eva Kocher ist Professorin an der Juristischen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (oder). Sie ist die Vorsitzende der Sachverständigenkommission zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung.

Artikel von Eva Kocher:
  1. Frauen stecken in der Sorgearbeit-Falle

    Frauen werden in Deutschland schlechter bezahlt als Männer. Zum einen, weil Sorgearbeiten größenteils von Frauen ausgeführt werden, diese aber gesellschaftlich entwertet sind. Aber auch weil es immer noch tief sitzende Vorurteile über Geschlechterrollen gibt. mehr lesen

Roman Kolar
  • Berlin, Deutschland

Biologe; Stellvertretender Leiter der Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes; Vorstandsmitglied des europäischen Tierschutzdachverbandes Eurogroup for Animals; Gutachter in Zusammenhang mit Kongressen, Forschungspreisen und Publikationen zu Tierschutzthemen; Autor zahlreicher Fachartikel und Mitglied in verschiedenen Gremien und Ausschüssen im Bereich Tierversuche und Alternativmethoden.

Artikel von Roman Kolar:
  1. Werden Alternativmethoden benachteiligt?

    Alternativmethoden zu Tierversuchen haben es schwer in Deutschland. Sie werden politisch und behördlich nur halbherzig unterstützt, und auch die Forschungsförderung bietet zu wenige Anreize, wissenschaftlich in diese Zukunftstechnologie zu investieren. mehr lesen

Ruud Koopmans
  • Berlin, Deutschland

Prof. Dr. Ruud Koopmans ist Leiter der Abteilung Migration, Integration und Transnationalisierung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und Professor an der Humboldt Universität Berlin. Der Migrationsforscher stammt aus den Niederlanden und hat an der Universität Amsterdam promoviert. Er forscht unter anderem zu den rechtlichen Rahmenbedingungen von Migration und zu sozialen Bewegungen in den Aufnahmegesellschaften, oft in transnationaler Perspektive.

Artikel von Ruud Koopmans:
  1. Sollen alle Flüchtlinge bleiben? Müssen alle gehen? Beides wäre dumm.

    Nur mit Selektivität wird Deutschland es schaffen, sagt der niederländische Migrationsforscher Ruud Koopmans - nämlich die Einwanderung nicht nur zu verwalten, sondern auch davon zu profitieren. Eine Bleibeperspektive muss an eine erfolgreiche Integration geknüpft werden. mehr lesen

Stefan  Kooths
  • Berlin, Deutschland

Prof. Dr. Stefan Kooths ist Leiter des Prognosezentrums im Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Business and Information Technology School (BiTS) in Berlin. Als Makro- und Ordnungsökonom veröffentlicht Kooths regelmäßig Beiträge in überregionalen Medien zu aktuellen wirtschaftspolitischen Problemen.

Artikel von Stefan Kooths:
  1. Die Ökonomen heißen China willkommen 

    Wenn sich Politiker zu sehr in die Wirtschaft einmischen, wird das oft teuer. Denn wer international mitreden will, darf nicht einem naiven Neoprotektionismus verfallen.  mehr lesen

Michael Kopatz
  • Berlin, Deutschland

Michael Kopatz ist Projektleiter der Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut. Schwerpunkte seiner Arbeit sind unter anderem die Auswirkungen der Energiewende auf die Gesellschaft, die Entwicklung von Strategien zur Linderung von Energiearmut und der kommunale Klimaschutz.

Artikel von Michael Kopatz:
  1. Ökoroutine: Strukturen ändern statt Menschen

    Die Politik muss Verantwortung übernehmen und hohe Standards setzen. Dann wird Klimaschutz zur gesellschaftlichen Routine und Bio auch für alle bezahlbar.     mehr lesen

Julia  Korbik

Julia Korbik lebt als freie Journalistin und Autorin in Berlin. 2014 erschien ihr Buch „Stand up. Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene“ (Rogner & Bernhard).

Artikel von Julia Korbik:
  1. Merkel muss immer wieder Stereotype aufbrechen 

    Merkel hat als erste Bundeskanzlerin nicht immer einen einfachen Stand in Sachen Gleichstellungspolitik. Trotzdem meistert sie den Spagat zwischen zweifelnden Männern und erwartungsvollen Frauen.  mehr lesen

John Kornblum
  • USA

John Kornblum ist ein ehemaliger amerikanischer Diplomat. Seit den 60er Jahren war er in verschiedenen Funktionen für die amerikanische Regierung in Deutschland und Brüssel tätig oder arbeitete in Washington für das State Department zu europäischen Angelegenheiten. Von 1997 bis 2001 war er Botschafter der USA in Deutschland. Heute ist er als Berater tätig und Mitglied in den Aufsichtsräten mehrerer deutscher Großunternehmen.

