Thorsten Faas

Thorsten Faas ist Professor für Politikwissenschaft im Bereich Empirische Politikforschung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Wahlen, das Wählerverhalten, die Wirkung von Kampagnen und Fernsehduellen und die Methoden der Politikwissenschaft.

Artikel von Thorsten Faas:
  1. Die Vielfalt der Koalitionen raubt Wählern den Orientierungssinn

    Immer mehr Koalitionsmodelle gibt es in Deutschland, auch aufgrund der Erfolge der AfD. Doch das "Jeder mit jedem" raubt den Wählern den Orientierungssinn, sagt der Wahlforscher Thorsten Faas. mehr lesen

  2. "Das ist ein Muster, das wir so nicht kannten"

    Die Zustimmungswerte von SPD und CDU verändern sich in kurzer Zeit rasant. Thorsten Faas analysiert den (Schein-)Effekt auf die Schleswig-Holstein-Wahl und blickt voraus auf die Wahl in NRW. mehr lesen

  3. Schulz hat noch nicht verloren

    Die SPD hat seit der Kür ihres Kanzlerkandidaten drei Landtagswahlen verloren. Wenn Martin Schulz im September noch eine Chance haben will, muss er Angela Merkel jetzt mit konkreten Inhalten stellen. mehr lesen

  4. Der Ausgang der Wahl ist noch völlig offen

    Die Umfragen versprechen einen großen Vorsprung für die CDU - und dementsprechend führt Angela Merkel ihren Wahlkampf. Ein genauerer Blick zeigt aber, dass sich durch TV-Duell, Demoskopie oder ein zündendes Thema das erwartete Ergebnis durchaus noch ändern ließe. mehr lesen

Fabian Wendenburg
  • Deutschland

Stormy-Annika Mildner ist Leiterin der Abteilung Außenwirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Fabian Wendenburg ist stellvertretender Abteilungsleiter Außenwirtschaftspolitik und Experte für Transatlantische Wirtschaftsbeziehungen. Schwerpunkt seiner Arbeit sind insbesondere die EU-Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA).

Artikel von Stormy-Annika Mildner und Fabian Wendenburg:
  1. Bei TTIP geht es auch um die Gestaltung der Globalisierung

    Qualität braucht Zeit: Warum wir TTIP jetzt nicht totreden sollten. mehr lesen

Bernd Fabritius
  • Berlin, Deutschland

Bernd Fabritius ist seit 2014 Präsident des Bund der Vertriebenen.´Seit 2013 ist er Mitglied des Bundestags für die CSU.

Artikel von Bernd Fabritius:
  1. Heimat wird dann wichtig, wenn man sie verliert

    Heimat ist mehr als ein geographischer Ort und hat viel mit Gefühlen und Erinnerungen zu tun. Die besondere Bedeutung wird gerade dann wichtig, wenn die Heimat verloren geht. Deshalb ist es wichtig das kulturelle Erbe aus der Heimat zu bewahren. mehr lesen

Jutta Falke-Ischinger

Jutta Falke-Ischinger ist Senior Advisor bei der internationalen PR-Agentur Burson-Marsteller und Gründerin der Diskussionsplattform Disput/Berlin!. Sie lebt zusammen mit ihrem Ehemann, dem deutschen Diplomaten Wolfgang Ischinger, in Berlin.

Artikel von Jutta Falke-Ischinger:
  1. Liebe Frauen, seid selbstbewusster, habt einen Plan und traut euch endlich mehr zu!

    Selbst, wenn das geltende Scheidungsrecht nicht von den Frauen fordern würde, finanziell auf eigenen Beinen zu stehen, so wird es doch Zeit für die nächsten Schritte auf dem Weg nach oben. Nutzt die Chancen und Fähigkeiten, die ihr habt. "Think big!", ruft daher Jutta Falke-Ischinger den Frauen zu. mehr lesen

Günter Faltin
  • Berlin, Deutschland

Günter Faltin ist Unternehmensgründer, Autor und Professor. Er hat den Arbeitsbereich Entrepreneurship der Freien Universität Berlin aufgebaut. Faltin initiierte das Labor für Entrepreneurship und ist Business Angel verschiedener Start-Ups, darunter eBuero, RatioDrink und PaperC.