Artikel von John Kornblum:
  1. Was von Obama bleibt, bestimmen seine Nachfolger

    Obamas Strategie wurde als „leading from behind“, also als "Führung aus dem Hintergrund", bezeichnet. Was als eher unglückliche Formulierung eines Assistenten begann, charakterisiert nun die Diplomatie des Präsidenten. mehr lesen

Zacharias Korsalka
  • Wien , Deutschland

Zacharias Korsalka ist Betreiber von antivegan.at

Artikel von Zacharias Korsalka:
  1. Die Tierart Mensch … ist definitiv nicht vegan

    Veganismus ist die Reaktion einer überforderten naturentfremdeten Generation auf globale Elendsphänomene, die sie nicht vollständig durchschaut. Sie hält sich für revolutionär und ist doch in erster Linie emotional. mehr lesen

Karl-Rudolf Korte
  • Berlin, Deutschland

Karl-Rudolf Korte ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen und seit 2006 Direktor der NRW School of Governance. Korte studierte Politikwissenschaft, Germanistik und Pädagogik in Mainz und Tübingen. 1988 promovierte er zum Dr. phil. an der Universität Mainz. 1997 folgte die Habilitation im Fach Politische Wissenschaften zum Dr. rer. pol. habil. an der Universität München.

Artikel von Karl-Rudolf Korte:
  1. Das Problem mit der gefühlten Ungerechtigkeit

    Formal ist Deutschland chancengleich. In der Realität nimmt das Gefühl von sozialer Ungerechtigkeit stetig zu. Das liegt zum einen daran, dass es nicht allen Menschen möglich ist, die formell gleichen Chancen zu ergreifen. Aber auch Neid spielt eine Rolle für die gefühlte Gerechtigkeit. mehr lesen

Anna  Korteweg
  • Berlin, Deutschland

Anna Korteweg lehrt Soziologie an der Universität von Toronto. Ihr Fokus liegt auf Geschlechteridentitäten und nationalen Identitäten. Zusammen mit Gökce Yurdakul hat sie das Buch "Kopftuchdebatten in Europa: Konflikte um Zugehörigkeit in nationalen Narrativen" veröffentlicht.

Artikel von Anna Korteweg:
  1. "Man redet heute über Muslime wie in den 1930ern über die Juden"

    Die Burka ist kein Zeichen von Abgrenzung oder Ablehnung westlicher Werte, meint Soziologin Anna Korteweg. Wie viel Ignoranz und Missverstehen in der Debatte um ihr Verbot steckt, zeigt der Ton, in dem sie geführt wird.  mehr lesen

Ehrhart Körting
  • Berlin, Deutschland

Ehrhart Körting, SPD, war von 2001 bis 2011 Innensenator des Landes Berlin.

Artikel von Ehrhart Körting:
  1. Der Antrag ist antitürkisch - und gefährdet den inneren Frieden in Deutschland

    Die Armenien-Resolution trifft die Falschen. Sie spricht nicht von der Schuld des heutigen türkischen Staates als Rechtsnachfolger des Osmanischen Reichs, das den Massenmord an den Armeniern befohlen hat. Der Antrag bezieht die Schuld auf die heute lebende Generation. Das ist das Gegenteil von Versöhnung. Und darum falsch. mehr lesen

Stefan Körzell

Stefan Körzell ist ein deutscher Gewerkschafter und seit dem 12. Mai 2014 Mitglied im geschäftsführenden Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

Artikel von Stefan Körzell:
  1. Tarife schützen vor Dumping

    Mindestlöhne, Lohntransparenz und Lohngleichheit von Männern und Frauen werden per Gesetz geregelt, um  Beschäftigte zu schützen. Die Vorgaben regulieren Arbeitgeber, die zunehmenden globalen Wettbewerbsdruck auf Kosten ihrer Mitarbeiter abbauen wollen. Aber solch ein Dumping-Wettbewerb kann nicht gewonnen werden.   mehr lesen

Carsten Koschmieder
  • Berlin, Deutschland

Dr. Carsten Koschmieder ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Otto-Stammer Zentrum für empirische politische Soziologie (FU-Berlin). Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der AfD, der Piraten-Partei, Wahlsystem und Wahlverhalten, Antisemitismus sowie Rechtsextremismus und -populismus in Europa.