Artikel von Günter Faltin:
  1. Ein Start-up-Unternehmer muss nicht alles selbst machen

    Jungen Unternehmern wird suggeriert, sie müssten Alleskönner sein. Dabei gibt es spezialisierte Dienstleistungen, die man als Komponenten für das Gründen nutzen kann. Das Konzept eröffnet breiteren Bevölkerungsschichten die Chance, am Wirtschaftsleben aktiv teilzuhaben. mehr lesen

Anuscheh Farahat
  • Berlin, Deutschland

Dr. Anuscheh Farahat ist Emmy-Noether-Forschungsgruppenleiterin an der Goethe-Universität Frankfurt/Main und Senior Research Affiliate am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg.

Artikel von Anuscheh Farahat:
  1. Warum die Obergrenze rechtswidrig bleibt

    Der Kompromiss der Unionsparteien bei der Obergrenze ist in erster Linie ein Formelkompromiss. Alles andere hätte gegen internationales Recht verstoßen. Allerdings wäre es viel wichtiger, den Flüchtlingsschutz nachhaltig zu stärken und über legale Zuwanderungswege nach Europa zu diskutieren. mehr lesen

Thorben Albrecht und Farhad Dilmaghani
  • Berlin, Deutschland

Thorben Albrecht ist beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Zu seinen wichtigsten Gesetzgebungsprojekten zählt die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns. Vor seiner Tätigkeit im Bundesarbeitsministerium hat er für den DGB-Bundesvorstand und den SPD-Parteivorstand gearbeitet. Farhad Dilmaghani arbeitet seit fast 20 Jahren an der Schnittstelle von Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Er ist Gründer und Vorsitzender von „DeutschPlus – Initiative für eine plurale Republik“. Als ehemaliger Staatssekretär war er verantwortlich für die Bereiche Arbeit und Integration in der Berliner Senatsverwaltung.

Artikel von Thorben Albrecht und Farhad Dilmaghani:
  1. Wir brauchen einen neuen Begriff von "Arbeit"

    Das Wirtschaftswachstum ist der falsche Indikator für Wohlstand. Wir sollten stattdessen auf dem Armuts- und Reichtumsbericht schauen, schreiben Thorben Albrecht, Staatssekretär Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Farhad Dilmaghani, Vorsitzender von DeutschPlus. mehr lesen

Nayla Fawzi
  • Berlin, Deutschland

Dr. Nayla Fawzi ist Akademische Rätin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München.

Artikel von Nayla Fawzi:
  1. Nutzer können sich nicht aus der Verantwortung stehlen

    Hasskommentare im Netz nehmen zu und Politik und Gesellschaft reagieren nur langsam. Ein Online-Kodex ist lange überfällig und kann die Debatte im Netz noch retten.  mehr lesen

Nils Heisterhagen und Fedor Ruhose

Fedor Ruhose ist Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz. Nils Heisterhagen ist Mitarbeiter im Grundsatzreferat der Landtagsfraktion.

Artikel von Nils Heisterhagen und Fedor Ruhose:
  1. Deutschland ist eine Feudalgesellschaft

    Die "Freiheit für alle" ist in Deutschland in der Krise. Die Herkunft bestimmt - wie in der Feudalgesellschaft - die Aufstiegschancen der Bürger. Was dagegen getan werden kann. mehr lesen

Katharina Fegebank

Katharina Fegebank ist seit April 2015 Senatorin für Wissenschaft und Zweite Bürgermeisterin der Hansestadt Hamburg. Die langjährige Landesvorsitzende der Hamburger Grünen hat Politikwissenschaft, Öffentliches Recht und Anglistik studiert.

Artikel von Katharina Fegebank:
  1. Mehr Kretschmann wagen, mehr Liberalität wagen

    Die Grünen sollten mehr Mut haben, sich als liberale Kraft zu präsentieren, fordert Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank. In der politischen Mitte sei viel Platz für eine gestärkte grüne Partei, das habe Kretschmanns Wahlerfolg in Baden-Württemberg gezeigt. Liberalität bedeute unter anderem, mehr Verantwortung in die Hände der Bürgergesellschaft zu legen. mehr lesen

Ekkehard Felder
  • Berlin, Deutschland

Ekkehard Felder ist Professor für germanistische Linguistik an der Universität Heidelberg. Die Analyse von Sprache als Indikator für Identität, Mentalität und Authentizität gehört zu den Schwerpunkten seiner Forschungsarbeit.

Artikel von Ekkehard Felder:
  1. Sprache ist nie neutral und immer streitbar

    Unsere Sprache darf sich an politischer Korrektheit orientieren. Aber die Sprache nimmt Schaden, wenn in der Öffentlichkeit einzelne Wörter grundlos verteufelt werden. mehr lesen

Fritz Felgentreu
  • Berlin, Deutschland

Fritz Felgentreu ist ein deutscher Politiker und Altphilologe.

Artikel von Fritz Felgentreu:
  1. Eine multireligiöse Gesellschaft braucht einen neutralen Staat

    Das Berliner Neutralitätsgesetz ist nicht diskriminierend, sondern soll davor schützen. Den Gegnern geht es meist darum, ihre eigene politische Agenda voranzutreiben. mehr lesen

Hans-Josef Fell

Hans-Josef Fell gehört zu den Autoren des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahr 2000. Bis 2013 war er Bundestagsabgeordneter der Grünen. Derzeit ist er Präsident von Energy-Watch.

Artikel von Hans-Josef Fell:
  1. Es ist falsch, immer neue Allheilmittel zu suchen!

    Erst hieß es, der Emissionshandel löst alle Probleme, jetzt soll die CO2-Steuer helfen. Sinnvoller wäre es, sich wieder auf das wirksamste Instrument zu besinnen: das EEG. mehr lesen

Marcus Felsner

Dr. Marcus Felsner ist Vorsitzender des Osteuropavereins der deutschen Wirtschaft und Geschäftsführender Partner der Unternehmensberatung Rödl & Partner.

Artikel von Marcus Felsner:
  1. Die Wirtschaft will Märkte statt politischer Aufträge

    Die Interessen des europäischen Heimatmarktes müssen bestimmen, wie wir auf Staaten wie Russland schauen, fordert der Wirtschaftsexperte für Osteuropa. mehr lesen

Elke Ferner

Elke Ferner ist Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion und seit Dezember 2013 Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Artikel von Elke Ferner:
  1. Sexismus ist keine Geschmacksfrage

    Kritik an sexistischer und diskriminierender Werbung hat nichts mit Geschmack zu tun. Das muss der Staat endlich begreifen und seiner Pflicht nachkommen, denn noch greifen die Sanktionen gegen sexistische Werbung nicht.  mehr lesen

Peter  Filzmaier
  • Berlin, Deutschland

Peter Filzmaier ist Professor für Politikwissenschaft an der Donau-Universität Krems und der Karl Franzens-Universität Graz sowie Wahlanalytiker des Österreichischen Rundfunks (ORF) in Fernsehen und Radio

Artikel von Peter Filzmaier:
  1. Die geteilte Alpenrepublik

    Die Bundespräsidentenwahl zeigt, wie gespalten Österreichs Wähler sind. Vielen geht es nicht einmal darum den eigenen Kandidaten zu unterstützen, sondern den Gegenkandidaten zu verhindern. So kann Österreichs Konsensdemokratie nicht überleben.  mehr lesen

Liana Fix

Liana Fix ist Programmleiterin Internationale Politik bei der Körber-Stiftung. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Russland und Osteuropa.

Artikel von Liana Fix:
  1. Russland und die USA: Eine Ära der Unsicherheit beginnt

    Putin nutzt Überraschungen strategisch, Trump hat schlicht keine Strategie. Die USA und Russland könnten jederzeit Partner oder Gegner sein. Was das für Europa und den Nahen und Mittleren Osten bedeutet. mehr lesen

Simone Fleischmann
  • Berlin, Deutschland

Simone Fleischmann ist seit Mai 2015 Präsidentin des Bayrischen Lehrer- und Lehrerinnenverband.