Artikel von Carsten Koschmieder:
  1. Der Kompromiss wird immer wichtiger 

    Mehr Kompromissbereitschaft: In der aktuellen Parteienlandschaft muss man auch neuen Koalitionspartnern offen gegenüber stehen. Die Medien sollten politische Kompromisse nicht als "Kuhhandel" sondern als notwendig für die Demokratie beleuchten.  mehr lesen

Thomas Köster
  • Berlin, Deutschland

Thomas Köster studierte Wirtschaftswissenschaften, International Economics und Business Administration an der Universität Paderborn. Seit 2010 befindet er sich im Promotionsstudium im Rahmen des Promotionskollegs Soziale Marktwirtschaft der Konrad-Adenauer-Stiftung. Das Thema seiner Dissertation lautet "Arbeitslosigkeit unter Inklusionstheoretischer Betrachtung nach Phelps - Ein Feldexperiment".

Artikel von Thomas Köster:
  1. "Der Weg zu sozialer Gerechtigkeit ist eine Gratwanderung"

    In einer theoretischen Welt würde Chancengleichheit Deutschland sozial gerechter machen. In der Realität brauchen wir neben neuen Möglichkeiten für Langzeitarbeitslose auch Steuersenkungen und intelligente Sparpolitik. Trotz dieser Herausforderungen haben wir kein generelles Gerechtigkeits-Problem. mehr lesen

Jochen Koubek
  • Berlin, Deutschland

Jochen Koubek ist Professor für Digitale Medien an der Universität Bayreuth. Arbeits-schwerpunkte sind die Geschichte und Ästhetik interaktiver Medien, insbesondere Computerspiele. Darüber hinaus forscht er zu Bildungsanforderungen in der Informationsgesellschaft.

Artikel von Jochen Koubek:
  1. Die Welt ist Schlimmeres gewohnt

    Das ständige Warnen vor dem Suchtpotential von Spielen wie Pokemon-Go ist übertriebene Hysterie, meint Medienexperte Jochen Koubek. Er plädiert für mehr Gelassenheit in Bezug auf digitale Medien. mehr lesen

Ritva Koukku-Ronde
  • Berlin, Deutschland

Seit September 2015 leitet Ritva Koukku-Ronde die finnische Botschaft in Berlin. Davor war sie vier Jahre Botschafterin in Washington. In Helsinki war sie Unterstaatssekretärin im Außenministerium und Mitglied der Leitungsgruppe des Ministeriums und Gouverneurin Finnlands bei Entwicklungsbanken. Außerdem war sie als Leiterin der Abteilung für Wirtschafts- und Sozialfragen der Vereinten Nationen tätig.

Artikel von Ritva Koukku-Ronde:
  1. Gleichstellung aus finnischer Sicht 

    Die Vorsitzende der finnischen Botschaft gibt Einblick in die Geschlechtergleichberechtigung in Finnland, welches in diesem Aspekt als sehr fortschrittlich gilt. Dort gibt es z.B. seit 1995 eine Frauen- und Männerquote in staatlichen Gremien. Trotzdem muss noch einiges getan werden! mehr lesen

Steffen Krach

Staatssekretär für Wissenschaft in Berlin

Artikel von Steffen Krach:
  1. Unichefs müssen kooperieren, mitfühlen - und führen

    Universitäten stehen unter einem enormen Druck, sich zu wandeln. Leiten kann man sie nur nach dem Prinzip der wissenschaftlichen Teamarbeit, sagt Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft in Berlin. mehr lesen

Joachim Krause
  • Kiel, Deutschland

Joachim Krause ist Professor für Internationale Politik und Direktor am Institut für Sozialwissenschaften, Bereich Politikwissenschaft, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Wissenschaft und Demokratie.

Artikel von Joachim Krause:
  1. Es geht nicht um islamischen Terror, sondern um einen neuen Totalitarismus

    Die totalitäre Ideologie islamistischer Terrorgruppen spricht nur einen sehr kleinen Teil der Muslime an. Sie hat aber argumentative Schnittmengen mit den Parolen des breiteren politischen Islams und entsprechend steigt die Zahl der Anhänger. Und je lauter AfD & Co. Muslime ausgrenzen, desto schneller geht das. mehr lesen

André Krause
  • Berlin, Deutschland

André Krause ist Historiker am Institut für Niederlande-Studien an der Uni Münster. Seine Forschungsschwerpunkte sind Rechtspopulismus, Medien und Zeitgeschichte.

Artikel von André Krause:
  1. Die Niederlande sind ein Land von Minderheiten

    Ausgerechnet in den liberalen Niederlanden werden Migration und nationale Identität zu den treibenden Wahlkampfthemen. Der Erfolg von Rechtspopulisten wie Wilders, ist sowohl auf Unzufriedenheit als auch auf das politische System des Landes zurückzuführen. mehr lesen

Krekó Péter
  • Berlin, Deutschland

Péter Krekó ist Direktor des Political Capital Institute. Er schreibt regelmäßig zu Rechtspopulismus in Ungarn.

Artikel von Péter Krekó:
  1. Orbán ist das Erfolgsrezept, an dem sich Rechtsradikale orientieren

    Dass Ungarn ein Problem mit Rechtsextremismus hat, ist weitläufig bekannt. Dass sich die Rechtspopulisten nun aber der politischen Mitte annähern, weil am rechten Rand kein Platz mehr ist, zeigt wie schwerwiegend das Problem wirklich ist.  mehr lesen

Michael Kretschmer
  • Berlin, Deutschland

Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Bildung, Forschung, Kunst, Kultur und Medien

Artikel von Michael Kretschmer:
  1. Berechtigten Asylbewerbern und Schutzsuchenden die Chance zur Integration eröffnen

    Die Integration der Flüchtlinge ist ebenso Ländersache wie die Schulbildung, sagt Michael Kretschmer, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Bildung, Forschung, Kunst, Kultur und Medien. Der Bund kann dabei helfen, braucht dafür aber nicht mehr Kompetenzen. mehr lesen

Oliver Krischer
  • Berlin, Deutschland

Abgeordneter für Bündnis90/Die Grünen

Artikel von Oliver Krischer:
  1. Fracking ist eine unnötige Verlängerung des fossilen Zeitalters

    Der Widerstand in der Bevölkerung ist groß - aus gutem Grund. Der Preis sind große Mengen giftiger Abwässer, potentiell verseuchtes Grundwasser, großer Flächenbedarf für die Bohrstellen und die notwendige Infrastruktur sowie eine schlechte, zumindest zweifelhafte Klimabilanz der Gasgewinnung. Die Bundesregierung sollte die Bedenken endlich ernst nehmen und Fracking eine Absage erteilen.  mehr lesen

Hannah Weiner und  Kristian Brakel
  • Berlin, Deutschland

Hannah Weiner arbeitet derzeit für das Istanbuler Büro der Heinrich Böll Stiftung und berichtet als freie Autorin aus der Türkei. Kristian Brakel leitet das Büro Istanbul der Heinrich Böll Stiftung. Zuvor arbeitete der studierte Islamwissenschaftler unter anderem als Referent für politische Zusammenarbeit für das Auswärtige Amt in den Palästinensischen Gebieten, für die NGO "Crisis Action" und als Büroleiter der EU-Sonderbeauftragten in Sudan.

Artikel von Hannah Weiner und Kristian Brakel:
  1. Es mangelt an Alternativen zu Erdogan 

    Selbst wenn Erdogan mit seinen Reformplänen scheitert, die türkische Demokratie ist noch lange nicht gerettet. Für Erdogan gibt es keine Alternative zum Präsidialsystem. Er wird das Ziel mit allen Mitteln umsetzen wollen. Es gibt nur sehr wenige, die sich ihm dabei in den Weg stellen können.  mehr lesen

Rüdiger Kruse

Rüdiger Kruse ist Abgeordneter des Deutschen Bundestages (CDU). Gemeinsam mit Johannes Kahrs (SPD) setzte er sich 2014 im Haushaltsausschuss des Bundestages maßgeblich dafür ein, dass der Bund 200 Milliionen Euro für ein Museum der Moderne auf dem Kulturforum bereitstellt. Das Geld wurde bewilligt.