Artikel von Simone Fleischmann:
  1. Lernen muss auf Motivation beruhen, nicht auf Angst 

    Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Erfahrungen im Schulalltag zeigen, dass Schulnoten großen Druck erzeugen. Deshalb soll mehr auf Motivation gesetzt und die Benotung abgeschafft werden. Dazu braucht es auch ein neues Verständnis der Lehrerrolle.  mehr lesen

Christian Flisek

Christian Flisek ist SPD-Bundestagsabgeordneter und Obmann im NSA-Untersuchungsausschuss

Artikel von Christian Flisek:
  1. Der BND muss reformiert und seine Kontrollorgane gestärkt werden - und zwar schnell!

    In Zeiten terroristischer Bedrohung brauchen wir effiziente Nachrichtendienste. Dazu gehört auch, dass sie mit Partnerdiensten kooperieren. Aber ein überwiegend klandestin arbeitender Nachrichtendienst kann in einer Demokratie nur akzeptiert sein, wenn er auf dem Boden der Legitimität arbeitet. Um das zu sicherzustellen, bedarf es Reformen.  mehr lesen

Alexandra Föderl-Schmid

Alexandra Föderl-Schmid ist Chefredakteurin der österreichischen Tageszeitung Der Standard.

Artikel von Alexandra Föderl-Schmid:
  1. Die Wahl wird Österreich verändern

    Die Chefredakteurin der österreichischen Tageszeitung Der Standard erklärt, wie die Wahlen Österreich trotz der Niederlage Norbert Hofers verändern werden - und welche Strategie die FPÖ nun wohl verfolgen wird. mehr lesen

Rüdiger Frank
  • Berlin, Deutschland

Rüdiger Frank ist Professor an der Universität Wien und Leiter des dortigen Instituts für Ostasienwissenschaften. Er befasst sich seit 1991 mit Nordkorea und hat dazu auch ein Buch geschrieben. Er besucht Nordkorea regelmäßig, zuletzt im Februar 2017.

Artikel von Rüdiger Frank:
  1. Wie nah ist Nordkorea an der Atombombe, und wie kann man das verhindern?

    Nordkorea treibt sein Nuklearprogramm weiter voran. Dürfen die das? Und wer bestimmt überhaupt, wer was darf?  Jetzt sei die historisch einmalige Gelegenheit, auf Kooperation statt Konfrontation zu setzen, schreibt Korea-Experte Rüdiger Frank. mehr lesen

Elk Franke
  • Deutschland

Elk Franke ist emeritierter Professor für Sportphilosophie/Sportpädagogik. Er war von 1995 bis 2009 an der Humboldt-Universität zu Berlin und danach noch drei Jahre im Fachbereich Kulturwissenschaften Universität Bremen tätig. Franke war Präsident der Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft und von 2002 bis 2008 Mitglied in deren Ethikrat. Er hat zahlreiche Bücher zur Fragen von Doping, Sport und Ethik veröffentlicht.

Artikel von Elk Franke:
  1. Olympia auf dem Weg zur Zirkusshow

    In Rio kippt die labile Balance zwischen ökonomischen Interessen und der Sicherstellung der Ereigniswelt des sportlichen Wettkampfs. Die Spiele werden zu irgendeinem Produkt, das der Zuschauer lediglich konsumiert, statt sich - wie früher - mit der olympischen Sinndimension zu identifizieren. mehr lesen

Benedikt Franke

Benedikt Franke ist Gründer und Geschäftsführer von Helpling, einer Firma, die via Internet Putzkräfte vermittelt. Er verantwortet die Bereiche Marketing, Finance und Human Resources.Zuvor war er COO für MyCityDeals und Head of HR für Rocket Internet. Nach seinem Abschluss an der Universität Bayreuth und der ESCP London arbeitete er als Associate bei der Boston Consulting Group.