Artikel von Rüdiger Kruse:
  1. Wenn man schon stört, dann richtig. Warum das Kulturforum einen mutigen Museumsbau braucht

    Die beste Lösung wäre es, die Potsdamer Straße unter die Erde zu bringen, sagt der Rüdger Kruse. Doch es gibt auch viel, was sich jetzt sofort oder in naher Zukunft tun ließe, um den Ort zu beleben. Hier erklärt Kruse, was das ist - und warum Kamele nicht für das Kulturforum geeignet sind. mehr lesen

Wolfgang Kubicki
  • Berlin, Deutschland

Wolfgang Kubicki ist seit 1996 Vorsitzender der FDP-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein. Seit Dezember 2013 ist er zudem stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP

Artikel von Wolfgang Kubicki:
  1. Geschmacksfragen lassen sich nicht per Gesetz klären

    Sexistische Reklame verbieten? Eine gefährliche Idee, denn sie würde Fragen der Moral und des guten Geschmacks gesetzlich festschreiben. Für solche Zwecke steht aber der Rechtsstaat nicht zur Verfügung, denn es gehört zu seinem Wesen, dass er sich über moralische oder ideologische Erwägungen souverän hinwegsetzt und sich in jeder Situation neutral verhält. Dies sollte auch der sozialdemokratische Bundesjustizminister wissen. mehr lesen

  2. Den Verfassungsauftrag endlich erfüllen

    Es geht um viel Geld, es geht um kirchlichen Einfluss, um gesellschaftliche Macht und darum, wieweit wir Kirche und Staat zu trennen bereit sind. Der Verfassungsauftrag von 1919 zur Ablösung der Staatskirchenleistungen sollte endlich erfüllt werden.  mehr lesen

  3. Politische Korrektheit führt zu Ausgrenzung 

    Politische Korrektheit grenzt Menschen aus, die sich bestimmten Sprachcodes nicht anpassen. In einer pluralen Gesellschaft müssen aber auch Meinungen zugelassen werden, die nur schwer tolerierbar sind.  mehr lesen

Ulf Küch

Ulf Küch ist Chef der Braunschweiger Kriminalpolizei. Seine Erfahrungen mit der dortigen "Soko Asyl", die sich mit Flüchtlingskriminalität befasst, hat er in einem Buch zusammengefasst ("Soko Asyl", Riva, 224 Seiten, 16,99 Euro), das am 28. Januar erschienen ist. Küch ist außerdem stellvertretender Vorsitzender des Bundes der Kriminalbeamten.

Artikel von Ulf Küch:
  1. Unter Flüchtlingen gibt es nicht mehr Straftäter als unter Einheimischen

    Ulf Küch, Kriminalkommissar aus Braunschweig berichtet von seinen Erfahrungen mit der dortigen "Soko Asyl". Er sagt: Unter Flüchtlingen sind nicht mehr Straftäter als unter Einheimischen. Aber es gibt spezifische Formen von Kriminalität unter den Flüchtlingen. mehr lesen

Konstantin Kuhle
  • Berlin, Deutschland

Konstantin Kuhle ist seit 2014 Bundesvorsitzender der FDP-Jugendorganisation Junge Liberale e. V. und seit 2015 Mitglied im FDP-Bundesvorstand. Der Rechtsanwalt aus Niedersachsen wurde bei der Bundestagswahl in den 19. Deutschen Bundestag gewählt.

Artikel von Konstantin Kuhle:
  1. Die FDP stellt sich einer Reform der EU nicht entgegen

    Macrons Vorschläge zu einer Reform der EU entsprechen weitgehend denen der FDP. Das gilt vor allem für die Sicherheitspolitik, aber auch für den Bürokratieabbau. Ein gemeinsames Budget für die Eurozone lehnt die FDP ab. Damit ist sie allerdings nicht allein – weder in Deutschland noch in Europa. mehr lesen

Heidi Kuhlmann
  • Berlin, Deutschland

Heidi Marleen Kuhlmann ist Referentin für Europapolitik und Öffentlichkeitsarbeit am Jacques Delors Institut – Berlin. Zuvor arbeitete sie als Pressereferentin für Finanzthemen im Deutschen Bundestag sowie für Der Spiegel.

Artikel von Heidi Kuhlmann:
  1. Eine Abstimmung über die EU

    Es ist ein eigenartiges Referendum: Am 6. April stimmen die Niederländer über das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine ab. Sie könnten Nachverhandlungen erzwingen. In Wahrheit aber geht es um mehr und Größeres, sagt Heidi Kuhlmann: Die Bürger rächen sich national, weil die Bürgerbeteiligung auf europäischer Ebene noch in den Kinderschuhen steckt. mehr lesen

  2. Egal ob "half in oder "half out": Die EU braucht neue Formen assoziierter Mitgliedschaft

    Egal wie das Brexit-Referendum ausgeht, wird schon jetzt deutlich: Die EU muss neue Formen assoziierter Mitgliedschaft schaffen. Großbritannien, aber auch andere Länder, die "half-in" oder "half out" sein wollen, brauchen dafür einen festen Rahmen. mehr lesen

Ulrich Kühn

Dr. Ulrich Kühn ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit den Forschungsschwerpunkten: Nato-Russland-Beziehungen, Ukraine-Krieg, Russland, Nuklearwaffen, Rüstungskontrolle, OSZE. 2010 bis 2011 arbeitete er als externer Berater für nukleare Rüstungskontrolle des Grundsatzreferats Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung (Ref. OR09) beim Auswärtigen Amt in Berlin. 2011 wurde er als „United Nations Fellow on Disarmament“ ausgezeichnet. 2015 promovierte er zum Thema des Regimeverfalls kooperativer Rüstungskontrolle in Europa. Momentan koordiniert er das Projekt zu "Challenges to Deep Nuclear Cuts".

Artikel von Ulrich Kühn:
  1. Auf eine Provokation der Nato wird eine Reaktion Russlands folgen

    Die Beschlüsse des Warschauer Nato-Gipfels dürfen nicht die Dialogbereitschaft mit Russland in Frage stellen, sagt der Friedensforscher Dr. Ulrich Kühn. Um die festgefahrene Situation zu entschärfen, müsse Europa dabei stärker als bisher die Rolle des Gesprächsführers übernehmen.  mehr lesen

Stephan Kühn
  • Berlin, Deutschland

Stephan Kühn ist seit 2009 Mitglied des deutschen Bundestags. Er ist verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion. Im Dresdener Stadtrat hat er zehn Jahre kommunalpolitische Erfahrung als verkehrs- und bildungspolitischer Sprecher gesammelt.

Artikel von Stephan Kühn:
  1. Selbstfahrende Autos müssen Teil des öffentlichen Verkehrs werden 

    Durch Autonomes Fahren können Verkehrssicherheit und Umweltschutz gestärkt werden! Für die Verkehrspolitik gilt sich die richtigen Schwerpunkte zu setzen und nicht im ökonomischen Interesse der Automobilindustrie zu handeln. Die Hoffnung liegt auf der umweltfreundlichen Mobilität.  mehr lesen

Richard Kühnel
  • Berlin, Deutschland

Richard Kühnel vertritt die Europäische Kommission in Deutschland.

Artikel von Richard Kühnel:
  1. TTIP zwingt niemanden zu Privatisierungen

    Der Mythos der Privatisierungen durch TTIP ist noch immer weit verbreitet. Fakt ist: Regierungen entscheiden über die Daseinsvorsorge – und TTIP ändert nichts daran. mehr lesen

  • Berlin, Deutschland

Prof. Dr. Mattias Kumm ist Jurist. Er leitet das Center for Global Constitutionalism am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.

Artikel von Mattias Kumm:
  1. Der Investorenschutz ist eine verfassungsrechtliche Fehlentwicklung

    In den Investorenschutz-Verfahren geht es demokratietheoretisch um Wesentliches. Schiedsgerichte dürfen nationale Verfahren nicht ersetzen.  mehr lesen

Hans-Joachim Kümpel
  • Hannover, Deutschland

Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel ist Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover. Er hat mehrere Stellungnahmen seiner Behörde zum Thema Fracking mit verfasst.

Artikel von Hans-Joachim Kümpel:
  1. Fracking ist eine beherrschbare Technologie

    Der Einsatz der Fracking-Technologie birgt in Deutschland keine unbeherrschbaren Risiken für die Umwelt. Das ist das Ergebnis zahlreicher Studien. Die Sicht von Fachleuten und die in Deutschland gemachten praktischen Erfahrungen mit Fracking stehen damit im Widerspruch zur Skepsis in der breiten Öffentlichkeit. mehr lesen

Renate Künast
  • Berlin, Deutschland

Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Verbraucherschutz

Artikel von Renate Künast:
  1. Die Luftverschmutzung kostet Menschenleben

    Wir brauchen eine Strategie zur Vermeidung von Verboten - zum Beispiel durch mehr Elektromobilität, sagt die Grüne Renate Künast. mehr lesen

Friedemann Kunst
  • Berlin, Deutschland

Dr. Friedemann Kunst ist Stadt- und Verkehrsplaner. Bis 2013 war er Leiter der Verkehrsabteilung in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.