Artikel von Benedikt Franke:
  1. Dienstleistungen sind kein Luxus für Wenige

    Die Dienstleister von heute sind keine Diener, es sind mündige Bürger, die sich für bestimmte Tätigkeiten entscheiden. Das wahre Problem der Branche ist nicht soziologischer, sondern ökonomischer Art. Es lautet: Schattenwirtschaft. mehr lesen

Robert  Franken

Robert Franken berät Unternehmen zu Digital Transformation, Diversity und organisationalem Wandel. Der Experte für Digital Business und New Work war u.a. Geschäftsführer von urbia.de und Chefkoch.de. Robert Franken publiziert regelmäßig zu Themen wie Digital Leadership, Gender Empathy oder Arbeit 4.0. Sein Blog heißt „Digitale Tanzformation“, sein Twitter-Handle lautet „herrfranken“. Er ist Beirat von PANDA, der Competition für weibliche Führungskräfte, sowie beim Berliner Food-Startup Kitchen Stories.

Artikel von Robert Franken:
  1. Allein unter Männern

    Allzu oft werden Podiumsdiskussionen nur mit Männern besetzt. Dahinter steckt ein strukturelles Problem, das uns alle etwas angeht.  mehr lesen

Marcel Fratzscher

Der Ökonom Marcel Fratzscher leitet seit 1. Februar 2013 das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung und ist Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuvor arbeitete er u.a. für die Europäische Zentralbank, die Weltbank, für das Harvard Institute for International Development in Jakarta und das Peterson Institute for International Economics in Washington D.C.

Artikel von Marcel Fratzscher:
  1. Die Politik muss endlich einen Plan entwickeln

    Kurzfristig wird der Staat massive Mehrausgaben stemmen müssen, sagt der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Das muss und darf aber nicht zu einem Verteilungskampf führen. Weder muss der Staat andere Ausgaben kürzen, noch Steuern erhöhen. Was die Politik aber tun muss, ist: Endlich einen konkreten Plan zur Integration entwickeln und umsetzen. mehr lesen

Ulrike Freitag
  • Berlin, Deutschland

Prof. Dr. Ulrike Freitag ist Direktorin des Zentrums Moderner Orient und Professorin für Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Sie forscht zu Migration und städtischer Gewalt im Orient, auch in historischer Perspektive, zum Osmanischen Reich und ist eine Kennerin Saudi Arabiens.

Artikel von Ulrike Freitag:
  1. Wie Gewalt in multi-religiösen Gesellschaften verhindert werden kann

    Gewalt eskaliert nicht von selbst. Ein Blick auf andere Regionen der Welt zeigt: Oft gelingt die religiöse Mobilisierung, wenn andere Formen der Konfliktlösung erschöpft sind. Die Islamwissenschaftlerin Ulrike Freitag über Möglichkeiten zum Erhalt des Friedens in pluralen Gesellschaften - und die Rolle des Staates dabei. mehr lesen

Dagmar Freitag
  • Berlin, Deutschland

Dagmar Freitag ist seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestags. Einer ihrer Themenschwerpunkte ist Sport. Sie ist seit 2009 Vorsitzende des Sportausschusses.

Artikel von Dagmar Freitag:
  1. Eine Fußball-Monokultur darf es nicht geben

    Der Fußball dominiert den Sport, aber hat sich nur wenig modernisiert. Wenn andere Sportarten neben ihm bestehen wollen, müssen sie an ihrer Inszenierung arbeiten. Die Medien spielen hierbei eine Schlüsselrolle.  mehr lesen

  2. Für Europa ist Trump eine gute Bewährungsprobe

    Auf die Schockstarre sollte die Erkenntnis folgen: auch in Europa fühlen sich viele Menschen abgehängt. Das macht die Gesellschaft anfällig für populistische Parolen und autoritäre Figuren. mehr lesen

  3. „Athlet im Fokus“ darf keine plakative Worthülse bleiben

    Die  Spitzensportförderung soll vom zukünftigem Potential der Athleten abhängen, doch valide Leistungsprognosen sind schwerer als gedacht. Trotzdem ermöglicht die Reform eine Förderung, die sich deutlich mehr an den Bedürfnissen der Sportler orientiert und ihren Erfolg ermöglicht.  mehr lesen

Roland Freudenstein

Roland Freudenstein ist seit 2008 Leiter des Bereichs Forschung und stellvertretender Direktor des Wilfried Martens Centre for European Studies. Zuvor vertrat er unter anderem die Hansestadt Hamburg in Brüssel und war in leitender Funktion für die Konrad Adenauer-Stiftung in Berlin tätig.