Artikel von Friedemann Kunst:
  1. Das Kulturforum braucht ein Verkehrskonzept!

    Bei den Plänen für das Kulturforum müssen vor allem die Verkehrsanlagen neu gedacht werden, damit der Ort attraktiver sowie sichtbarer und für Fußgänger besser erreichbar wird: Der Kfz-Verkehr auf der Potsdamer Straße sollte vermindert, Parkplätze an den Potsdamer Platz verbannt werden. Ein Blick auf den Verkehr rund um das Kulturforum in seinem städtebaulichen Kontext mehr lesen

Sabine Kunst
  • Berlin, Deutschland

Sabine Kunst ist Hochschullehrerin und Politikerin. Außerdem hat sie als Managerin und Ingenieurin gearbeitet. Sie war von 2011 bis März 2016 Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg. Im Mai 2016 trat sie das Amt der Präsidentin der Humboldt Universität zu Berlin an.

Artikel von Sabine Kunst:
  1. Frauenförderung als Kultur der Ermutigung 

    Prof. Dr. Sabine Kunst gibt Einblick in die Frauenförderung an der Humboldt-Universität: Frauen werden darin unterstützt selbstbewusst in neue Berufsfelder einzusteigen, Chancen zu ergreifen, Verantwortung zu übernehmen und sich in Netzwerken auszutauschen.  mehr lesen

Frank Kupfer
  • Dresden, Deutschland

Frank Kupfer ist seit 2014 Vorsitzender der Landtagsfraktion der CDU in Sachsen.

Artikel von Frank Kupfer:
  1. "Ich lasse mir Sachsen von niemandem schlechtreden!"

    Nach der Verhaftung von Mitgliedern der "Gruppe Freital" fragt Deutschland wieder: Warum Sachsen? Frank Kupfer kann das nicht mehr hören. Der CDU-Fraktionsvorsitzende in Sachsen ist genervt von herablassenden, sorgenvollen Blicken aus dem Westen auf sein Land. Eine Wutschrift. mehr lesen

Kurth Brunhild
  • Berlin, Deutschland

Staatsministerin für Kultus in Sachsen (CDU)

Artikel von Brunhild Kurth:
  1. Mehr Gerechtigkeit schaffen - am Bildungsföderalismus festhalten

    Das deutsche Bildungssystem braucht mehr Gerechtigkeit und mehr Vergleichbarkeit, sagt Brunhild Kurth (CDU), sächsische Staatsministerin für Kultus. Aber das sei auch ohne eine Abschaffung des Kooperationsverbots erreichbar, etwa mit den Bildungsstandards der KMK. mehr lesen

Ulrich Kutschera
  • Berlin, Deutschland

Ulrich Kutschera ist Evolutionsbiologe und Physiologe. Er ist Leiter des Lehrstuhls für Pflanzenphysiologie und Evolutionsbiologie am Institut für Biologie der Universität Kassel und ist seit 2007 als Visiting Scientist in Stanford, USA tätig. Kutschera forscht und schreibt zum Thema Geschlechterforschung.

Artikel von Ulrich Kutschera:
  1. Gender-Dogmatik widerspricht der Natur des Menschen

    Die Genderforschung ist eine anti-biologische Pseudowissenschaft. Mehr noch: Sie ist politische Propaganda. Es ist wichtig, dass wir uns mit Alternativen zur "Mann-Frau-Kinder"-Familie beschäftigen und diese akzeptieren. Gender-Befürworter erheben sie aber fälschlicherweise zu einem Ideal. mehr lesen

Pencho Kuzev
  • Berlin, Deutschland

Dr. Pencho Kuzev ist Projektmitarbeiter im Projektteam Digitalisierung der Konrad Adenauer Stiftung.

Artikel von Pencho Kuzev:
  1. Warum der Staat seine Daten veröffentlichen muss

    Pencho Kuzev von der Konrad-Adenauer-Stiftung fordert eine Veröffentlichungspflicht für Verwaltungsdaten und erklärt, warum das wichtig ist. mehr lesen