Artikel von Roland Freudenstein:
  1. Die Vereinigten Staaten von Europa wird es nie geben - und das ist gut so

    Fundamentale Veränderungen sind in der Europäischen Union auf absehbare Zeit politisch nicht durchsetzbar. Wir müssen also lernen, mit den bestehenden Institutionen und Kräfteverhältnissen zu leben - und das ist auch gut möglich. mehr lesen

Ute Frevert
  • Berlin, Deutschland

Prof. Dr. Ute Frevert ist seit 2008 Direktorin des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft. Zuvor lehrte die Historikerin u.a. in Yale, Bielefeld, Konstanz und Berlin.

Artikel von Ute Frevert:
  1. Aufklärung ist da wichtig, wo Vorurteile ohne Wirklichkeitsbezug existieren

    Ängste, Aus- und Abgrenzungsreflexe gibt es in jedem politischen Milieu, nicht nur im rechten. Überall da, wo Vorurteile ohne Realitätsbezug herrschen, ist Aufklärung nötig. Dabei gehören gegensätzliche Interessen zu einer Demokratie dazu. Doch dürfen die etablierten Parteien das rechtskonservative Milieu nicht politischen Hasardeuren und Demagogen überlassen. mehr lesen

Hans-Peter Friedrich
  • Berlin, Hof (Bayern), Deutschland

Seit Anfang 2014 ist der CSU-Politiker Dr. Hans-Peter Friedrich stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Europapolitik und Europa-Koordination. In den Jahren 2011 bis 2013 war der studierte Jurist und Wirtschaftswissenschaftler Bundesminister des Innern.

Artikel von Hans-Peter Friedrich:
  1. Integration kann nicht staatlich verordnet werden

    Die Silvesternacht von Köln zeigt die Probleme bei der Integration von Muslimen in die deutsche Gesellschaft, sagt der ehemalige CSU-Innenminister. mehr lesen

  2. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist an seiner Misere selbst Schuld

    ARD und ZDF werden für Aufgaben finanziert, die private Medien so nicht leisten können, schreibt der frühere Bundesinnenminister. Deshalb ist die Kritik umso schärfer, wenn sie dem Anspruch nicht gerecht werden. mehr lesen

Bärbel  Friedrich
  • Berlin, Deutschland

Prof. Dr. Bärbel Friedrich wurde 1973 an der Universität Göttingen im Fach Mikrobiologie promoviert. Bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 2013 war sie Professorin für Mikrobiologie an der FU Berlin und an der HU Berlin. Seit 2008 ist Bärbel Friedrich Wissenschaftliche Direktorin des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs Greifswald. Sie ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und war bis 2015 deren Vizepräsidentin. Von 1997 bis 2003 war sie Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft und gehörte von 2003 bis 2005 der Enquete-Kommission des Bundestages „Ethik und Recht in der modernen Medizin" an. Bärbel Friedrich erhielt unter anderem den Arthur-Burkhardt-Preis.

Artikel von Bärbel Friedrich:
  1. Im Sinne der medizinischen Forschung muss der Embryonenschutz überdacht werden

    Eine Expertengruppe der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina fordert eine Änderung des Embryonenschutzgesetzes. Embryonen ohne reale Lebenschance sollten für wissenschaftliche Zwecke genutzt werden dürfen.  mehr lesen

Christiane Fröhlich
  • Berlin, Deutschland

Christiane Fröhlich ist Friedens- und Konfliktforscherin und seit April dieses Jahres für sechs Monate Mercator-IPC Fellow am Istanbul Policy Center der privaten Sabancı Universität.

Artikel von Christiane Fröhlich:
  1. Vereint in der Ablehnung Gülens

    Der europäische Blick auf die Türkei und Erdogan erkennt nur Schwarz und Weiß. Dabei gibt es im Land selbst viel mehr Meinungen. Das Einzige, was sich durchzuziehen scheint, ist die Ablehnung der Gülen-Bewegung, die für den Putsch verantwortlich gemacht wird.  mehr lesen

  2. Die Zukunft der Türkei hängt von der Opposition ab

    Erdogan wird seine Macht ausbreiten, die Zivilgesellschaft wird kollabieren: Die Zukunft der Türkei sieht nach dem Referendum nicht rosig aus. Einzig die Opposition kann das Schlimmste noch abwenden.  mehr lesen

Ralf Fücks

Ralf Fücks ist Mitgründer und Geschäftsführender Gesellschafter des "Zentrum Liberale Moderne". Von 1996 bis 2017 war er Vorstand der Heinrich Böll-Stiftung, der politischen Stiftung der Grünen. Bis Mitte der 90er Jahre war er aktiver Politiker, zuletzt als Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz in Bremen. Ralf Fücks bereist regelmäßig die Ukraine und andere osteuropäische Länder.

Artikel von Ralf Fücks:
  1. Warum es Hoffnung für die Ukraine gibt

    Ralf Fücks ist durch die Ukraine gereist. Er erzählt von Politikern, die ihr Mandat zum Geschäft machen - aber auch von der Energie junger Verwaltungsreformer und Unternehmer und Punks an der Front. Ein Bericht über die Hoffnung in einem Land, das gerade nur mit Krieg, Krisen und Korruption Schlagzeilen macht. mehr lesen

  2. Soziale Gerechtigkeit braucht Investitionen in Bildung

    Alle Menschen müssen die gleichen Chancen haben, sich zu verwirklichen. Das erreichen wir aber weder durch eine Vermögenssteuer, noch durch die gesetzliche Begrenzung von Managergehältern. Investitionen in Bildung und Qualifizierung sind der Schlüssel zu mehr sozialer Gerechtigkeit, sagt Ralf Fücks. mehr lesen

  3. Gabriels Abschied von der normativen Außenpolitik

    Die Räume, die durch die Abdankung der USA als Ordnungsmacht entstehen, werden von autoritären Mächten wie Russland, China, dem Iran und der Türkei gefüllt. Mit dem Abgesang auf Amerika wendet sich Gabriel diesen Staaten zu - und vergisst dabei die Verteidigung universeller Werte. mehr lesen

Clemens Fuest
  • Berlin, Deutschland

Clemens Fuest ist seit April 2016 Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung und Direktor des Center for Economic Studies (CES) der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Artikel von Clemens Fuest:
  1. Eurobonds sind wirtschaftlich schädlich

    Der neue französische Präsident Emmanuel Macron will die Europäische Währungsunion reformieren. Die Vergemeinschaftung von Schulden ist wirtschaftlich aber nicht vernünftig. Stattdessen braucht die EU ein glaubwürdiges Insolvenzverfahren für Staaten. Deutschland muss in Verhandlungen hart bleiben. mehr lesen

  2. Die Investitionsverpflichtung hilft nicht weiter

    Der Staat soll in schlechten Zeiten Geld ausgeben - nicht in guten. Eine Investitionspflicht verdrehte diese Reihenfolge.  mehr lesen

Andreas Funke
  • Erlangen, Deutschland

Prof. Dr. Andreas Funke lehrt Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Er hat kürzlich die Studie "Integratives Verwaltungsrecht? Analyse und Kritik des Bayerischen Integrationsgesetzes" veröffentlicht (FAU University Press 2017) und vertritt die Grünen-Fraktion des bayerischen Landtags vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof in einem Verfahren zur verfassungsrechtlichen Überprüfung des Bayerischen Integrationsgesetzes.

Artikel von Andreas Funke:
  1. Warum eine Verfassung keine Leitkultur ist

    Das Grundgesetz schreibt keine Lebensformen vor, sie ermöglicht vielmehr deren Vielfalt. Als Anleitung zum Deutschsein eignet es sich nicht, weil sein kultureller Gehalt begrenzt ist. mehr lesen